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Der jüdische Handwerker · 1936-01-01 · 8 (8.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
8 (8.1936)
Article
Beilage: Der Jüdische Mittelstand Nr. 28
Date
1936-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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/u\> n!i i Ii mdluhgru gi-grij di.e-c Verordnung »nid nach. * 4l^> der Iteitfhsuitgahcniirdnuilg -tiafhar. »trnn nicht iuic-Ii ..ndcrcn Vorschriften i/. 1$'. 11,1t ii* VM> odt■ jmit Ii $ -M*J der Ri it hsahgaIm-uui! inii iil riiif -rhwrrrrr Strafe \crw irki i-t. Vitllerdetu Inwln. wenn dieser \ erordjiu'iig /nv\ idrrgriinnili It woiciiM. M. vS^liäi/iiiiü n ie Ii * J|" der Reirhsabgabeniiiliiiiiiu *inTl\ l)it».-X entnimm:: Irin .1111 I. < >ktt»hrr in Kiuff. . ,{.-• . - J I ' [ : . ' y 1. „ /; : l>flichrci *t% soweit eine solche I ii-titrkoit nach (»Ion Verhältnissen nldicli -ei. in denen iti«' hhegattein leben. r> müsse in einen) solchen Kall nicht nur geprüft werden. .>l> die Mitarbeit der KheiVu.ii nicht nur üblich. sondern anch als wirtschaftlich (gerechtfertigt anzusehen sei. In jedem lalltmüsse Festgestellt werden, tili ein ernstlich gemeinte'* AngcstclltcfiAcrhültnjs in Betracht kmiinie. nh die Khffr.iu in den Betrieb eingegliedert sei und i»b sie eine tingeiiiessene \ rrgütlrng ei Ii.ihr. „Ausweise" für Großhandel in Berlin /Jieue TJlUqÜedzc im Auge d'"i Organi» ilion-arbritrn /in l'.rjas-uing der iidltl h.tlulr U^ci it hl lull eingetragenen (ifw erbet rci|nntien i i die | ii d u-»' t r ir- und II a n d «• I •» k a m m e r Bf r I i n H Vltsgabc i "in - l»c-«»nderen Au-w <•;■»«*- Imden (•rolfhundcl l I > i- I <i c n I> e g r i I I ..t . i ni: ii .1 n ii r i t-iu n.i i it-n. I i.n in ferner klar /um Ausdruck gebracht worden, d.i iiesenl Ati-wets kein M <■ c In a n I A n e r k r n.n n n . rnh|ti i n d ej-sei g en.s« Ii .i I t bergt leitet t»erdeh Vtll (»rtmd iler \«»Vrllc-/nui Indii-trie- und I laudcl-kaiii- .: ..''i'i,' mihi >. I )<veuilii-r |W» gehören auch die nicht im I i.11111«■ I j11■ _i!-1• i ei»gr1rageiien (erbetrrilienden /um Be- : 11 n iin J-kii-i'i' der Industrie- und Handelskammer}!. Au» / w etkin.il'i.:k' ir-g i ninle.n hat.tr dukammer hrrrit- /u einem fiitlirren /ril|>Hlikl anderen < .rw er lieg nippen (tvic den Kin- Ihtimltrrn. drn Verteilr-geV»erlieireilKMMlen. den llandel-- \ i rf i t• 11 t ri iNw.l (teWerlM'ausweisc ausgehändigt. Nanmehr g< langet, niiche VrisweiM' auch' für drn (froKhundel /iir Vüsgabc. In diesen VusuteiSten sind u. a. Richtlinien iljuei den hVegrifJ ..<; rt> I? Ii a n d e I"' enthalten^ Ki-t ebracbl wurilcn. qult .111rrfet kau.. [«is im.- dri I laupturguincnie der W irt-chulisgr'uppc _■ .• r. deiL < .inl'handel-jii-wridarstellt: vgli Nr. "ij> \<nn 2~. JiIiiii. \ ielmehr i-t duranl hinge\t lesen wonlrn. dal! hiei - /ii ciiir Ircsondere Bestätigung der Ire treffenden Kaeh|grui»p< ii i des iii.lrktrcg« Inden \erbandes erforderlieb ist. rhr Vtt*fertigung der Bestätigung i-t in dem Aussei» ein i i -.....lerer Ranm vorbehaJlcn. Dir Mitteilung, «hilf «li^- (Ir«JI-; indebtertrefjing «Irr Industrie- und Ilahdel-kaiiiuier Berlin hu f/Tinf jilirung einer ~ft r « R Ii a n il e I » k a r t e" lt«fschlii>- -i ii fwdxL hriiihr .ml einer Verwech»elim^ mit dieseitu \milli i ifert» ililrrtrn ..