Handwerk und Gewerbe
- Journal
- Handwerk und Gewerbe
- Volume
- 8 (1915)
- Issue
- 1. u. 2. August-Heft
- Date
- 1915-08-01
- Page
- Seite 178 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Ucrljn. •b'ruch und. _ rsitzender, Herr Louis V\ nung zur Fahne entzogen i.. ■ \ r oereit le i teich zuerst w$rde ff .lelseitiges Können" ehDtm u;< .-n. dieser bewegten, hinte; üurci die Willensstärke tradfe ieine Tatkraft n den ersten uni liege» .ien Zeit und iiier -andere 1 Vorstands- ...ed.r kä iirtte Ersprießliches geleistet werden, Herr Verein während des enger "ühlung mit ndtefchen Grtiize stehen- Wissen uns lnrcii einen leitete unsqren in seih geginnt l|nse.rein ilius L •Beiträge . n Freuiidei dukh Abhaltung ei&es Qr Ca rl Bäsch besom!ö »« uns-, 11J'v erk' .i;nkl Ge'werbe' titetiije Uinerstl|tzun<i$kasse erehrten ie al! )\vei n ans unserer Ve/e:n?ka|»se sowohl :hef Yeranstaitunged. kennten wir den , , . _ J« T__* _ geratenen :hai .j,i i ciue ..' i Bedrängnis brach terv' die v Kritgs-Hilfsrnarkeu adseftriUcbe Betrage, wofür dem Sperufei ijimal$ danken] Aueh im veiteä Kpegsjaivr hoffen' wiretter f< rtse'zen zu könnem von Jim Wunsfche beseelt recht bald ein dauernder F riede uns. alle beglücken S ir.« er «t. leder hin/eine i e E.y.s'en, der Mitgfiedei wii;bensnTittelpreiscn immer .rzagen wir nicht, .weil vir jler Ifloffnung;r Sieg unser -ein wird. unseren Mitglieder^ en. au, h - wir habeh Von hetrauein die Heiren Felix tl e rm. Benin K Ö \ At. So |$ie -Sind aul dem Felde -der denket wird von uns stefs'h< Breslau. Im ersten Knegsjatir hielt unser Verein fehlt.fflügUeder-, dVei außen»rderjtlicJie 'General-Versammlungen jjnd achtzehn " Gleich zu Anfang des Kr den Frauen" und Kinder.) der ■gliedef eine monatliche Unt* rstütfung zu ge Außerdem 'wurde ein K-mitee dürftigke'it der einzelnen Fami im Notfälle die Unterstützung sin \ ttul ,.ü s der Ivnegbuns in ser verehrter dtrfcl ANDWERK UNI) GEWERBE 1 u. 2j August-Heft seine Einre im» nstei in. 1 Ehren-Vor» anvertraut. und ü Ki n 'erts, uri das sich ers verdient gemacht'hat Be-' 32p,öO Mark -rauen und Kinder Hilfskasse wurden die stehenden Mitglieder' unterstützt, und wnern, als 'Familien geholfen. Lö wiegst ein gepn uns 7ii kämpfen, d bei de/! teuren unp dennoch ben, da).';hwifcriger I über Hundert bei. schmerdichf. Veirlus p 1 <: r , ■ n s h ei m . renso hn. Ehre gebliebenl ihr Anchg^haiten werden. V'.irstandssitzungen ab, eges| wurde beschlossen, ins ^eld gerückten Mitfahren. gebildet, das die' Beien tu prüfen hatte, um qietp zu ejrndhet U:e un l eide Stehenden Mitglieder empfingen in den ersten Monaten Von uns reichliche Liebesgaben, doch haben wir den Versand eingestellt, als sich herausstellte, daß die Melwzahl unserer /Mitglieder wegen fortdauernder Truppenverschiebungen unsere Liebesgaben überhaupt nicht empfangen hatten. Am 7. März 191.5 fand im großen Saale der Hermannloge ein Wohltätigkeitsfest zum) Besten unserer im Felde stehenden Mitglieder und deren Angehörigen statt. Wir hatten einen Ueberschüß von 116,60 Mark, die tjjnserer Uttterstützungskasse zugeführt wurden Ein Antrag unseres Vereins bei, eler hiesigen jüdischen Gemeinde lim Unterstützung unserer im Felde Stehenden Mitglieder wurde seitens der Gemeinde abgelehnt. Dagegen hatten wir die Freude, daß | unser Verein, speziell die Schneider, durch Vermittlung der Bres|auer Handwerkskammer, Militärlieferungen für das Bekleidungsamt des VI. Armeekorps erhielten. Von dem Gewinn hieraus verpflichteten sich die einzelnen Mitgliedter, einen bestimmten Prozentsatz unserer Unterstützungskasse zuzuführen. Von unseren Mitgfiedern stehen fünfzehn bei der Fahne: Wir können mit dem Ergebnis unserer Arbeit während des ersten Kriegsjahres zufrieden sein. Frankfurt;t. M. Seit Ausbruch des Krieges haben acht Mitgliederversammlungen und zehn Vorstandssitzungen stattgefunden. An Unterstützungen für die Familien der zur Fahne einberufenen Mitglieder sind bis jetzt etwas über ,JÖ00 Alark gezahlt worden, die zum größten Teil von}' den .Mitgliedern selbst durch freiwillige Spenden aufgebracht; worden sind. Im Felde steht der dritte Teil unserer Mitglieder und sind auch an diese fortlaufend Liebesgaben seitens des Vereins gesandt worden. Wenngleich die Versammlungen weniger besucht waren, wie "in Friedenszeiten, um se> größer war die Liebestätigkeit unserer Mitglieder, und der feste Wille, mitzuarbeiten an dem endlichen Siege unsergerechten Sache. Den Heldentod starb unser Mitglied Herr I s i d b r H e i1b r u nnl wir werden seiner stets ehrend gedenken. . . * Hamburg. Sofort bei Ausbruch des KriegeSj wurde bei den Mitgliedern durch Postkarte angefragt wer eingezogen und schon'in der ersten Kriegswoche den Frauen 3 Mk. und für jedes Kind 1 Mk. wöchentlich ans der Vereinskasse Unterstützung gewährt. Nachträglich wurden durch Vereinsbeschlußr 200 Mk. aus der Vereinskasse; 150 Mk. durch Spenden der Mitglieder und 200 Mk. Spende vom Verein zur Förde rung des Handwerks unter den Juden der Unterstüt zungskasse zugeführt. Inzwischen fanden Besprechungen zwischen dem Wohlfahrtswesen der Deutsch - Israelitischen Gemeinde Abteilung Kriegshilfe und der hiesigen jüdischen Vereinen, also auch unserem Verein statt. Um Zersplitterung zu vermeiden würden sämt-