Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Volume
- 7 (1935)
- Issue
- 7 (29.7.1935)
- Date
- 1935-07-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer 7 Ocmclndeblatt Bremen Seite 5 Assekuranz-Vermittlung Bremen G.m.b.H. ■tarnet». Obarnitr. 41/4« Telefon Domsheide 274 78 Inh.b.r OTTO MUSSBAUM eapfleim sich für Verslcberuiis-Alsebl&sse jtter Art. Pwsiitlcbtr Bcsiieh. beitung des Steins die Erteilung der Bauerlaubnis abzu- ' warten ist. Antragsformulare sind im Jüdischen Gemeindebüro, beim Vorstand der Chewra kadischa und bei den Grabstein-Lieferanten erhältlich. — Jeder Sterbefall muB dem . Jüdischen' QemelndebOro ohne Jede Verzögerung gemeldet werden. Nach Büroschluß ist der Vorsitzende des Kranken- Wohltätigkeits-Vereins (zur Zeit Herr Hugo Levy, Brückenstraße 27, Fernruf: Roland 5074) sofort zu benachrichtigen, Isl für einen Verstorbenen keine Q r a b s t e 11 e reserviert, so ist es erforderlich, den Erwerb des Nutzungsrechts an einer Grabstelle zu veranlassen, wofür Formulare im Qemeindebüro erhaltlich sind. Erst nach Erledigung sämtlicher Formalitäten wird der Leichen-Begleitschein ausgehändigt, ohne den die Ueberführung zum Friedhof nicht stattfinden «kann. Friedhofsgebühren sind — wie alle übrigen Gemeihdeabgaben — im voraus zahlbar. GitthtfäUt ftnb im Jübifcbrn ©emeinbebüro, ©artenflrafte 7 Sernruf; Dom«btibt 78588 unt> beim "Sorftanb bts Srtantrn ■ «JBobltatifiieIrt Kerein« Scraruf: Otolanb 5074 unb I79i> anjumelbcn Rechte an reservierten Qrabstellen gehen beim Austritt oder Fortzug aus der Gemeinde verloren. Gemeindeangehörige, die ab- oder auswandern, können ihre- Rechte-durch Jährliche Zahlung einer zu vereinbarenden Anrechtsgebühr aufrecht erhalten, sofern sie den Nachweis der Zugehörigkeit zu einer jüdischen Gemeinde erbringen — Anträge sind an den Gemeindevorstand zu richten. Sterbekassen-Mitglieder werden darauf hingewiesen, daß der Monatsbeitrag an das Gefneinwirtschaftliche Bestattungs-Institut (Ge-Be-In) pünktlich bis zurrt 10. jeden Monats entrichtet werden muß. Wie schon wiederholt bekanntgegeben, haben Qe-Bepln-Mitglleder keinesfalls auf den vollen Ersatz von Beerdigungskosten zu rechnen, sondern nur auf eine Erleichterung. Als Zusatzversicheruni: Ist der Eintritt in die jüdische Familien-Versicherung „Die Hilfe" anzuraten. - . Die Kleiderkammer des Jüdischen Wohlfahrtsamts benötigt dringend: Herren-Anzüge, -Mäntel, -Unterzeug und -Schuhe. Haushaltungen, die gebrauchte, jedoch gut erhaltene Bekleidungsstücke entbehren können, tragen wesentlich ' vur Linderung der Not bei, wenn sie alles Entbehrliche der Kleiderkammer, Qartenstraße 7, zuführen lassen. Schwarze Husaren Ihr IN Reite - Abonnemente zu iueeereten Preisen. 32 jlhrlf« Erfahrung verbürgt eaohgemaBe Berstung und Bedienung Domsheid« 24883 Tag und Nacht. Familien- und Gelegenheits-Anzeigen Jeder Art gehören in das üemaindsblatt Für Familien-Anzeigen und .Kleine Anzeigen' von Privaten ermäßigte Sonderpreise Anzeigen- Aufträge nimmt entgegen Ferd. Meyer & Co., Bremen, Gerhardstr.9, Fernspr. 27355 t lne Arbeitstagung des Nordwestdeutschen Qruppenverbandes der zionistischen Vereinigung für Deutschland fand am Sonntag, den 2. Juni in Bremen statt, welche von 12 Ortsgruppen und Arbeitsgemeinschaften besucht war. Die Wichtigkeit dieser Tagung, die im Zeichen der Schekel-Aktion stand, wurde durch die Anwesenheit von Herrn S. Tschertok. dem. Leiter der Berliner Zionistischen Vereinigung besonders gekennzeichnet. In seinem Referat vermittelte Herr Tschertok ein ausführliches Bild über den Stand der Aütbau-Arbeit in Palästina, sowie Uber die Situation des Zionismus in Deutschland. Nach der Mittagspause fand eine Kommissions-Sitzung für jüdische Frauenarbeit in Palästina statt, in welcher Frau Hedwig Möller und Frau Zuntz aus Hamburg Bericht erstatteten. Für Bremen hatte diese Besprechung insofern einen Erfolg gezeitigt, als inzwischen eine Wlzc~Ortsgruppe gegründet werden konnte. Die Vorstandsmitglieder der verschiedenen Ortsgruppen und Arbeitsgemeinschaften versammelten sich dann nachmittags, um über die Arbeit und Erfolge der einzelnen Gruppen Berichte zu erstatten. Abends folgte eine von der Zionistischen Ortsgruppe Bremen veranstaltete Kundgebung; es sprachen Herr Dr. Walter Groß, Hamburg, über das Thema: „Vor dem 19. Ziönisten- Kongreß" und Herr S. Tschertok, Berlin, Uber das Thema: „Zionistische Aufgaben im deutschen Judentum". Die temperamentvollen und interessanten Ausführungen dieser* Redner fanden lebhaften Beifall und Zustimmung bei dem, trotz warmen Sommerwetters erschienenen jüdischen Publikum. Ablösungstelegramme sind zum Preise von je 1 RM erhältlich: i-. 1. Im Oemdnde - Boro, OartenstraBe 7, 2. bei Herrn Albert Bloch, Schuhgeschäft, FaulenstraSe 48 3. bei Herrn Joseph Plitzer, , NordstraSe 207 - 209, 4. bei Herrn Benno Schustermann, Kurzwaren, Vor dem Steintor 45. Jüdische Handwerker in Bremen Aufnahmegebühr pro Monat 50 Pfennig. Anmeldungen bei Ferdinand Meyer, Bremen, Qerhardstr. 9. Bäcker: B. Groger, Ostertor-Steinweg 77. S. Rothschild, Osterstraße 50-57. Fahrrad-Handlung, Reparatur- und Schlosserarbeiten: Josef Swinizki, Hohetorstraße 49/53. Fahrrad- und Nähmaschinen - Handlung (eigene Reparaturwerkstatt): H. Warschauer, Weberstr. 26. Hutum presserei für Damen und Herren, reinigen und färben: B. Spitzer, Am Wall 42. Kürschner: S. Sprei, Cönfrescarpe 74/75. Schneider: Jac. Bier, Faulenstraße 26-28. M. Lubelsky, Sielwall 7 (für Damen und Herren). . S. Klein, Geeren 26. Schuhmacherei und Reparaturwerk: Josef Goldstein, Oraf-Moltkestr. 27, Tel. H. 40927. Schlachter: Ed. Alexander, Falkenstraße 13. Schaufenster Wander - Dekorateur: Max Cohen, Am neuen ,Markt 13, Tischler, Bau-und Möbel: H. Tuchmann, Knochenhauerstraße 32, Telefon: Domsheide 20285.