Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Volume
- 6 (1934)
- Issue
- 5 (18.5.1934)
- Date
- 1934-05-18
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Slttf (Staunb bei) Sftnotbnuno bc* £»eccn Veäfibcnten bee fteitbäpceffetonnnec »om 13. Betentbec 1933, in Üffec 3 nnb 4, bncfen ob 1. OÜ»fil 1034 *e»<- f&vif Jen nW nicb» aeotti oclief ert tneeben. See Oecloa bti 3f«oelftifcben t9enteinbeblatte# bot bobee, b«n aefeftlitben Seftitmnunaen cn<f»ce*enb, ben gtWiHMll bei SloMe« auf 3tItt. 0.10 wo iluntraec feftaefeftt. \ «* eefolft* böte« bic SuftcüMiid bei (Semeinbeblattei t>on ie<*< an aniftblie&licb nue noeb on bic (Sraöfäitflec, bic bic Setuatfaebabc t>on iett>eil0 einet« Ouoctol betobU boben. 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April bestand der JPI). ein Jahr: deshalb gingen sämtliche Kwuzoth auf Fahrt mit Ausnahme der Kwuzah „D'vorah" (Spielkreis). Der (idudleiter hatte einen Kwuzahwettbewerb ausgeschrieben. Zeltsuchen, Abkochen, Singen. Bei herrlichem Wetter zogen mehr als 55 Chaverim und Chaveroth aus der Stadt, um in Habichtshorst das Zelt zu suchen. Die „.luda" war zuerst da, mit einem Zeitunterschied von mehr als zwei Stunden kam die Letzte. Dann gtngs ans Abkdchen. Kartoffelpuffer, Erbsen und Wurzeln, Obstsuppe oder — Gemüse, Eiersuppe, Reis mußte die Kwuzahfflhrerin der „Mirjam" kosten, um ihr sachverständiges Urteil zu geben. Die Arjehs sangen meist ein neues hebräisches Lied; die anderenXwuzoth folgten mit je einem hebräischen und deutschen Lied. Um 4 Uhr begann die Feierstunde. Im großen offenen Viereck standen die Kwuzoth vor dem Zelt: R. R. sprach über das erste Jahr des JPD. in Bremen. Ein Rückblick, strenge Kritik un<i dann ein hoffnungsvoller Ausblick für die weitere Arbeit. Die Arjehs hatten mit viel (ilück ihren Wimpel fertig bekommen. Rr-R. weihte ihn und Ubergab ihn als erstes Symbol unseres rdnds dem Kwuzahführer; wir sangen in ziona ness wadegel. unser Fahnenlied. Sieben Mädels der ..Mirjam" legten gemeinsam ihr Pfadfinderversprechen ab und wurden von R. R. in die Wolflingsschaft des JPD. aufgenommen. Zwei neue Mitglieder wurden aufgenommen, dann nach -einem ernsten Schlußwort R. R. sangen wir die Hatlkwah. Der Heimweg dauerte laufte, spät kamen wir zurück: trotz aller Sorge unsrer Et tern sind wir gesund und munter nach Hause gekommen, im Bewußtsein, als JPDeV weiter unsre Pflicht als aufrechte Juden für ein starkes, selbstbewußtes Judentum zu tun. Chasak. An die jüdischen Arbeitnehmer Arbeltslose jüdische Angestellte und alle durch Kündigung beschält gungslos werdende jüdische Arbeitnehmer lordern wir hiermit auf, sich unter Elnrelchung eines kurz gefaßten Bewerbungsschreibens (In dreifacher Ausfertigung! u n - verzüglich bei uns zu melden- Bremen, den 10. April 1934. Qartenstraße 7 Zentralstelle lür jüd. Wirtschaftshilfe. Sprechzelten in den Verwaltungsbüros Fernruf: Domsheide 285 88 Gemeindevorstand (Büros: Gartenstraße 7, I." Etage) Werktags 9—12 Uhr Wohlfahrtspflege (Gartenstraße 7, I) Montags und Donnerstags 9- -12 Uhr Ablösungstelegramme sind zum Preise von je 1 RM erhältlich: I. Im Gemeinde-Bflro, OarterwtraB?'7, 2 bei Herrn Albert Bloch, Schuhgeachlf, FaulenatraBe 6—8, 3. od Herrn Joicph Platter, , NordatraBe 2'7 — 209, 4. bei Herrn Benno Schustermann, Kurzwaren, Vor dem Steintor 45. Palästinawanderer werden darauf hingewiesen, daß der Frwerb der palästinensischen Staatsangehörigkeit durch Naturalisation nur legalen Einwanderern möglich ist. Der Antragsteller muß seinen Wohnsitz mindestens zwei Jahre in Palästina gehabt haben, die Absicht, der dauernden Niederlassung nachweisen und eine der drei Landessprachen ausreichend beherrschen. Rechte -n reservierten Grabstellen gehen beim Austritt oder Fortzug aus der Gemeinde verloren, (iemeindeangehörige, die äb- oder auswandern, können ihre Rechte durch jährliche Zahlung einer zu vereinbarenden Anrechtsgebühr aufrecht erhalten, sofern sie den Nachweis der Zugehörigkeit zu einer jüdischen Gemeinde erbringen — Anträge s'nd an den Gemelndevorstand zu richten. Gittbttmt ftnb Im 3übifd)en WemelnKeburo, (BortenRroge 7, fternruf; Domabelbe 28588 unb beim <2orftnnb<'| be* Krönten USobltiitiafeitl TJerelni Fernruf TRolanb 5074 unb 1790 anjumelben Willi- ROSebrOCk Bremen, Breilenweg 28 Möbeltransport — Wohnungsnachweis Auslandstransporte