( it \« ei l>rau»u rt-.'' Wann Haftung für irreführende Kreditauskunft? In einer uicnen Kntscheifliinpr weist das Beichsperitlit itarattf Iii it. dat* für dir Krage der Haftung bei einer irre- Hihrendeti kreilttauskunfi und drr Krststellung de*s Ver- -<ht|ldeid des Austiinftrrtriten<lrii au der Schädigung des Vn-fragerjden da- M aß de i (> e \» i« s e n;h a f t i g k!e r i /u iilitrrsucnen' i-t., <)li nun der .ViisrtHnfte*rte'tlende dir ihm / i/iiuiiitriiiJitrt'Mifo.enbafttgkeit l»ri Krteilung der Aii-kunit angcWandi htÄ; i-i rinler Beriicksichtignng aller Verhältnisse uiiI ( nu-t.iiiilc di - Kiti/rlfallr- /u prüfen. V.imi wesentlicher Bcdeutuirg i-t bei dieser Prüfung auch. <>l) der Aaskunfiitteilend^ durch dir Auskunft Vnriei-Ie gehabt oder -t4t-Ire erhofft, hat. In dem /ur Kittscheiilung gekoinmenen I ..II hat einelSparkasst». dir au den kreditsuchendch, iili-r di u sjr Auskunft erteilte, erhebliche Korderungen hatte, bei r It-r Auskunft \ i• i -< h w legen. daR ein nicht eingelöster ''Wechsel dekreditsuchenden /weinial prolongiert werden inuRll*. obgleich sie den (ir-amtlir-ir/ des krrditsuclieudrli 'i dir gleichen Auskunft auT etwa eine halbe Million au- ^egenen hat. In iltr-rr .Art drr Auskunfterteilung erblickl i- Reichsgerrchl ein e r h e b I i i Ii r - \ e r s c bii fd e n dei Brannten drr Sjtarkasse. Kalls du- Beamten geglaubt hätten, ilejl Schuldner werde da- Gehl lür den fWechsel durc h die riugeheitdeii Quartalsgelder liereinbekimmeii und dann zahlen *U hiitfe i - ihn- < h w i—euliaftigkeit erfordert, drn . u/1 ii Sachverhalt und ihre (.rdankeugänge dem A uf ragen- 1'i 11 mit/inrileii. i' Berechtigt ein Frauengehalt zum Steuerabzug? -In Kin/elbandelsgcschuften. in handwerklichen und sonstigen :rwerblichen Betriejx-n gibt es zahlreiche Fälle, in denen dir Khrfrau de- Geschäftsinhabers im Gewerlrebetrieb ihn - Mantirs mit tatig ist-und oft auch Gehalt bezieht, das >ii i l ii in ni htncr und Khemann meist al- Werbungskosten Ihn ih i Veranlagung zur Gew-erl>esteiler in Abzug bringt. Bisher gingen dir Ansichten über die Berechtigung /um Abzug rliesi - (iebalts weit auseinander. Nunmehr hat aber das ( )l,r r\ri u.i Itu ng-gr ncli t zu dieser umstrittenen frage Stellung genommen und in einem konkreten falle grundsätzlich ii. a. ausgeführt. Haß'für dir Entscheidung drr f rage, .wann das I ■ aunigrh.ilt ahzugsfäbig ist. ü des Bürgerlichen (»ese|zi»«ches heranzuziehen -ri. wonach dir Ehefrau /u Arbeiten im Hauswesen und im Geschäft ■ vlc.n- 12, Klempnereibedarfsartikel | Sander Nächtig. (.. m. h II.. X) Vi. kottbuscji I Irr *2-i~>. Ks (Mterbauin 4s_>~. l abrik für Baileideu! Sjiiilti-che und /.itikwusehgefäRe. 1 Möbelhandlung Bniim. Hugo in fa.Mobilia Vlöbelvertrieb. SOph, Kottbuser Straße Km (Mierbaiint >162. Reklame Lipnowski, Artliur. Charlotteiibuig 4. BismarcIJstr.. 7t», ( I Steinplftz "^fisi. Aufferordentliehe Mitglieder Kiese. Felix. SVV \<>. Koinmaudautrn Mr. I. VdfMerkur ^-'47 Bücherret iSori Wulff. Dr. Willy. ( harlottenbiirg J. (iiolman-ii. Jl Bismarck hJ". Rechtsanwalt. Mtetitliill&wtok ^^IrW^r W WWW FWVV ^» wtr**r^^ Vn läßlich eine- A u —pracheirl gvnde R e so I ort i o n gefaßt, tlit öffentlichen, um duwesentlichen ir ml w ii rdi an dies . -»ii-•»l. dir uachfolr .Stelle ver- Bestrebünsdn dr- Elte hitfswerkin jeder Weise /u fördern: ..Die anwesenden Vertreter drr dem