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Der jüdische Handwerker · 1936-01-01 · 4 (4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
28 (1936)
Issue
4 (4.1936)
Article
Beilage: Der Jüdische Mittelstand Nr. 25
Date
1936-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Ein geheim wtisvoties Mßoknment Aus Käthe Wienskowitz'' Erzählung „Die Tai-Tai mit dem Davidstern" AUcttttm ^tgnrette bräunte unb bie große" Wttwrisrii vitigen bes •."iabdiens VpÜ begie rigcr Spannung «tat iwuntliwr: mann ritlitcn. beginn er in' et \ahlev.. ,Äwir Du fdion mal ben?iantru M»ernhatb Hiebet!, afhöttr Pe gann.et< uiif Ti.hr. einigem v;adibeuf'- ,.(yr mar imit iiMitM» ber öa lTl-> dillt,! HiV.1l i nöft?. fori •ntierittet *ei tmaitne * u:.-; ■gerabe ein InnitJ |tflur, aber r»i| itvcr t»c«c t.tidKT sBrttpnntml.r umc man 'ihn «Rteteto Ptavrij Untermmiiu tamn {pgetraitfl parte, ifrwfafc frnfelbeP 3t!.ai: .Dertrieh luic; bie 8<tn$c ^ainilre v>artntanu, b'u tnbegrt"e;t. fugte er »»n)et>enb fiin$B. uub; bie |»i genWldje ÄrtaltewtiUj -gab l' ,;e!'"rert iure siftbnpBitg 311 er tenneu. '..•'iiiri iittrl Dem Ureter frhieb, bau $c ■uhndb feinen iV ruf ans feinei ÄeijtaiQ. n«ditr,. IPtle Dein U-ate uiie) id), Pic mir :iiimer irtrCev u; brii 'ptnerrii öafen pirödtfa tbeii;u iwjerer eigentlirtien I tigfeit. Statt etwa ", Laoten lie i'eruharb feinem i'ater, tex'b matt Atautov ait imferer «enna ioge# mar, bapou unb marb nie lais luicbera.cK'ben. irr nhrieb bei : Vllten ab nrib 311 mal flüriitig au« v\nbten oorr ,\apan ober D r Surfet. einmal hatte ütarnbar 1 feinem U>ater eine!iu!)c (3eleiitni! ic aus »lanton ge »djirft, aber bir alte Stam hatte nichts mehr i eiuou. Zrei Zage "Pater erlitt er einen töblidjen 1 löglidiermeifr au-: Das geibfnSjeidjen "öertfdjlpg, ,rreubc über dnes Qunflen v)ef)n ^uifjK lang blieben mir ohne '.'tndiridjt l'oii i&erubarb. Ja traf eine« Zage-:- Diefer SBriei bei mit ein. er mar monntelano flinter mir hergereift. Zer Ilm tdjtag barg bte glcidjcn $apier» idinijjel, bte bn oor bir halt." Wietig griff Senta nach bem großen SBlatt 'Papier, ba-> öartmann feinem 2efretar entnommen fjatte. init> bacer ihr jeht reidjte. „Xai ünb bie fitorte. bie nnfete £act)ucrftdnbigen an-> bem Suft Pon treljen. ^nfamnicnmieben permDdjtcn," flärte er bie '.'iidjie auf. „i'eiber fehlt ba* iöefcntlirtje; ber Wbfenber Ija^ emen Zeil ber?"?et?cn niri)t mir« geid)icft. Zeilialb fittcn mir feit einem SDierteljafirf)i»nbert mit «fenntniffen ba. mit baten mir nidjt bn-3 gcringite anzufangen "miffen!" Sorgiam prüfte 2enta Jäart mann ben Inhalt bee Rapier«. „Cicbcr Cufcl üenorir, begann i-?, iiberaK ba ergänzt, wo ber Sinn ber teblenbeit ^udjftabcn ftdj n'i'iugtieiK- Oft mit teil lieft. ..bie-> ift ctiua» lote ein leitn nient, betten Soäftrertet . . . fein toll . . . ort) habe, auf ber ^ndje imrt) trt)iil?en auä ber Zhnaftie SBing. in bor diiiietifdien 'i*ro iiin^'. . . n eine »loitbarfeit