Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 5 (10.1930)
- Date
- 1930-10-01
- Page
- Seite 126 (sequence 4)
- Belongs to
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hur diesen Aufhau sind Aiispruckscrhcbungcn im üblichen politischen Sinnt nicht nötig. Das gläubige jüdische Volk wcill sich mit Krez Jisn»el eins und weiB. dal; die Stunde kommen wird, da ihm kein Volk -■ auch nicht das arabische das Recht auf dieses Land bestreiten und miUgonnen wird. Das gläubige jüdische Volk kann darum in aller Ergebenheit in (iniies Willen auf diese Stunde warten, ohne aulier Fassung zu - kommen. Allem dieses Warten dar! nicht in Vernachlässigung Krez lisroels ausarten. Wir müssen um die Möglichkeit kämpfen, in dieser kurzen oder langen Wartezeit dem geheiligten Hoden unsere volle und opferbereite Liebt zu widmen. Wir müsse7!! innerhalb der grollen Aufgabe, iiniiier mehr rnden der unmittelbaren Arbeit am Stoffe der Welt, namentlich an der Ackererde, wo es auch sei. zuzuführen — unsere ganz besondere Aufmerksamkeit dem Lande unserer Väter schenken. Wir müssen auf ihm einen Stamm grollziehen, der. lebensfroh und lebensstark, zu tüpfeln religiöser Emotion und Erkenntnis emporklimmt. Wir müssen dort ragende Festungen seiner Lehre und der Verwaltung seiner religiösen < iemeinschaft errichten. (iewiB. es wird nicht leicht sein. Was vor fünfzig Jahren \erhältnismäüig wenig Schwierigkeiten bereitet hätte, wird letzt unter dem Drucke der ungünstigen Voraussetzungen sieheu. Aber, wie gesagt, wir müssen ans Werk gehen. Mit (iottvertrauen, Mäßigung und Ausdauer. <- Wenn ich Dein vergesse. Jerusalem ... i . ■ / I H FftAGK DER LAN« WIRTHCHAJFT- LICHKK HKTATIGUNU Auf unser Ersuchen stellt uns Herr Oüterdirektor Autonom s>. Dvk in liebenswürdiger Weise naeh- " ■ ■ stehende Information zur YerfiiKiing. IN'ist ein bekannte Tatsache, dali in Deutschland in den letzten Jahr- Kehnten eine ganze Anzahl iunfCf jüdischer Menschen beiderlei Geschlechts, sei es aus ideellen Hewcggründcn wie dem Zionismus, sei es i * aus humanitären Ursachen von Anderen dazu veranlaßt, wie in.den beruiliclien Aushildunxsstfttten Ahlem hei Hannover. Steinhorst bei Celle ii. a. in., in vielen fällen aber aus innerer Neigung. Landwirtschaft oder «iartcnbau praktisch und theoretisch erlernt haben und dafl sich viele dieser beruflich Ausgebildeten im In- und Auslande aufs beste bewährt haben. Wie in anderen Berufen, so hat auch in unserem Falle jeder für sein fachliches Fortkommen selbst zu sorgen und um die Schaffung einer dauernden F\istenz durch seinen Beruf bemüht zu sein. Dies trifft insofern und s,i lange zu. als der den Beruf ausübende Arbeitnehmer Facharbeiter oder Angestellter ist. Will er aber auf (irund seiner IM