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Der jüdische Handwerker · 1934-10-01 · 8 (10.1934) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
26 (1934)
Issue
8 (10.1934)
Date
1934-10-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Zur Organisation des Handwerks Gewerbefrefheit und Befähigungsnach weis l ein i ,dic zu Morbefroihoit und Irr Ihm I« i <■ Ii t <• r i grundsätzlich (DA/. Nr. 561 vom ton; dar! w ir sie. v I .csern zur Kcniifni iromlos au«: Zeit geltenden Bestimmungen, der <■ die geplanten Mitßhähtncn /ur Ausn , > i i> r-i - I J. I c ]| I « >CW crlieorilllllllg Ole seMislaill! Inltiing des JSc-liii ipiinti-ti;r<-li\\ «■!-»■-- in i' Ii i tlor Nailibeurbei- ,i ...i.,...). i ., .1 . T . 11 1 1 1 11 i\ 11 «Olks iils «Ii-Iii ikIi - (ti-v\riln- IT bei der Her liier I 1.1 in I« 1 ■ 1 I. - k .1111 im i . J Jr. Johannes 1: t; i> . 1 ,: Ii Dr. Johanne* und wert volle Ausführungen 8, '4). tlic wir t■ ■ r sii wesentlich liul- 1 ■ 1111 tiuoh um naszugsweis«?, mich unseren brinircii wollen. I i rührte 11. 11. fol- . ...\a< Ii den herr'sdit zur Zc.ii trieb eines Gewerbe schoidung zwisdu werbebetrieb und Der gleichzeitige stattet; eine Bc«c iuiiniiiigcu der I'« gemeine (jewerbef r s ist jedermann go ■ thsgo« erboordnung •ilieit, d. h. der (1$etnttet. Eine Uttter- 1ii Stadl und Land in hczug fluf den Ge» die Aits«lehnting cjcsselbcn besteht nicht. Betrieb verschiedener Gewerbe isl gchränkung der Handwerker auf den \erkiiuf \iin selbst verfertigten Wnron findet nitbl statt. Das Gesdilecht hegr.ürdct in Beziehung auf die Befugnis zum selbständigen Bet'ieb eines Gewerbes keinen Uiitersdiiod; auch Minderjährige können ein Handwerk selbständig betreiben. Von deili Besitze des Bürgerrechts soll die /u- Inssung zum Gewerbebetrieb in keiner Gemeinde und bei keinem Gewerbe abhängig sein. Das sind in < \ Urschriften. I )er soi/liehe \erpfliel ler Kürze die jetzt gültigen gesetzlichen Ge\vorbotreibonde lud nur nach die gv tlllig. der - •eineindelieliiiide von der Er-. Urning des selbständigen Bei riebe* eines stehenden, Gewerlies Vnz.eigc zu erstatten, und ebenso jst er nach s J04 11 der im Jahre (9291 ergänzten Gewerbeordnung verpflichtet, der Handwerkskammer. in deren Bezirk ei seine gewerbliche Xiederlassutig hat. unverzüglich dun Beginn und di. Beendigung seine-, jBeiriehes schriftlich anzuzeigen. I Itter* liissungon «erden muh s 1,4* der (ti-wei beordtuing mit Geldstrafe l>i- /11 |1U Mark und im l'nvci mi>gcn*ful!o mit Malt zu In vier Wochcln bestraft. gegeben w ird. Das ( vom 15; Mai 1955 Ii; niichwcis eingeführt, eines I Inndelsgeschäfi I andwirtsdiuff durdi Daneben gibl «U nur einige wenig«; KinsehrÜnkungen der Gew erhol rciheiil. mi namentlich die Bestimmung des •t ">!