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Handwerk und Gewerbe · 1916-09-01 · 1. u. 2. September-Heft · p. [Seite]

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Journal
Handwerk und Gewerbe
Volume
9 (1916)
Issue
1. u. 2. September-Heft
Date
1916-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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1. u,2. September-Heft HANDWERK UND GEWERBE ^•«■H^frCNmiOinW^ 6 Verbandsnachrichten. f ^S^SS^^!&^^^^^'9^^0^^'^9'l'9<^!W>^ Allen Vereins- sowie'Verbandskollegen und Freunden zum bevorstehenden Jahreswechsel meine herzlichsten Glückwünsche. J. Löwenstein, Berlin. Anläßlich des 10jährigen Bestellers des Hamburger Brudervereins soll im Monat November er. ih. Hamburg eine außerordentliche Verbandsvorstandssitzung stattfinden; abpr kein Verbandstag, wie irrtümlich im Protokoll berichtet worden ist Der Vorstand 1. A.: J. Löwenstein. Vorsitzender B SCiOCihC^O'"''^'^ | m Aus den VereinenL Ii | «^Mi>!S«5iCOC^^ Verein selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens zu Berlin. Geschäftsstelle: Max Silberberg, II. Vorsitzender, Berlin C, Postscheck- I v> Ali (1er Spantlauer Brücke 6. Amt Norden %01 Konto: Berlin Nr. 17291. Für den Familienunterstützungsfonds sind Umgegangen: Transport . 4571, 5 Ueberschuß vom Sommerfest am 23. Juli 1916........ 59,70 Joseph Kaiser .... j ... . 3, Simon Baruch ......... 3, Sammelbüchse......... 4, Summa 4640,85 Mk. I. A.: J. Löwenstein. Berichtigung. In der August-Nummer mußesheißen: statt L. Riesensohn, J. L. Mk. 5—. Der Vorstand. Montag, den 11. September abends 9 Uhr Mitglieder-Versammjung bei Neumann, Rosenthaler Str. 40-41, (Hackeicher Hof). Tagesordnung: 1. Verlesung des Protokolls der beiden letzt;n Mitglieder- Versammlungen. 2. Aufnahme neuer Mitglieder. 3. .Bericht der Revisoren über die von ihnen vorgenommene Kassenprüfung. 4. Besprechung über den am 5. November stattfindenden bunten Abend. 5. Geschäftliches. Allgemeines. Im Monat Oktober Tindet in Anbetracht der Feiertage keine Mitglieder-Versammlung statt. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. Der Vorstand. i.V.: Mäx Silberberg, II. Vors., a.d.Spandaue|r Brücke 6. Bericht der Versammlung vom 14 August 1916 Herr Silberberg eröffnete um <J Uhr die Versammlung] und begrüßte besonders herzlich die aus dem Fehlte inj wesenden Kollegen- Gutheim und Löwenstein. I Punkt 1 und 2 der Tagesordnung Warden in d je üblichen Weise erledigt, v , ' * Punkt 3: Geschäftliches. Der Vorsitzende' gibt bekannt, daß der Vorstand sich auf Grund einer Beschwerde an die Direktion der Toynbee-Hallc gewandt habt-, An~. der darl auf erfolgten Antwort gehe her*« r, daß die dafür in f rage kommenden Herren noch verreist seien und nach deren Rückkehr die Angelegenheit zur Besprechung gelange« werde. Anschließend hieran bringt Herr Silberberg infolge wiederholter Anfragen die Attesthonorarfrage zur Sprache Nach unseren Satzungen habe unser.Arzt das Recht sich für die Ausstellung eines Attestes von unseren Mitgliedern Mk. 1,50 zahlen zu lassen. Nun seien viele der Meinung, daß auch ein Gutachten ein derartiges Attest sei Herr Dr Arenstein, der an dieser Sitzung teilnahm, führte demgegenüber aus-, daß beim Attest der offensichtliche Tatbestand nur bestätigt werden brauche, wohingegen beirrt Gutachten eine Längere Auseinander-^ »/mig und eventuelle Folgeerscheinung gegeben werden .-müsse." Die Hohe des Honorars könne also nur nach Umfang und Zeitaufwand bemessen werden. Im übrigen könne mal] ihm schon das Vertrauen schenken, dal! er eine zu hohe I'reisnorinienini> niemals werde eintreten lassen. Hierauf verliest der Vorsitzende die vom Zentral-V.erband an die Schulvorstände gerichteten Schreiben, die in dieser N.iiinmer abgedruckt sind. Sodann übermittelt er Grüße von Hamburger Kollegen den Herren Bernhard Heinemann tmd Friedemann. Ferftet unseres im Felde befindlichen Schriftführers Hermann Müller. Punkt 4: Bericht über das Ergebnis der Veranstaltung am 23. Juli. Das Sommerfest nahm einen recht günstigen Verlauf. Es wurde ein Ueberschuß von 'rund 60 Mk erzielt. Wenn auch der Betrag nicht so groli sei, so. könne man mit dem Ergebnis immerhin zufrieden seih da die Eintrittsgelder sehr niedrig waren. Zu Punkt 5 und 6 wurde das Wort nicht gewünscht. J Schluß 10V2 Uhr. M. S. Bericht über die Besichtigung der Sternwarte in Treptow am 21. August 1916. Zur angesetzten Zeit halten sich eine Anzahl Mitglieder am Bahnhof Alexanderplatz eingefunden. Um'1; ,4 Uhr fuhren wir nach Treptow, um zunächst einige Stunden im Freien zu verbringen. Der erste Treffpunkt war das alte Eierhäuschen in Treptow. In angenehmer Unterhaltung verstrich die Zeit sehr schnell. Um V.,6 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Sternwarte. Obwohl für diesen Abend ein offizieller Vortrag mit Lichtbildern nicht statt fand, verstand es der Führer doch uns bei der Wanderung durchs Museum mit seinen Erklärungen derartig zu fesseln, daß wir den anderen Vortrag nicht vermißten. Die Vorführung der verschiedenen Kometen, Planeten, Meteoren undsonstigen Himmelskörpern erregten unser ganz besonderes Interesse. Ebenso die*Besichtigung des Riesenfernrohrs, Leider war der Tag für Beobachtung durchs Riesenfernrohr infolge des nebligen WfeSkrs nicht geeignet. Gegen S Uhr traten wir sehr befriedigf den Heimweg wieder an: Wir haben beschlossen, an einem der wöchentlichen Vortragsabende wieder hinauswandern. Eine größere Anzahl Vorzugskarten stehen uns noch zur Verfügung. Solche sind bei unserem Rendanten Herrn R. Blumenthal, Blumenstr. 3,"" (Tel. Amt Alexander, 1847) erhältlich. Die Vorträge können auf diese Karten auch zu jeder anderen Zeit besucht werden. M. S.

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