Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Bremen
- Volume
- 5 (1933)
- Issue
- 6/12 (15.12.1933)
- Date
- 1933-12-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Niimaicr. fr 12 Gemeindeblau Bremen Seite 5 Jahrzeli (am Vorabend des angegebenen Taxe« beginnend) 1933 Dezember 20: I*. Weißbraun. 20: S. Hammerschia§> 24: B. Zacharias, v 25: H. Straßbera. 29: S. und E. Posnansky. 29: N. Treff. . 1934 Januar 1: Franz Joseph. 6: E. Mendel. 6: W. Steinberf. ■ 6: S. und E. Posnansky. 8: Max Mari reich. 9: H. Slmche. «2: E. Mendel. U: Levy Körbchen. Wer zu Hause kein Jahrzeitlicht anziradet, hat üelegenheit die Gedächtnisllcht-rinrlchtung In der Synagoge Regen geringes Entgelt zu benutzen. — Anmeldung beim Vorsitzenden der Synagogen-Kommission. — Wer Jahrzeit hat pflege den schönen alten Brauch, sich im Gedenken an seine Lieben durch Spenden an unsere üemelndeverelne sozial zu betätigen. Bremer Nachrichten Neuer Lehrer und Kantor Zum Nachfolger des sei. Oberkantors Mehrgut Ist Herr Gustav Rosemann, ein gebürtiger Hamburger, berufen worden. Bis Mitte November in den Spessartgemeinden Orb und Wächtersbach tatig, hat Herr Rosemann sein Amt am 1. Dezember angetreten und den Unterricht in der Rellgionsschule begonnen. Die schule-t'assene Jugend wird in Kantor Rosemann einen eifrigen Förderer finden. Wir wünschen dem neuen Beamten ein zufriedenes und segensreiches W'rken. Stellenvermittlung Jüdische Geschäfte und Haushaltungen, die Personal benötigen, werden dringend ersucht, sich im Bedarfsfalle sofort an die Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe, Bremen, Qartenstraße 7, zu wenden. — An die gleiche Adresse wenden sich 'dje jüdischen jungen Leute, denen es bislang nicht möglich gewesen ist, eine Stellung! zu finden. Kurze schriftliche Bewerbung mit Angabe der Leistungen und Wünsche betr. Berufsumschichtung ist unerläßlich, auch wenn vor Monaten schon einmal gemeldet. Neubebrllsch schnell gelernt Das aus Schnellkursen entstandene Buch von Dr. Emir- Cohn hilft Uber die ersten Schwierigkeiten hinweg und fördert den Anfänger so weit, daß er sich einigermaßen verständigen kann. Preis 3 RM, vorrätig im Gemelndebflro.- Oartenstraße 7 I. Schulferien In den bremischen Schulen beginnen die Weihnachtsferien am 22. Dezember und dauern bis zum 6. Januar 1934. Wiederbeginn der Rellgionsschule am Montag, den 8. Januar 1934. Pfundspende Von Monat zu Monat vermehrt sich die Zahl der Hilfesuchenden. Leider nimmt die Zahl der Spender nicht in gleichem Maße zu: schließen sich doch noch viele, die Ober Einkommen verfügen, von der Pfundspende aus. Auch die Pfundspende Ist Maaßer. Wer zur Pfundspende betsteuert, erfüllt einen Teil seiner Maaßerpfllcht.'