{(•(>. wonach der Betrieb eines ßauhandjvverks hei l'nzüvorliissigkoil <h|* (,e« erbci: ei befielen /u untersagen i*t. Oli eine /«eile iVerordniing. die nähere Bestimmungen iihor die . i''adivorbände und über die Handwerkskammern enthalten muH, die gesetzliche Einscdiränkuiig derl-Gewerbefreiheit in dem Sinne bringen wird, cjhlfl nur ein Meister Inhaber eines selbständigen Handwerksbetriebes sein darf; steht muh nicht fest.r Betrachtet manja.bet die andere neue Gesetzgebung, so durfte die Vermutung naheliegen. .;dn(? ler Grundsatz der uneingeschränkten, (>e«crl>elrcihoit utif- ■esetz /um Schütze des Einzelhandels it bereits eine Art von Bcfähigungsindein es die „Eignung"', zur Führung verlangt. Das gleiche ist für die das Reidiserbhofgesetz gesdiehen. Im V'ergebungswesen wei-den Handwerke;-, die dein Meistertitel führen dürfen, bei gleichem Angebot bovorzujgt. Zulassungen von lnstallutioinarbei.cn erhalten in ihn-. Bogel nur nodi II and werks m < i s t c r. und bei Mrnderjührigen pflegen die Atutsgericlitc vor Erteilung der vorhinndschafts- .geridvtlidien Genehrrigung bei den llundwerkiskammern anzufragen. Hierbei k\ird regelmäßig darauf hingewiesen, dal! heute zur Selbständigkeit im Hand werk ein gewisses Mindestalter. Lebenserfahrung und gediegenes peruflidies und w irtschaftliches Können' notwendig seien.j dal. andernfalls Geschäftsinhaber] und Kunden (inweigenidi Schaden erleiden. Nadi floh Boobuchtiingen der Handwerkskammern |iflogon aber gerade! diejenigen handwerklidion Unternehmer der Volksgemeinschaft die größten Schäden durch Unredlichkeit, Sadtnnkenntnis und Gejwisserilosigkcil zuzufügen, die ihr»' Betriebe ohne genügende Berufsienntiiisse. vor allem ohne Meisterprüfung eröffnen. Ausnahmen bestätiget] nur die Regel. Zur Bekämpfung solcher Elemente hat sich aber die Unzulänglichkeit «ler zur Verfügung «lohenden Gosotzeshandhuben zweifelsfrei ergeben. Da zur Zeit auch an einer Reform dos Prüflings Wesens' im Handwerk sehr rege gearbeitet wird, bieten die Prüfungen bereits jetzt die Gewähr) fUiB im allgemeinen nur geeignete und Ixh-uflidi und wirtschaftlich zuverlässig durchgebildete PerspÄeh Meistor worden können. Daß also der sogen, kleine Befähigungsnachweis, der nur für (las Aiisbildiingswesen gilt, zur Behebung offenbar vorhandener Schäden in n/u reichend ist. steht fest. Die SchwierigktMilen. die m<Ii der Entführung de« gri>Hen H< fuhigunkrsnachw'ehtes bieten, -ind bekannt] 1 He I l.i nd« ei k - k,1111 mi r /11 Berlin hat daher auf \nrogj1111g höh^rei Ver «aliiiiigsbtdiönlen die Einführung de« g^-<>Ncili Boftihifrunp ii.icIiweises zunädisl lur da« BiJuigowerbti >:< mein sollte nac h einem (iesetzoiltw lirl zur Aendi (■(•« erbeordnung die Kolbställdigo \lisiibunfl ein nur «olciieii l'er« stattet «ein. die die Berechtigung zur. Führung des titehr in Verbindung mit der BezoidiiiiHid eiiieS II (S \"i RGO) oder die Befugnis /ur \nleitiiug \ Ii Ilgen in Handwerksbetrieben l_"M tic*sit/en. I vi bestillliniihgeil für bereits in der 11 |ndw.ei k«1 oH trugene,; sind vor^re«elien. Jeder Ilandwerksineisii hiernach irgendein llitndwerk betreiben. Mit Bereiche der freien Stadl Duiizig bereit Gescftz hat m.in nur gute Krfahruhgoii goniadi inneren Berechtigung nicht entb'Ijrt und der \olk nur hiitzen kann, ist zu wülisdldni düll es iiiich Reiche? bald \ erw irk liiht »verili r rdejt. Alle rutig d •s Ha.A inen gl'« Meist«*- m«lw i-rl« 111 Ltfhr lergah lau k rinnt esein int 1 rti*n es eitler «irLsdiiifi \)< ■ 11 -~« Hon Inrdigefüli Di 1 m Neuregelung des Innungswesens Durch die erste Verordnung über den vorläufigen \|uI bau des deutschen Handwerks mh'ii f>. Juni 195. S. 495) isl vor allem das handwerkliche Innung: gestaltet worden. An die Stelle der früheren Ii.im freien Innungen und' der Zwangsiilnungen -im allgemeiner Pfljcbtziigeliörigkeifl IteruheiWlen w o r k e r i n 1111 n ge n getrebrni Die Inniing bilden durch die k rei«liainl« erker-chal len ei s!Mi der Ersten llanclwerksverbrdunng findet schrillen der bis <)<i der Gewerbeordnung 1/1. « erkeriunun^c der ss KM» bl! n keine Anwendung nn- KM» 11 (Zwangsinntt'njron) lir: dii null di IIIJ fluniingsnussdlüsse) der (■(•« erbeordiinn: hoben. Die Befugnisse der \ il f s-ic hts'.l^.eIi bisherigen freien handwerkliche! Innungen; '/.w gen und (nnungsallsschüss«'n sind, auf du- I kammer. die entspredienden Bo|ugnisse <!<-r- Im waltltngsbchördc auf den Deutschen lland«i ikwerbc-kainmortag übergegangoii (s 'MI Erfti Verordnung). l ur die f rereii In n itjl'g'«j 11 der 11 i c Ii w'e ij.k liehe n (»c>ve r-br (Gastwirte. ■! KriiJ USW.) sind die 511.81 bis 99 dei ( .e« erbeordniin \nr in Geltung. Die Anfsidit über (lie«e Irinuti; bisherigen Sie Ifen \ erblieben. (IU.IVI. I osen pmerkli« ben .die auf H a t| d - iiissxbusse (.1-.....il die Vorauf llnml orsth ritten «« 101 und «|ind aulgei r cl e v on angsinrem:' ahd« e lorOn 1 - nnd llanHvVe k«- ert«- ks- 1h a il il Iii 11 iscfijkeii! nacfi «ie en i«l den Reichsverband des Blindenhandwerks Blindciiwurcn dürfen künftig nur unter Vorniissetzimgeh im rmhorzi<dieii feilgcjhott Ülltejr anderem inüfflien die Blinden« ,1 n-n B I i 11 d e 11 w a r o,n / e i v h e 11 \ ersehen «ein. gen und Unternehmungen,^die blinde Hau beschäftigen und ihre Waren als lilindeii« arou 111 ii s e 11 daher d e 111 B e i c Ii « \ e r b a n d cli 11 1111 d e n Ii a 11 d « e r k S Ii 1 1 In ml« erk« \ crordnung), werker und Spich«' (ie« erbetreibenden. die unbeschadet ihrer Pflid «erbe zuständigen1 Miniinj band« erks1 anzugehören: i. t r e te ri (s ">"> Abs I lic'nso haben alle blind die Hunuwerk'srolle einge überwiegend Blinde be« tmitgtieclschaft bei der fü dem Beiili«\erb,nid de ine Mehrbelastifud an (luiT is ihnen Abs. I auf der Dop| dop- Erstell II; I)(jppeltnitgliedschaft nicht " ind« erks\ erordnn Hg) Warnung vor Schwqrzarbeit Der PoHzeipriisident von Berlin w.11 in noch < Seh« ar/arbeil lind weist dabei darauf hin nahmen, die die Wiedereingliedctruiig der Et>'e einen geordneten Arbettsbrozefi henimen. als eine für1 die öffentliche Ordnung im l'oli/oiver« altungsgeset/es an/nsehen seien, /u nahmen, die die öffentliche Ordnung gcführdei insbesondere die unentgeltliche Beschäftigung von die E r w o r b s l os v n 11 n 1 e 1 ü t ii t /. it ng in form bezögen. /um Schill 11 verweist der Pol auch auf die besondere Verordnung dos preuftisc lllinisters gegen solche Fälle von Schw ar/ai beit. «linimtei,! « e 1 den. i nein linrichtnn- « e r k e r ertreib«"«, s Blin-i er Ersteki en I Iii 11 <I - tragonen diiiftigeli. r ihr (ie- Bliiideii - Beiträirc-n er\% adi-eii nifial \ 1- 1: dafl MaHlsldson in G el a h r iinne <\e^ rfeti Waflf- 11. gehöre l'ejdkujen. inWftiei ipräsidonll en Innen- 1 -gel

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