Pom unerhörtem »eri aufgeftbberl uiii ..i'.iiMi' ein nidil miiiber ie: toie:3 i^aiiunwl, ba:- mit ß' liörte: rintdiiwn fönnen. k>u nnrihen *e*H' M» twl>urctj ba* ein-;t^f ned) evi'tiereiibe Irremplnr Cipek liniNTMl geformten Iimi rolle gcftpineN. bie bon ben 'cr'tcu. unter Nlöuig 2glonio? Sie gieruug ans -.'irabieu in l^hiiia rniaenün&etfen „\tipen beiuittt tpbtben fein foii.?er auf twr gilbten: Meispapier ftcheribe Zeil i't Pon ri)ine'ifd)eu JfSJprtni burrti jictlt flües aubere an bietet firi) i«iä)erförmtg enMalteiibcn Stfnii bertora beftefll am reinem, idnoeieu t$oVb unb ebelftem. mattgriinent J)qpeftetn." ctmtil tieft fidi ber .Vthau be-> idneiheii-:- hirfenlo-? Perfol ' gen. Janh aber gab e<- piel fdietnbar llueiitiiiierbare»: fcZiefe lora Prtmadje irt) bei Oöemctirbe Pon lluter^önnil:. Zie lrrbjd)a't i»t auf ber ... na ^anf Pon .... C . . . . ahm |nm Ten?e.....bfuwhtl _öer niibifrtjnliiuefi'rtie . . . ul . . . beaatte \i.....in ... . 0 auf. ber! auri) ein ... e ..... ge J. . b . . . . Ii . . . . bjffe« ..... t* .... nie m .... . 1 .... er.....^t. Jltn nieincm ..... mirb .. er biei'em ... i.i .... nur e von Tir ... tig..... a ..... am fiebftrn .... c .. .1.. 3 .... ber .... e .... nn!---- jd| .... idje ö ..... bte lora 3utu benfbar hbfrj ften >urci5 PCTGaufl mirb, batnit jebcv ber armen Unter iofmiher }ttben einen forgenfreieu V'eben&abenb bat. Zu marft bev liimigt\ ber immer an intd) geglaubt hat. San! bis in bie .....tuigfe Dafür, beult idj ringe fad) .... mit ber _____ loie ... i'ebe loohl unb g____"flnbenfen .... Htm ... ... Ii . .. 10.:.- b ... 11 .. . tet.... Za* mar alles. Selbft bie Unter fdjrtft fehlte beut ierftürfelUm Zofuineut. Pon bem freilich nod) zahl retdx*, in miit3igfte ZeildKn 3er fetite Srud)ftürfc'uueut3iifert Por hanben tonren. Tie Zunfellieit prcfjtc fidj an bie fdjtnhlcn 3*nftet, burri) bie man auf bie fauin beleudjtcte, totenftille pafle hinausidjauen fonnte, in ecren fdmtaleit »jiau-- d;rn •J.'ieiifcijeii moanteu, bte feine •J.'i'ictc mehr Rahlen tonnten, bie ftiunpf bahtnbammertcit,, unb in beiieu bie: Hoffnung auf eine Milte laugfaui erloid). Weglo* nerjiarrte bie gebeugte "■'xfftalt £>enod) »pathnanni in beut hohen l'ehuftuhl, ber fo gut Ui ber altniobiid)=bcl)agIiri)eu Iii» riditnng bes Utaumti pafUe. t»s mar. als finne ber Greis , luidi über einen fdimcr^Iidien unb bennod) begtürfenbeit Iratiin. 'Jt'ie eine 2rtiuierin,- bie Pont Öehret eine Cffenb|inmg enuartet, in ehrturdjtspollet «panuitng, faf{ centa ihiit gegenüber. Zer 311 meit geioorbeue Webrorf, befieu Vlermel glänzen, umfd)Iotterte feine bagere ^eftalt. l'(od) nuui« rtierlci ittageu branutcit in ihr. ohne baft fte es magte, ihn ieinen (Äebanfen m entreißen. Za flopftc es leife an bie Zur. ,,»jerr vartmann", bat bir 'podjerteu, „inenn cie. einen Äugenbfid vSeit hätten. rytau 2d)tfftait ift ba, in furdjtbarer i>cr3U)eiflting." ,(llm fiimntels roilfen, mas ift benn gefdjehen?"