Der Aufstieg
- Journal
- Der Aufstieg
- Volume
- Band 1 (1930-1932)
- Issue
- 1 (4.1930)
- Date
- 1930-04-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
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IrkMtnM "der auf noch mögliche Wirksamkeit hinweist, so wollen wir e« deshalb ubcigehen, weil an »einem Beginn wir noch nicht da waren. PRIMITIVE WUETERICHE. . 7 - - Die ru^MUMhen Sowjetleute sind mit ilrm Morde, dem kalten Monte von Millionen Men.schen belastet. Aber weit mehr noch als dieser Mord aa Man- ■chenleibern wiegt der Meesenmord an Meitschenseelen, den sie betreiben und il n: ja auch ihie jetzige hemmungslose Kampagne gegen die Religion dient Lud mehr noch als jener kennzeichnet er ue.aU die primitivsten Wüteriche, die es je g« tpw n hut, und_sichert er ihnen ein jähe Knde. - i.uro;*a> religiöses Gewi»en, das im letzten Jahrhundeit ja etwas langsam ötbCilei, : t «liiich das Lebcrmuss des miw jelislisthen Frevels endlich aufgeschreckt worden. Politik und Geschält beginnen »ich zu schämen. Kundgebunken dej i.iittü-tung folgen, einander: Dans dal>ei immer nur von einem Kriege gegen'das Christentum gesprochen wird, ist ja verstandlich und geschieht sicherlich'flieht in iigc_ndwelclier hösen Absicht. Akr es wird iloch gut sein, <Jis> Weit daran zu erinnern, «iass der Krieg nicht blnss gegen das Christentum, sondern Überhaupt gegen die Religion geht, da» insiiesondere das Judentum von den Schlecken dieses Krieges ebenso wenig oder noch weniger alt das I in hU trtum vetschont Wild und das» sich die religiösen jüdischen Massen Raasiuiida und ilne Führer mit ihren letzten Kräften verzweifelt gegen das Ung»- .neuerliche wehten. \ ERDIENSTLICH UND, LEHRREICH. ' Der bayrische Landtag hut das sogenannte Retäubufrgazwanggesetz, d. h. im Kffekte «un Krluchtveibot angenommen. L'nd^zwar haben, einschliesslich! der i ialdemokratf«; alle Parteien bis auf eine einzige mit 6ä Stimmen für und -alie. eine Partei mit 42 Stimmen gegen «las immer wieder von «len ftätionalsozialis- Icn g« fbtdert« und schliesslich vor der Regierung vorgelegte Geaets votiert. [)ie siinc gegnerische Partei aber, die auch durch zwei Redner auf den in dorn Gesetze gelegenen Gewissenszwang gegen die Bekenner der_Jüdischen Relig4em Ii nv i.'s, ist die — «klerikalem harriache Volksparlei. Und wenn sie noch s >b>; l cli naht aus der Regierungskoalition, der sie angehört, austreten md ilas'Gereti vorläufig Gesetz Weihen wird — jedenfalls ist ihre Stellungnahme verdienstlich und lehrreich.Lehrreich für den, der lernen kann. Unser« JBdl- . # .'che Presse, einschliesslich, der orthodoxen, wird natürlich foitfahren, mit ihren beweglichen Klagen über die «Reaktion» für allgemeines Verharren der Joden in der seit den Tagen der Aufklärung herkömmlichen TörheiUtreu« tu sorgen. Als 6b heute in den Lebensfragen des Judentums wirklich die sogenannte « Reaktion > gegen den sogenannten < Fortschritt » stunde und nicht vielmehr die Irreligiosität — gleichgültig, ob sie «Reaktionärens oder «Fort- -rhrittlcim» oder gar Revolutionär*n innewohnt - gegen die Religiosität. Im Uehrigen" scheint diese Erkenntnis bei den Orthodoxen doch Rift der Zeit durchdringen Zu wollen. Zumindest zieht der.«Israelit» in dankenswerter Welse >ogar du- -letzten Kohse<|unnzen aus ihr. Denn er schreibt bei Besprechung de« sowjetrussischen Feldzuges gegen die Religion wörtlich : «Behalte« wie die t*> . N