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Der jüdische Handwerker · 1925-10-01 · 10.1925 · p. Seite 4

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Journal
Der jüdische Handwerker
Volume
17 (1925)
Issue
10.1925
Date
1925-10-01
Page
Seite 4 (sequence 6)
Language
German
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DER JÜDISCHE HANDWERKER Die Zahl der eiiigcg Die Bewilligungen von zum vJP. Juni l''J5 btfru'H" Rückzahlungen l>is zun Mark. Die BewittijTUDJff Berufsstände in fojgend auf Kauf!« urc, Hän p'uf Handwerker . .1 : sfpistijf« IJcrjif nun en Gesuche betrug 1336. Gründung der Kasse a;> bis 157 200 Mark:' die giejtben Zeitpunkt: 79'500 haben sich.auf die einzelnen \V7i ise verteilt: ihr i-iu, . . 73" .; >:i A'liiif »stiit Je betrugen 77.7« Mark als ahi ffihj/!,r ~ ■ i." Ha trn n Kapital vorUnndeii dich einzusetzen _! 30*1 r il'iji i"! letiflidikeit. m wrlrh« : .'sfM'. oii?. derdu Mi die »uhjt|taudericji Schwh >'i'.rki >'et. ifitw cndijfen Gehle? ii. bau ErfreuTu-h i*'. .De ..Jöd'scbeti v.ir weitet (»■ii fätigkei D.uli «werter;'soweit es mog konnten ,«nd können wi: enden Vilbel« M; reu- '• ' ätijfkeif ii. ,n (jeta*«e herzlich dank« n lOsk.T G. in. b. B. Ausstellung vor tehrlirtgsarbeiter» jiitfisetter Waisenkinder. 1 ) i* A m e r i i a B ii i n t D i s t r i I) u t i o n C o m in i t-1 e e in li.-n Läri ie'ii Europas veranstaltete in den ersten Ta.-ea drs Vonats "eptember -in .seinen Bediner BürorSruäirn t ne Ausstellung von Handwerksa-.beitrn jüdischer a aKnic ndn, Alie gezeigten Arbeiten waren vor. Kin lern im Alter iiis /u 1') Jahren ausgeführt und befiehl groitien Fieiil und So'yfalt erkennen Alle Berufe ^c- Hjndwe-ks waten vertreten: es seien besonders *e-wähnt die Ge.we*be des Schneiders. Weilers . uml Wirkers, Kunstschlossers. Stellmachers, isch ers, Mechanikers, DVedislers, Sdiuhmachers und andere a ehrj Liener die segenüreit^ie Tätigkeit des American. Joint Distribution Comnattef, das sich u. A. di" Forderung des Handwerkes unter den Juden mit zu seinen Haupt mfgaben gestellt bat, sei folgendes mitgeteilt : Schon in der, eisten Kriegsjah'en wurden von V'ersiidic gemacht, ihren en' in Europa tu Hilfe zu aingen, nahmen nach dein Fri< ieosabschiuB konkret^ Formen an, indem sämtliche isationen Amerikas sich im buiion Committee vereinigten Miktion in die Wege leiteten. C. begann im Jihre 1919. eil amerikanischen ud lenden G aubensge ios k nffifn Diese, Bestre :•lensabsi-hufJ konkrei ' phiLnfropischen JÖrgum rAnierican Joint Distilbi und « ine g'oSzugi^ Die' i . igkeit des Hi wobei durch cias Commit ee in di n einzelnen Ländern eigerre Büros eingeric' sie si'h zu dieser Ze >. Kpidemien, Errichtung von Ambulatorien unri B ide- Wassenspeisunj Krnderfürsor , Bekämpfung K ranken häi^seri^, häisem. 'Flüchtlings- und Rrpatriantenhüfe Krrirntung von Kieditkasscn Einrehtung vo 1 F tet wurden, und mar erstreckte an! folgende Gebiete de ■ Bevölkerung, ichschulen und »Werkstätten. V. i -l rhers eüu ig der zerstörten Fadischulen und We»ksl ätten. ( Einrichtung und Wiederaufbau des Schulwesens, Aufbau von zerstörten Häusern, Vermittlung van Geldüberweisungen von Amerikanern an ihre Angehörigen in Europa, Hilfe in besonderen Fallen. und wurde in folgenden I.ändern geleistet: Tschechoslowakei. Lettland, , Litauen. S Oestcreich. Holen, :-: 1 Rumänien, .Türk/-:. Ungaii, ''Wtt? Palästina und -;\ei; möglich P'idi in Rti&:and Bisher luit das A. j 0. C. niehr als 60 Millionen!>o8ar liir die Hilfsüti,'keit und konstruktive iätigkeit in allen Ländern, in denen-der Krieg eine Notige chirf, aosgezehen. Davon sind ober 5 Millionen tut intfiköpfe-'.ionelie HiHsarbeiien gegeben worden. Bei der. I'.itigkeit der Kinderfürsorge war eine <icr widitiiisten Aufgaben <lie Fa-.-hau'duldung derjenigen ki,'der. die das entsprechende Alter erreicht hatten. Am traurigsten war die Lage in den kleinen Ortschaften, wo keine Möglichkeit zur Fail-.ausbildung' vorhanden wa-, sodaB das A J. I). C. sich veranlaßt sah, eiive bedeutende Anzahl von Waisenkindern aus den kleinen Ortschaften in Städte zu bringen und für ihre Erhaltung und entsprechende Unterbringung Sorge zu tragen. Auf diese Weise winden 896 Kinder überführt. Um diese Waiserkinder unterbringen zu können, bat das A. J D C. der einheimischen Bevölkerung den Ankauf von Gebäuden und die Errichtung von Lehrlingsbeimen durch weitgehendste Unteiitützung ermöglicht. So wurden in den Jahren 1923 25 Lehrjingsheime gegründet, davon 3 m R? mänien, 2 in Polen und 2 in der Tschechoslowakei. Bis Ende 1925 sollen noch in Rumänien, Tschechoslowakei und Oesterreich je ein Lehrlingsheim neu eröffnet werden. Die vom A. J D C. unterstützten Waisenkinder'erhielten ihre Fachausbildung bei privaten Meistern, in professionellen Schulen oder in den vom A J D. C. speziell errichteten Werkstätten. Solche wurden in den Jahren 1924 25 in Rumänien 5 mit 9 Abteilungen und in der Tschechoslowakei 9 mit 13 Abteilungen gegründet. In diesen Werkstätten erhalten 306' Waisenkinder ihre professionelle Ausbildung. In den anderen Ländern, besonders in Polen. Litauen, Lettland, bestanden vor dem Kriege Fachschulen und We-kstätten. Sie waren durch den Krieg fast alle entweder baulich zerstört oder in ihrem Inventar vernichtet. Das A. J. D. C. hat sie fast alie wieder aufgebaut und ausgestattet und viele neue e> richtet Di»- Gesell chaften, die früher diese Schulen unteihielten, können infolgedessen -wieder weiterarbeiten. Das A. J. D C. unterstützt zudem im weitgehendsten Matte die bestehenden professionellen Schulen, die von anderen Gesellschaften erhalten werden, und die für die Ausbildung der Kinder' Sorge tragen. Von den Waisenkirdern, die unter Obhut des A. J D. C. stellen,' erhalten 3409 Kinder professionelle Ausbildung und zwar 2 440 Kinder bei privaten Meistern und 969 Kinder in professionellen Schulen und Werkstätten. . 4

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