!i<ori) oor beut alten üartmann mar feine 9iid)te in ben Torraum geeilt . . . DIE TAI TAI MIT DEM SSTERN Eine Fümidee von Käthe Wienskowitz Die Hauptpersonen: In Berlin l>r. ReUr Ircdjflcr, OerauftKbet ber 4Ulber=, U'itfcörift ..jreitaa Slbenb". 3cnto ftartmnnn, ,murnaliftin, fein i&nafieä JHebaftioiismitfllicb. Pie C,.-V.-%eitinis< mit ihren Beilagen Wirtschaft der Woche Buch und Kunst Palästinaumschau |. Schachecke Blatt der jüd. Frau Kinderblatt Seite der Jugend Bibliographie Briefmarkensammler itt die. billigite jüdische Zeitung. Sie kostet nur 33 Pf. im Monat Einschliesslich aller Postgebühren. Sie erscheint wöchentlich im Umfang von 24 bis 32 Seiten, reich , bebildert. Die t'.-V.-Zeitung berichtet über alle Erscheinungen und Ereignisse des jüdischen Lebens in Deutschland und der Welt. Eine Fülle berufswichtiger Fragen wird von ersten Sachkennern gemeinverständlich dargestellt. Sie unterhält und belehrt, sie unterrichtet und wertet. Religiöse und innerjüdische Fragen finden eine ebenso sorgfältige Behandlung, wie die aktuellen Probleme des Tage«. Ihre Korrespondenten berichten aus aller Welt. Das Feuilleton würdigt das kulturelle und künstlerische Schaffen der Juden und ihre Leistungen auf ollen Gebieten der Wissenschaft. Jeder Jude findet in jeder Nummer der C.-V.¬ Zeitung stets neue unterhaltende Lektüre. Lest die C.-V.-Zeitung! In Unterzottnitz Sernftarb Ufcbcef, ber Por 30 fahren ftarb. $enod) fcottmann, Sentas Onfel. »abbinet Dt. «tlife* mad)« unb afle Witnlieber ber flciuen jübifcfjcn ©emeinbe. Im Fernen Otten ■ Wer. r?loh>crbrinr, Senta $artmannä £}uaenlbfreunb. •3"°" £*: borta, ein .&orl)ftaplcr. äl)an=6ul, eine junge Sdjönfieitäpflegerin in iieiping. 2iu, ihr iDerlobtet in Cantfdjou. 8in, ber le^te Sdjammeä Pon Jfai:fong:fu. *ambus, feine ^frau.' (Schluss vom „Raub der Knaben") bert, bajj bie Unechte" *ie Zaue lo^gelaffcn fjatten unb bas ^öoot tnS 2öafier fd)oben. U<ebor er fein Ctrftnunen barüber äufjern tonnte, fuhr er 3ufammen: ein fauter^fiff fdjritfte übex ba« Zerf, öajinj ftief; einen gcllenben Sdjrei au«, 3uba roolfte fid) 31t ihm herum» brcfjen. ba mar frijon einer ber Wänner über ihm-- Zer erfte, ber auf ber Züac ftanb, mar ©erfon. <$z meinte, fein •öer^ ftänbe ftill. 6r roufste fo« fort mit traummanblerifrf)er St' ri]erl)eit, bnfj ein uncrmcfjltdjes Uitglüd gcfd)cl)en mar. Gin ehr» lidjes Sdjiff, ba§ in See ftidjt, jtetjt feine jlaggc ntdjt ein.!füie unbeiujifjt formten ftd) feine ^änbe 311 einem Zridjtcr am SJiunbe, unb mit ber ganaen Kraft feiner Vungen febrie er ein über bas anberc 9Kal Dem Sdjiff nach: „(iinhalten, SJöfegelD — einhalten, Cöfegetb!-?fber ber 35)tnb nahm ihm bte SBorte Pom HKunbe meg, unb felbft wenn fte hinübergebrungen mären, fo hätten fie nidjt bte ge» rtngfte SBirfung gefjabt . . . V.ttlcg: Cenlralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Berlin W I 5

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