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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen · 1936-03-18 · 3 (18.3.1936) · p. Seite 8

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
Volume
8 (1936)
Issue
3 (18.3.1936)
Date
1936-03-18
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 üemelndeblatt Bremen BBS JUdlsche Winterhilfe Am 31. Marz nimmt' die diesjährige Winterhilfe ihren vorläufigen AbschluB. Es Ist zur unbehinderten Durchführung des Hilfswerks erforderlich, daß die zugesagten Betrage getreu dem Zeichnungsschein zur Einzahlung gelangen. Pünktliche UeberWeisung sollte sich jeder schon deswegen angelegen sein lassen, um die Obmänner nicht nochnjals Im April zu einem nachträglichen Inkasso heranziehen zu müssen. Unsere Bitte an die Saumigen geht dahin: Zahlt des Rest Eures Winter«»»-Opfers ohne weiteren Verzug einl Die Obmänner werden gebeten, die Empfangsbescheinigungen, soweit entbehrlich, zum Büro zurückzuliefern. Bremen, den IS. März 1936. Jüdische Winterhille. Denkt an die Pfundspende des Israel. Frauenvereins Buchbesprechung und Enkel. Von Rudolf Krank. Roman in Erzählungen. Jadische Buch-Vereinigung Berlin, 1936. Frank erzählt uns In seinem neuen Buch von einer Gruppe Auswanderer, die von Bingen nach Burma — ausgerechnet Burma — gehen und dort eine ländliche Kolonie am lrawaddi gründen. Auf der Fahrt — je welter steh von ihnen die Heimat entfernt, verspüren erst einer, dann mehrere Heimweh nach dein nde, in dem sie geboren wurden, das die Oräber ihrer Ahbirgt. Ein guter Qedanke bringt den Vorschlag, von den nen zu erzählen, die Geschichten, die wir ja alle in Vielehen Variationen kennen. Trotzdem hört man's immer wieder gern und einzelne davon sind mit viel Geschick dargestellt So erzählt einer von einem jüdischen Fuhrmann in den Zeiten der napoleonischen Wirren, der eine wandernde 'Uieatergruppe begleitet und sich dabei in eine Schauspielerin verliebt — So die Geschichte vom Jockelchen Bär, der sich vergeblich bemüht die Kaiserkrönung in Frankfurt a. M. anzusehen und dabei einige besonders herzhafte Ausspruche tut. — So einer, der bei der Namengebung der Juden keinen finden kann, der seiner Braut gefällt. In dieser Art und ähnlich finden wir in Franks Buch eine Menge unterhaltender Geschichten. Das ganze ist sehr nett geschildert, vielleicht etwas zu breit und zu gemütlich für unser Empfinden. Das Buch enthält nicht nur ein Vorwort, sondern auch ein Nachwort Im Vorwort betont Frank die Notwendigkeit einer mit Humor geschriebenen Lektüre, an der es „angeblich" In unserer Belletristik mangelt. Aber wir bezweifeln, ob diese nur spaßigen Geschichten. Ihren Zweck erfüllen und das geben, was der Verfasser sich davon verspricht Lachen ist gesund das ist .richtig —, aber lächeln stimmt oft nur nachdenklich. Km l .Rpril d. J. erürhven vir dai vollständig n«u renovierte Hotel zum Falken Bremen, Falkenetr. 20/2T der einiige in Bremen genehmigte Hotelu. Wirtedialttbelrieb. 20 Zimmer mit 26 Betten von T 50 Mk. an, kalt« und warme Speiten iu jeder Tegeaieit au zivilen Prellen. Für Veraine u QeaelUchalten ttahen beaond. Räume koatenloe aur Verfügung. L ladet freundlichst «im Arthur Wolf und Frau. Autoren gesucht) Dt» JUdJsche Buch-V«nh»kl—Berlin W IS, Straße 7, teilt uns mit daß sie für Are Veröffentlichungen hn Jahre 1937 In der Lag» tat noch eIrrige wertvolle Manuskripte jüdischer Autoren, vor allem gute Romane, zu erwerben. So bittet sie alle JudischeoAutoren, bekannte wie kannte, ihre Manuskripte zur sorgfältigen Prüfung zur V« fügung zu stellen. Y\ y Die Prüfung der eingesalulteh Manuskripte erfolgt dur den Vorstand und die Literarische Kommission der Jüdische Buch-Vereinigung, die sich aus folgenden Persönlichkeiten zu-'J sammensetzen: Vorstand: die Herren Justizrat Dr. Dr. Magnus,. Prot lsmar Elbogen, Direktor Oerson Bach. Literarische Kommission: Frau Dr. Bertha Badt-StrauB, Frau" Dr. Margarete EdeDieim, die Herren Dr. Ludwig Feuchtwanger, Rabbiner Dr. Wiener. Einsendungen von Manuskripten sind ausschließlich an die Geschäftsstelle der Jüdischen Buch-Vereinigung, Berlin W IS. Pariser Straße 7, zu richten. Jüdische Handwerker in Bremen Aufnahmegebühr pro Moaat SO Pfennig. Anmeldungen bei Oer« Orflnbaum, Bremen, Holienloheatr. 23 ■ Bäcker:. B. Oröger, Ostertor-Stein weg 77. S. Rothschild, Ost erstritte 50-57. Fahrrad-Handlung, Reparatur- und Schlosserarbeiten: Josef Swinizki, Hohetoutrste 49/53. Schneider: S. Klein, Qeeren 26. Vergent nicht, Eure Einkaufe auch bei |tldlachen Gewerbetreibenden zu tätigen und jüdische Handwerker mit zu beschäftigen! Meinecke & Götze Korsett-Spezialhaua Anfertigung - Korsettwlache Reparaturen Vor dem Steintor IIS i«a Haast 43064 Kauft bei unseren Inserenten! „Die Hilfe" dl« jüdische Sterbekasse sichert durch kleine Beitrage die Kosten einer Bestattung Auskunft: na Ferd. Meyer & Co, Bremen Oeihardttrsle 9, D. 273S5. Wischereiu, Plätterei Damplwascherel Reingold, Oldenburg. *» Unter Wagen kommt am Montag und Freitag Jede Woche nach Bremen. Bestell engen mögt vorher erwünscht an Dampfwlacherel Reinsold, Oldenburg, Hochheiderweg 3. aowle an Frau Warschauer, Bremen, WebeiitraSe 26. Pflegestelle M» gegen monatl. Vergütung fflr 19 Monate alten Knaben In Bremen od. Umgehung gesucht. Offerten in das Jod. Wohlfahrtsamt. Bremm. Frau Else Hess, Karlsruhe; .. it-tts. tun Jüdische Zeitungen bitten nur durch uns tu Ferd. Meyer & Co. Bremen Oerhardatr. 9. D. 27185. f e>rt Mannheim. Verantwortlich I Neubauer, Ludwlgehafen ■.Rh i fUr den redaktionellen Teil: M Markrelor,, Bremen, KohlhOokeretr. «O; für dl* Am.Inen ... - O.-A. iv. V|. 40S exemplere. Druck u. Verla«, debr.Neubauer, Ludwigen«!«" n.it' OUItige Aneeltiaitpeelellete Nr. ■ vom 1. Januar Itfae. g.n»T.n «.rjn. n \ l

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