Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Volume
- 7 (1935)
- Issue
- 12 (18.12.1935)
- Date
- 1935-12-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 Q e m e i n de bl a 11 Bremen Nummer 12 Unsere Kleiderkammer ist zur Ausgabe von Bekleidungsstücken geöffet: an jedem M p n t a g und Mittwoch, vormittags von 10—12 Ohr. Diese Zeiten sind genau einzuhalten. Uebernahme von Vorräten der Kleiderkammer darf nur gegen Ausfertigung einer Sachspenden-Quittung erfolgen. JUdisches Wohlfahrtsamt. f/ . - * ' t ' . Bedauerlicherweise, muß festgestellt werden, daü viele Kleiderpakete aus der letzten Kleidersammlung einen Inhalt aufwiesen, 'der die Abholung nicht lohnte. Wir nehmen gern gebrauchte Kleider an; sie müssen aber brauchbar und sauber sein. Eine Kleiderkammer ist keine Lumpen-Sortieranstalt. Die Spende verliert ihren Zweck, wenn nicht Rücksicht auf denjenigen genommen wird, für den sie bestimmt sein soll. Das' Schicksal legt Nacht um uns und reicht uns nur Fackeln für den nächsten Weg, damit wir uns n'Wjt betrüben über die Klüfte der Zukunft und über die Entfernung des Ziels. —. . Jean "Paul. @ Jüdische Winterhilfe 1. Der jüdische Turn- und Sportverein „Bar Kochba" veranstaltet am Sonnabend, den 28. Dezember, eine Makkabäerfeler im grollen Saale der „Union". Da die Feier am Schlußtage des Chanukkafestes beginnt, wird sie mit dem Absingen des „moaus szur" bei brennender Menoiah eröffnet werden. Der Ueberschuß der Veranstaltung ist zum Besten de/ Jüdischen Winterhilfe bestimmt. 2. Um den Bedürftigen eine besondere Zuteilung zu Chanukka gewähren zu können, werden alle jüdischen Hausfrauen hierdurch aufgefordert, spätestens bis'zum 20. Dezember Pfundpakete bei unseren Annahmestellen: Falkenstraße 13, Otto-Oildemeister-Straße 43, Nordstraße 207—209. Osterstraße 56—57 und beim Hauswart, Oartenstraße 6 abzugeben oder ihre Lebensmittelhändler mit der Anlieferung zu beauftragen. Es wird gebeten, auf Beifügung eines Lieferscheins zu achten und den Inhalt auf den Tüten anzugeben. 3. Soweit keine Pfundpakete bis zum 20. Dezember geliefert worden sind, bitten wir, dem am Sonntag, den 22. Dezember, vorsprechenden Sammlern einen entsprechenden A-blösungsbeitrag zur Pfundspende zu Mündigen. Wer - für die JWH opfert, sorgt dafür, daß auch der Hilfsbedürftige freudvoll Chanukka feiern kann. , 4. In wenigen Fallen steht noch die Einsendung des Verpflichtungsscheths zum monatlichen JWH.-Opfer aus. Hiermit wird nochmals um Uebersendung und um gleichzeitige Ueberweisung der für Oktober-November und Dezember fällig gewordenen Monatsheitrage gebeten. Für bargeldlose Einzahlungen erfolgt keine besondere Quittung. 5. Der Erfolg der Kleidersammlung vom 20. uhd 24. November war nur teilweise zufriedenstellend. Es sei dieserhalb auf die Veröffentlichung an anderer Stelle verwiesen. In Herrenanzügen. Mänteln, Damengarderobe für den Winter ist weiter großer Bedarf. -I>. Anträge betreffs Schuhbesohlung für Winterhilisbedürftige reiche man schriftlich nach Oartenstraße 7. ein. . 7. Jüdische Betriebe, die jüdisches Personal beschäftigen. Uberweisen das JWH.-Opfer ihrer jüdischen Angestellten unter Beifügung einer namentlichen Spezifikation. Einige Firmen haben dieser Notwendigkeit bislang nicht entsprochen. Ueberweisungen geben auf Kont«c der Israelitischen Qemeinde bei der SpariraHe oder Bremer Bank oder auf Postkonto 8083 Hamburg. Als Verwendungszweck angeben: Jüdische Winterhilfe. 8. Wer wirklich soziale Pflichterfüllung will, opfert für die Jüdische Winterhilfe über den Rahmen seiner Leistungsfähigkeit. , . Jüdische Winterhilfe. Auuchueiden und an den Vertag etnaenden. Bestellschein Rn den Porto 3 Pf|. Fallt keloe Mar»« IUI Hand unfrankiert In den «tetkaatr» werten I Porto tritt dann Empllnger. Jüdische WlnlerhUfc Annahmestellen für Oeldspenden: Bremer Bank, Konto 3710 , Die Sparkasse in Bremen. Konto 6217 Postscheckamt Hamburg: Konto 8083 Jüdisches (iemeindebüro. Oartenstraße 7 (Auf Konto: Israelitische Oemeinde.) Annahmestelle iür Lebensmittel und Bekleidungsstücke: Hauswart des Gemeindehauses, Oartenstraße 6. Viel Wenig machen ein Viel! Neben den Monatsbeiträgen und sonstigen Spenden empfingen wir aus Sammelbüchsen: Im Oemeindebüro 1.00 Steuer-Kommission: 1.05, 2.05, 3.03 6,13 Turnverein „Schild" —.67 Skatabende der KFrLoge 1.30, 1.70 3.— Fußballwettspiel Minden I gegen Schild II 5.25 Verlag des Israel. Gemeindeblattes Ludwigshafen a. Rh. Sr.tauU.raBa 14. Vortragsabend RjF. Snif Hechaluz ■ Hernstadt-Oettingen-Abend Vorträge im Lehrsaal —^53. —.93 Rosenzweig-Vortrag von Dr. Aber Hebr. Kurs dch. O. Rosemann Oemeinderat .48 -.08 14.59 1.46 ».97 I.79 Vorn Verlagdes lar. Gemelndeblittes, Ladwtgshiien am Rhein. Schalttraae 14, bestelle Ich F.iempl S. Malier, Dar Wa« In dla Jddlacha Namalt, 3» S., brosch. RM. 2 60. Leinen geb. 340 1 uxuaband 4.00. (OwrJoechte Aualnhrune unteretrelcheo) RM 37.72 Winterhillsspenden: Hugo Cohen-Hamburg - dankt iür Olückwünsche 5 RM, Ergebnis des Spielabends des Schwesterrtbundes 108 RM.------—-\ Ort and Dalum C\, T ^*T*- ...r [\r*i .•! KU i . ......>. v:i--. Den Obmännern. Helfern und Helferinnen, besonders auch den Herren, die ihr Auto für die Kleidersammlung zur Verfügung gestellt haben, sprechen wir ebenso wie jedem Spender herzlichen Dank aus. Bremen, 10. Dezember 1935. lud. Winterhilfe.