Der jüdische Handwerker
- Journal
- Der jüdische Handwerker
- Volume
- 28 (1936)
- Issue
- 4 (4.1936)
- Date
- 1936-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/6492337-5771096-5771206--230-4883813- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
im.111 Inn/u In- >omh i mul'uahnu-n. <11< bei-»|"»it-t—x»e.i»e <lui.li i'.fi IM ii nd-|>« iidi- , «Inn hfjWiihrl xx erden konnten, »o «lall -i_e»ielll xx c'nien. dall in kürzester /eil ein .sex« .iiii:;«'» V\ < i k ^-(hallen Mlirdc, \ir nicht au»/ut idien i-t rtn» . -i.iiii i ( im! iltt- Nimme riiiou.ii«' »olficn nii In /tiln/i , r Lellllt/t \% t - ■ ■ I c II. < 11< - /ll-MlIIIIIMIlllilllSC der «llill ilulivcii Wohl |,i|,rl in ihrer neuen ( .i -I.iIiiiii^ nnl dem VVirtM'huftslelicil zu iib«ri>riiicii null eine Ui^rlmii: so planvoll vorzubereiten. ,[.,|{ ,|,,. jüdische (.eniein»! halt /in I >nr« IiIhIii Ulm der naih-l i.ihri;:«''! indi»« heu Winlei hijfc ircr|i»lcl i»t. HANDWERKERFRAGEN Richtlinien für die Meisterprüfung II t• — lt.. >lil>< I I k-IIHI-tll Sellliudl IIKK Iii)' e i n xviihti-e Vii»f tiurunsc-ii ' Uber die Mir l ne»»c- Neiim (Inn ii- \ n>.| ii li'itn^-u c«rn» im In hi n Vors« hrillcii Im il Je. Il.ul,-- und l*r«iil*i I l.uidxx r i k. be»ondet■» liber cli Hill ie \hi-iei |>rnIiinu. ■« he \\ i i Im Im 11 — 11■ i ni»l< i eucn fachlichen \ in m Ii ii f icn fiir Richtlinien fi.ii die' \li;i-tcr|irüfnu; Hill Vierden »ollen. > \li i-ii i » . ni«*n»f| 'Die neuen" Vorschriften kommen »im allem für («nipp«-« in rtaäe: /imiit'list für all«', die sich neu al" hui die im drei elh- -i.iiidizi- Handwerker niederlassen Mollen: Heller fiir <l«'ii I' il <l< r juii^cn Haiidw erke i. «Ii«- «Iii- Mristcrprufiiris Iii» I iiilr I'>"''» nachholen inii-M-ii' und driften* fiir die znhl- -'i! handwerklichen Hell iehsfühn i. die trcixxilli;: die \|i'isi«'i pi ni:iim nachholen wollen.' . " \ln .l-M. I intuhiuit;:;!«■> j:rofh'ii lii'l ,i lu^ n ii-Min Ii« (-IM-« -: r|ie~~;\l .«■ i » 1 er J» r iif n Ii ii d.i» Im /tun M-lliMninliirn I r , i,.-; N\, . k«■ r hiu.iiiIiik Damit i»i »ic p-i/t t.ine I' im ii hlnn. lot| Im>i 11 — T«- i _ \ etulllxxoi llii hkeil. Hie \l> l»lei |'l Ii I UlifnKrffe. daher ^rlriin«flejrcinl iiinu« — i.ihi-i. miniem, einheitlich. el Im. imi ii.n Iijii ufli.ii ^ennu lii werden.' t -Di« \I>m lifill'.u lieileii /ni ^llllnllli Inn \ 1 «» : I <■ ■ t Iii ti e I (i.li ji d-eti M ii - i •■ i |> r ii f u n - \ ii i » v Ii i i I i «• u -ind fii4| lieetnli I: Im luiljdei l/xx .ui/li l.uidxxei k-li' i nie iWl Ir-: - Hl. v.ehhe . t:i iidli -ji nil'ii I ei-luiiucn im ihnen - l'l I I I II J! V. I I I ll'll . Mnd ■ iii .(ui»:jli-e» S|i«'/i;ili-len! ii in . » «•ri'iiiedi-n. Die ijlelierj M) Ivnna di r (>riin:lfiirilernn^i-n ninlf aiii \l«-i-t« i M"in k fnd .in .Iii \ i In i! -1 > rt >l m im« li;.'ex\ i<-i ii Verden, die der < Hseiiw .ii | del'i ii I m iui-.jii-m Iiii<m-» d ii i i Ii In Ii rl. inii-M ii .iiii Ii iln iii ei iM In- Ki iiiiIiii-m' ii.n lij:r- > -i n ei.Ii-Ii. >ie »in«! teil» f.ii likiinili^'er Natur. n-iJ» ii', n-li. n «te 'mh Ii Ulli die k.iu I nninn im Ire Hei i ieli-l ii Ii i iiiiü. ' i\- .ml ( .e-el/e»kiuide. leiN .Uli allgemein liildende \ lii Jie'r. Die l.ru.i in imc lie^iniil liei dei I i^imn^-|iruIuni: 1 - liluliiiu- M'i/t »ich fori Jtci den Juhres/ieleu der ■ I i-i. i Ii Ii re. deren Krteu-Iiuii^ «luteli i.ihrli« he /« iM heti- "jii'iif»ilfieii uhi-rv»aehl winl. und er-lr«'< kl -i« Ii Meiler auf die .! ehrplnne für die lienifa hnten und die ' h.indu erkii I :i Iim Iiii h ii. Uli die ( .