Klterihilfswerk als förderer anges<-hlossenen Organisationen! haben beschlossen, im kreis ihrer Mitglieder dafür einzutreten, daß dein Klternhilfswerb in seinem Bestrel>en drr Förderung besonderer Begabung in der Jugend dir /in Erreichung seines Zieleerforderliche finanzielle'Hilfe zuteil wird, llierzju werden sie dir Kinzeluiitglicdscliaftj beim Elternhilfswrrk unter ihren Mitgleidern aufs trachdricklichste'anregen und in ihren Mitteilungsblättern rrgrh täßig auf dir lätigkeit dr- Eltejruhilfswerks hinweisen. Da dir l>estehenden zentralen Sammlungen in erster Linie der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Iordern "H' dienen, i-t die I ordernng dieser Selbsthilfeorganisation der Eltern zum besten des jüdischen Schulkindes durch Mitgliedschaft, I* a t r n s c h a f t und Spenden auf das dringendste geboten." - i ■ " ••' ii'; 1 ■. Selbsthilfegruppe der jüdischen Blinden Ein jüdischer Kalender (Luach) gehört in jedes jüdische Haus. Das Jüdische Blindenjahrbuch 569 7, herausgegeben von der Selbsthilfegruppe der jüdischen Blinden in Deutschland, ist soeben erschienen. Es will durch sein Kalendertum ein' jüdischer Kalender (Luach) sein und durch seinen Inhalt über die Tätigkeit der Selbsthilfegruppe der jüdischen Blinden unterrichten. Er bringt in kürzeren und längeren Aufsätzen Berichte von Blinden über ihre Tätigkeit im Haus, im Büro und an anderen Stellen. Einige Aufsätze über die Beziehungen zwischen Sehenden und Blinden, über Berufsmöglichkeiten von Blinden und ein grundlegender statistischer Aufsatz über die jüdischen Blindenin Deutschland ergänzen diese Selbstschilderungen der Blinden. Auch der literarische Teil ist" von Blinden bestritten und enthält eine psychologisch sehr interessante Erzählung sowie eine Reihe echt empfundener Gedichte. So bietet, das Jahrbuch jedem, der sich für die Sache einer nach Selbstfätigkeit und Selbständigkeit ringenden, vom Schicksal scheinbar so hart angefaßten Gruppe unsrer Glaubensgenossen interessiert, ein zutreffendes Bild dieser Menschen. — Das Jahrbuch wird zum Preis von RM —.90 durch die Vertriebstelle der Selbsthilfegruppe der jüdischen Blinden in Deutschland, Berlin SW 68, S c h ü t z e n s t r. 52, versandt. — .Dar Jüdisch« Handwerkererscheint einmal monatlich. Mitte des Monats, mit der ständigen Beilage „Der Jüdische Mittelstand". ' Schriftleitung : Erich Salinger. Berlin W 50. Nachodstr. 8 I Fernsprecher: B4 Bavar.a 1030. Alle redaktionellen Anfragen und Einsendungen sind an die Sc'n ritt lel tun g des „Jüdischen Handwerker" zu richten. RedaktionsschluS am 8. jedes Monats., Verlag. Geschäftsstelle und Anzeigenverwaltung: Biko-Verlag, Berlin SW 19 Kurstr. 20 21 Fernsprecher: A6 Merkur 1182 Postscheckkonto: „Druckerei Biko", Berlin Nr. 21442. Bezugspreis: Vierteljährlich 30 Rpf. zuzüglich Bestellgeld. Einzelnummer 25 Rpf. Bestellungen nimmt jede Postanstalt oder der Biko - Verlag. Berlin SW 19. Kurstr. 20-21, entgegen. Anzeigenpreise: Lt. Preisliste auf Anfrage. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. Sept. 1935 gültig. Schluß der Anzeigenannahme: Am 10. jedes Monats. Verantwortlich: Für den redaktionellen Teil: Erich Salinger, Berlin W 50, für den Anzeigenteil: Kurt Aufrecht, Berlin SW 19. Druck: Druckerei Biko, Berlin SW 19. DA. 3.600 II Vj. 36.

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