Der jüdische Handwerker
- Journal
- Der jüdische Handwerker
- Volume
- 29 (1937)
- Issue
- 10 (10.1937)
- Date
- 1937-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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* « ^k»<»«»«». a *iL____L .. C Cfcfrn-tMLlft f i Pa^a^llaMHEnia^^ mittStiH •»* K9i mmuoMWMBAXD jro. Handwerker Oktober 1937 3uölfdips £pbpn in USA. ken> voa m MnM>!Vt Jade, der aach USA. aaswaadert, «sei «Mlml «Nu, «hm er ericrat tut aad für <fo» es tijhhlgt Mt, m>ffHbt, daB er sich in «besem fcttwit #Jf4«WB «*• viMvti vvfvuMF lrj#t*d* c leite Mdtrfn Abs dMf flftl 0 iftoct Mi hm flkkL Die bvmfhchc r <hw Mi m «In Variiahjii« Stades hat im allgegiolt Achalichhttt «rt Jn dn Jude« in ni «an 4t «seil hihw upj gaar «He gleiche ist. ia dt» laintmirtu Hiwhflasai and in dea Leitunsen der atad Jadea ia rerftitaiaaUlig ger dea zahlreich ca DotUnnilhonären aua ebenfalls aar war wenig Juden. Ia dem g e - itteistaadr an. Uaaetiea gibt et Ia New York, immer noch cht sehr zahl- Protctariat Aber auch dieses strebt mit Erfolg mehr aad mehr ia eine mfttetstaadische Lebenshaltung htacas: Dht Kiader der Jüdischen Schneider und Heimarbeiter werden oft heatmhaasclir Angestellte oder selbstindige Klein- |«aub*li«ib«adt Chi aberaUBiger Zustrom zu bestimmten Beraten, namentlich zu dea medizinischen und ist freilich auch bei den amerikanischen Juden Doch haben bereits Bestrebungen eingesetzt, Berufsstruktur auch in dieser Hinsicht zu normalisieren, also «He Berufaverteilung der judischen möglichst der der übrigen Bevölkerung anzupassen. Einen besonders wichUgtu teil der Arbeit leistet auf diesem Oebiete dk lewtsh Agricuttural Society, die sich die wirtschaftliche Forderung JatUscher Fanner, Kleinlandwirte und Siedler zur Aufgabe gemacht hat. Man schätzt die Zahl der in der1 Landwirtschaft berufstätigen Juden in den Vereinigten Staaten heute bereits auf 100000. Der Einwanderer wird naturgemäß zunächst versuchen müssen, in einem Berufszweige, den er versteht, oder der dem in der früheren Heimat ausgeübten möglichst nahe verwandt ist, sein Brot zu finden. Das tat aber im Regelfälle in den Vereinigten Staaten leichter möglich ab) in irgendeinem anderen nlcnleuropäischen Einwanderungslande (Palästina in diesem Falle sogar eingeschlossen). Ein zweites für den jüdischen Auswanderer wichtiges Moment ist die Tatsache, daß er in den Vereinigten Staaten als Jude nicht isoliert und auf sich allein gestellt ist, saadera sich sofort ia eine hochentwickelte rahlrnche aad hilfsbereite jüdische Gemeinschaft eingliedern kamt Aach ia dieser Hinsicht halt kein anderes Land der West aüt dea Vereinigten Staaten einen Vergleich aus. Die hake Marwick hing der jüdischen Organisationen hängt aber mit dem ganzen Werden und Wachsen des amen- Judentums zusammen, auf das wir daher zunächst Blick richten müssen. ia einer Zeit nach den Vereinigten ia der dieses Land in seiner heutigen O«Start noch gar nicht vorhanden war, in der es vielmehr. einer Anzahl von Kolonien verschiedener euro- Länder bestand. Ausgewanderte brasilianische Juden oder portugiesischer Herkunft haben sich im Jahre 1664 ab) erste in der damaligen holländischen Kolonie Neu- Amsterdam niedergelassen, die dann ein Jahrzehnt später von den Engländern besetzt wurde und den Namen New York erhielt. Auch nach den anderen engtischen Kolonien Nordamerikas ist in der darauf folgenden Zeit eine Anzahl von s eph ard ischen Juden und Marannen spanischjüdischer Herkunft eingewandert Sie fanden hier vor allem die Freiheit religiöser Betätigung und nahmen an dem wirtschaftlichen Aufblühen des Landes regen Anteil. Zu Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges wurden in den 13 Staaten insgesamt etwa 3000 jüdische Einwohner gezählt. Das ist nur eine kleine Anzahl im Veifhäftnis selbst zu der damaligen Gesamte in wohner zahl. Dach diese sephardischen Juden waren im Laufe der Jahre meist zu einem erheblichen Wohlstand gelangt und nahmen teilweise eine recht angesehene Stellung ein. Die Zahl der Juden in den Vereinigten Staaten vergrößerte sich freilich erst, ah) auf die tephardische eine erheblich größere aschke- BERLIN-SCHONEBERG, HRUPTSTR.1 nas ische E i n w an derungswe11 e folgte. Es waren vor allem süd- und westdeutsche Juden, die in der Zeit nach den Befreiungskriegen bis zum Jahre 1870 in recht erheblicher Zahl nach den Vereinigten Staaten auswanderten. Im Jahre 1880 wurden in dem ganzen Lande insgesamt 230 000 jüdische Einwohner gezählt, deren überwiegender Teil nunmehr aus Deutschland stammte. Dann setzte in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts die dritte und größte jüdische Einwanderungswelle ein, die der russischen, pomischen und rumänischen Juden. Wie stark diese Einwanderung war, zeigt die außeraBaBanBnBajBXBjBjBj