( -i 11'-;i111 nIunui• n. nnl die \j.'U2'e»Tiiliiina Her I .i< hl'iii In i n>v\. Beitragspflicht zur Innung wenn ein Handwerksbetrieb gemeinsam durch mehrere Inhaber unterhalten wird. I liet iiju-r lie-Ielu n ihm Ii \ ielf.i« Ii /weifel. und die l'.nlm lieirluiürni »ind i'Jii'nfal.1» ui den ein/einen (.eliieH'ii im Iii ..in/ eiulreiiln It. I in /n einer k l.i i Mel In tu: /ii miiim n. inu^M ii fol^erit-litiü .•!•«■ für ti'w InniiB^inn^liedi i ISetr.nht kuminemlen li«-»l i iiimii nseii lieh.imlel irrdent. \i Niu h < •< il« i er-ien Verordnung üIm'i' den' Mirlüufijien Mi.in de« deniM In n llfin<lut'ik> vom l">. U. l*»^4 ir«-h«"»reii Im,um: ulh"1 in die I l.iinlwerk-rulle eiBjri'triijreni'n Cie- I liei I elln nden .in. die d.i« ll.iiuUxeik ui-ulun. für Ii Im - die liuiiuu; erric htet t-\. An» dem S eh r clriiren rurdnunp x.hii l><. I. I9>> etuifit sieh, ifitH die Hund- Bernhard Kahn 60 Jahre üer ■ Europäische Direktor des American Joint Distribution Ccmmitiee, TDr. Bernhard Kahn, wurde am 9. April d. J. 6() Jahre all. Als Leiter der großzügigen Hilfsarbeit des Joint rckann', d;e bis 1933 überwiegend im Dienste der Nöte des c<teuropä -sehen Judentums stand, leitet Dr. Kahn seit 1933 die europäische Arbeit des Joint in der nach Paris verlegten Zentrale. Die Poichsvertrelung der Juden in Deutschland und damit paij deutsche Judentum überhaupt hat in ihm in den letzten schweren Jahren einen' besonders wertvollen und wichtigen Freund der Hilfs- und Aufbauarbeit gehabt. Auch iwti mochten diesem verdienstvollen Manne, dem das deutsche Judentum besonderen Dank schuldet, unsere Anerkennung u.nd unseren Dank für seine jüdische Allgemeinarbeif absiatlen. MerkMrolle nie In elvxn ein V er/eiilini* der Uei riebe. miiiiUtuein \ er/eieluiider I* e r> o 11 e II ist. \\eiui .il»i uiehietc.. I Luid« erkei Meli /Hin lietrieli eines llauilvverk' /nsainineiitüii, stiinilip und « erden. il.inn uiiill jedel die ein/eine llill.liier I l.uidxx e i k-l'iille i Ulllll -eil iii'^ei rwet* W i l den .ilier alle •iiiuel i uueii. mi siinl »il iHTi-ils etxx.ihnleii!t s I ii Ii .i Ii e rj iii die ig elll-|ilei heiidel dei er>-leii Act I kindxx erksroMe \im «■ n<III 11" decI ii ii n - .nie h alle x ei |d li« h lei. dei Innung an/uyelii>i«Mi. I ).i nach * Vt «|er i'l -lni \ ei iii ilnii u\i die ku»tell der llllllllip:. soMeil sie 'nicht dtinli auilere Hinnaliiueii p-ilockt Vx.er«,hMi kcHincni. von den luniMis-iiul jlieilern .iiil/ulii innen »lud. mii»»eii also alle lirliidier eine» 11 uidxx ei k»l>ei rielie». die iii der lluudxxerk-- rolle ein^«'trajre>ij »ind. aiieh die IJeitiii^e lr.v.rillen. Aller- «Mhj:» i»i hier «-iiie l'.in»« hr.inkitni;. Die üi-irrä^e »ind nac h * ^s \l>-ul/ V ii.ich der I ei»l uiu:»la Ii in keil der Bei liebe /u «talfelii. liier «■rseheini im (.e-i'i/ da» Wort 15 e I r i e b ausiejli*;I«'t l'ei»nti. \let»t i»l in der Sat/llil£ Ix'-» I i III Iii I. d.il! Iiii ji'il« - I nn mi u»mi 11:1 ied ein ( r II ml bei t r.ur /il /ahlen i»t. und fiir |eden be»c lliifliiiten (•.