Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 46 (15.11.1935)
- Date
- 1935-11-15
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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I 15. November 1935 ÜEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIOIÜNSOEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 issx; J. S. V. Bar Kochba e. V. Sonntag:, den IT. Nov. H/?r Vtsr*-*-- 1°-*-—«- ä—i*- — iaoör xcdiba-Xakcoh, MliR—Har Xcdtba, Ceipilg Kcrrea-H<indbaii -wa»w ■■«*•»• «' üerren-FuBball-Mannschaft Beg. 14.15 Uhr Um die Brandenburg- Mitteldeutsche Meisterschaff Pi eiic: Erwaxbscnc.......• Htg. 40 Jugendliche und Erwerbslose Pfg. 20 Das Chanukkageschenk Eine Palästinareise für 1 Mark????????? Wegen des feiertags (HuBtag) in der nächsten Wodie ist Anzeigen und Redaktionsschluß bereits am Dienstag den 19. Jtooember i i Musiklehrer nieder. Er war an verschiedenen Pariser Kirchen als Organist tätig, später wurde er Kapellmeister und kam 1S72 als Professor für Orgelspiel ans Konservatorium. Am 9. November 1890 ist er in Paris gestorben i ür die neuere französische Musik gilt Cesar Franck als Bahnbrecher einer jungfranzösischen Schule. Seine A-dur-Sonate gehört zu den beliebtesten Werken der (ieiger, denn sie besitzt Stimmungsbilder von seltener Schönheit. Von den vier Sätzen ist der dritte außerordentlich dramatisch gehalten und der letzte ist besonders durch das reizvolle Kanon-Thema zwischen Klavier und Violine hervorzuheben. Von den anderen Meistern Tartini, Chaminade, Sarasate, sei hier besonders noch Paganini genannt, von dem der üeiger Renardy den I. Satz des I)-dur-Violinkonzerte* spielt. Paganini, der vor allem der gefeierte Virtuose war, hält sich auch in diesem Konzert an die rein virtuose Durchführung. Hauptsächlich stellt der erste Satz, den wir hören werden, an den (ieiger hohe technische Anforderungen; hier gilt es neben einer temperamentvollen Ausführung auch virtuose Klippen zu überbrücken. Nicola Paganini ist am 27. Okt. 1782 in Oenua geboren. Er ist der größte Violinvirtuose, den jemals die Welt besessen hat. Er starb an einem jahrelang getragenen, schweren Kehlkopfleiden in Nizza am 27. Mai 1840. ' tt. Sport vom Sonntag (von unserem ständigen Berichterstatter Deka). (Infolge Raummangels verspätet. Die Schriftleitung.) Als das große Handhallereignis der Leipziger Saison wurde das Entscheidungsspiel zwischen Mitteldeutschland und Südwestdeutschland auf dem „B.-K."-Platze am letzten Sonntag angezeigt und es wurde es in der Tat, nur mit dem kleinen Schönheitsfehler, daß die Gastmannschaft den Sieg und damit den Pokal zum zweiten Male hintereinander mit nach Hause nehmen kennte. Wenn auch das I reffen mit nur zwei Toren Differenz zugunsten des Südens entschieden wurde, so muß damit gleich gesagt werden, daß der Sieger verdient gewann, denn in technischer Beziehung, taktisch reiferer Spielauffassung war er den Hiesigen klar überlegen. Mit betontem weitmaschigem Spiel kam er mit nur wenigen Würfen vors Tor, während die Mitteldeutschen ihr Heil fast nur im Innenspiel suchten. Hinzu kam noch eine nicht ganz glückliche Mannschaftsaufstellung zu Beginn des Kampfes, die den Ciast gar bald mit 2:0 im Vorteil >ah, und erst dann, nach einer ziemlichen Umgruppierung sah man die Einheimischen für einige Zeit so, wie man sie bisher kannte und auch an diesem Tag erwartete, bis zur Pause kamen sie noch auf '1:2 heran und sicherten sich gleich nach Wiederbeginn abermals durch ihren Mittelstürmer gar das 1:2. Und nun kam eigentlich die schönste Periode des Kampfes, Minuten, in denen es nur eine Elf gab, die sich dann auch das verdiente J: 5 holte. Beim 4. Treffer des Südens machte der hiesige Torwart keine allzu gute Figur, ihm Iber vielleicht damit die Schuld au der Niederlage zuzuschreiben. \\;ire mehr \': ungerecht, die Mannschaft als Ganzes hat das Spiel verloren, weil sie nicht den Schneid, die Energie und das Können aufbrachte, das den Süden zum 7:5-Sicger werden Heß. Der erhebendste Augenblick dc> Tages war die Minute schweifenden Oedenkens der süddeutschen Elf am Gedenkstein für den 'minder des „B. K.", des Herrn Adolf Rotter sei. Herr Dr. Lehrfreund begrüßte die Mannschaften und Herr Dr. Atlas überreichte nach Schluß dem Sieger den Pokal, nach einem Spiel, das dennoch "lit zu den spannendsten und interessantesten gehört, das der „B. K."- Platz bisher sah. Als Vorspiel sah mau „Bar Kochbas" II. Handball- Ihren Palastina - Umzug, veril|eh<3ril Slc Ihr Reisegepäck (Police sofort) — durch die Generalagentur Wolf Gindsbera, Leipzig C1?Ä'?ä?* 30 Alle Arten von Versicherungen Trikot-Kleid Mädchen-Kleid Trikot-Kleid angerauht,vorzügliche aus angerauhtem Tri angerauht, gute Qual., beliebt. Formen kor, schöne Macharten Qual.,i. großen Wei- Gr.52 48 50 44 46 Gr.90 80 70 60<™ »en besond.geeignet Q90 Q50 AJ5 Q65 Gr" 44 52 j)9° Mfgefotgtl