— Alle Lebensmittel, wie Erbsen. Bohnen, Mehl, Zucker, Linsen, Graupen, Reis, Kaffee, Kakao, Tomsr, Palmin, Konserven usw., sind willkommen. Lieferschein mit Inhaltsangabe nicht vergessen! Annahmestellen sind Denkt an die PWsannlnii des Israel, \\mmm nach wie vor: Nordstraße 207/9 (Frau J. Platzer), Otto-Gildemeister-Straße 43 (Frau Emil Posnansky), Falkenstraße H (Frau Ed. Alexander). Osterstraße 56757 (Frau S. Rothschild). Hauswart des Gemeindehauses, Gartenstraße 6.'Daueraufträge an die Lieferanten gewährleisten die notwendigen regelmäßigen Lieferungen am besten. Friedhof Während der Wintermonate erfolgt der Por talschluß des Gemeindefriedhofs an der Deichbruchstraße um Ifi Uhr. Sonntass ist der Friedhof ab 9 Uhr geöffnet. Die gärtnerische Grabpflege liegt allein in Händen des Friediwfsaufsehers Rötsch, Fleetrade 6, Fernruf Hansa 44_528. Dauernde Grabpflege kann durch Stiftung von Grabpflege- Fonds, dl« den Namen des Verstorbenen führen, gewährleistet werden. Die Errichtung von Grabsteinen und F.infassungen ist gebührenpflichtig*; insbesondere unterliegen die Inschriften und Form und-Größe der Genehmigung der Friedhofskommission, weshalb vor Bearbeitung des Steins die Erteilung der Bauerlaubnis abzuwarten ist. Antragsformulare sind im Jüdischen Qemeindebüro. beim Vorstand der Chewra kadischa und bei den Grabstein-Lieferanten erhältlich. - Jeder Sterbe fall muß dem Jüdischen Gemeindebüro ohne jede Verzögerung 'gemeldet werden. Nach Bür3schluß ist der Vorsitzende des Kranken-Wohltätigkeits-Vereins (zur Zeit Herr Hugo Levy, Brückenstraße 27, Fernruf: Roland 5074) sofort zu benachrichtigen. Ist für einen Verstorbenen keine G r a b s t e 11 e reserviert, so ist es erforderlich, den Erwerb des Nutzungsrechts an einer Grabstelle zu veranlassen, wofür Formulare im Gemeindebüro erhältlich sind. Erst nach Erledigung sämtlicher Formalitäten wird der Leich.en-Be- * g I e i t s c h e i n ausgehändigt, ohne den die Ueberführung zum Friedhof nicht stattfinden kann. Friedhofsgebühren sind - wie alle übrigen Gemeindeabgaben — im voraus ^zahlbar., i —1____ :, ■ 1;————--:--—r>-:—1- * Alle jüdischen Arbeitnehmer werden hiermit aufgefordert, ihre Anschrift unverzüglich de<° Zentralstelle für Jüdische Wirtschaftshilfe. Bremen, Oartenstraße 7, schriftlich aufzugeben. In Betracht kommen alle in Bremen wohnhaften jüdischen Arbeitnehmer, einerlei ob sie in Stellung sind oder nicht. Die Kleiderkammer erhielt vom 1. April bis 30. September Zuwendungen aus folgenden Haushaltungen: Herbert Israel, Ed. Koopmann Wwe. f.d. Koopmann & Co., Benno Plncus, N. N., Jos. Nissenfeld, H. Kayser. A. Marcus Cohen, Wilh. Goldschmidt, Emmy Josephs, Johanna Markreich. Dr. W. Reifenberg. Herrn. Herzherg, Dr. J. Wall Wwe., Ilse Spiegel, Herrn. Fink, N. N., Moritz Rosenbaum. Jüd. Altersheim, Martin Hirsch. David Wohlmuth. Dr. J. Rosenak, Gtto Meyer, Frau C. Reifenberg, B. Anspacher Wwe., Bernh.-Benjamin, M, Gruschlawskl, _M. Freiberg, M. van der Berg. Jacob Michel, Martin Hirsch, Carl Abt, J. Roger. „Bottina" - am Brill, D. Wehlmuth, Lothar Meyer, Alfred Grünberg, Paul Wallheimer, Miron Weinreich, M. Rosenbaum Norbert Nathan, Martin Hirsch, Ernestine Wall, Herrn. Kayser. Rosenthal-Fesenfeld. L Brandt!. Fa. Ed. Koopmann & Ca.. H. Sinning. Dr. O. Nußbaum, Emil Hirschfeld. Ludwig Müller. Heinz Josephs. Moses Lipschütz. , Das Jüd. Wohlfahrtsamt dankt allen gütigen Spendern herzlichst und bittet auch alle übrigen um Berücksichtigung.