••»eilen oder l.elirliliu ein /u» i l/beil i iiu. der — e — e be i te i d *i 11» aiieh nach der fre- /■ihlli-M I oliu»nmiiie ertec luiel xxird. Daran» et^ibi »ich, dall alle Inhaber eine» I lanilxx erk»bel riebe», da »ie In- II II II il» - Mil^bedet -ind. zu den ( . i n ml bei Il.iLieii liei.in^e- /■■■-ii n xxenlen. Die /n». 11 / - |{e i 11 ,i;.'e. die den 'Betrieb!(«•- riiek»i«'hli^«'t.i. »ind je:|«>cli nur einmal /ii zahlen. in > "» der ersten \ erortlniin<r i»i best im ml. «lall ein II.....ixxerker. der mehrere llaiiclwerke |>«-treibt, allen clie»«-n liinuii^eii aii/u^cliöreii. die Beiirii^e jeiloeh tun zur Inuiini: de- I l.i ii in 1 ii-r ii f«-~ /ii /ahlen hat. Im (iesjet/ i»l nichts davon ::i »u.Lit. dal' die fieltrii^'e /xx i»c In n den in Betracht kommeudeu liinuup[*ii (icteilt x\ erden »idlen. Kiner freiwilligen \ i ■ r< i ii I ei i ii ii - /xx im heu den beteiligten Iniiuiiuen stehen jeilm h keine Ihudernisse im \\ eue. Neuerrichtung von Innungen Mit Wirkung xoin I. \|nil IV5fi ab \verdeu «Ii«' Melall- »ihleilei und (•aivaiiiseilre. die in der >chlo»»er- und Ma- »«'hineiibauer-luttiin^ Berlin eine I arliin ii|>|>e bilden, aus^e- ^liederl. I » xx ird «lic Metall»« lileifer- und Galvaniseur-Inhuiip Berlin erriehler. >ie erstreckt »ic h anl den Bezirk der Studtfn'liH'inde Uirfin. " \m gleichen lafTC xxerdeu die in dei ( da»er-1 u n iiiil: Berlin eine I .ie hm u|i|ie brhleiideii I.iiirahnier und Verprlder au»Lre- ^liederl und xx 11 <l die \ eriinblei -I ll n ti rig Bei l in lerrichiet. Sie erstreckt »ic h anl den Bezirk dif Siailtfrenu'inde Berlin. De»i;h'ic Inn xxenlen am I. April 1'fWi die I' eiiimeehaii iker au» der Optiker1- und Keiumechanik|*r-|niitiiig fieflin hetiiu?- ^euoiiiineii und /in ■ l eintnei iMluiker-liuiiim: Berlin /u»iii......'lip-falfi die »ich auf den Bezirk der Sladtfreineiude Berlin und den RegieriinfrslM'zirk Potsdain erstreckt. Die lnnHiip*»^e»<haftssteilen »xerden noch bekannt {jepelM'ii. Wieviel Lehrlinge im Handwerk? Im Inten »meiner i>rdiiimp<ioiiltigcii Ausbildung: de» Naclixx uc h»e» im deiitscheii Handwerk und einer wirksamen Bis kampfun^ der Lchrlinss/.üchtcrci hat der Reichsstand de» ih'iitscheii Handwerks die llaudwerks- und GewerlK'kammcrn I ieu u 111 ui; l. auf der (iiundla^e ihrer l.elli1ilif.r»rollen oder naeji der .Innungen mit dem Stichtage vom die /ahl der l.elirlinpe in den einzelnen r«*stziistelleu. Die»e Aulnulime soll halbjexxeil» /..... »0. Juni und 51. Detemfter, l>ei die»er l eberpriil'UllfealurcH die kam- Kesistelhini; darüber Mirzunehmcn, wie den l'i»st.stetlun|ji*ii rl. De/ember ll)>"> I )fiunl xx et k»/\x eigen jährlich, und zwar x\ iedel holt xx etilen, mein ist ferner eine (Troll die Zahl der Betriebe i»t, deren Be»itzer im Besitze der l.«'hilinLr»aiileiiHH£»berei'iitifiiin)r sind. 2. ■