Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 44 (1.11.1935)
- Date
- 1935-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/4876568-5968806-5969564--5678-4882744- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
I. November 1935 Seite 5 1. P. MAKKABI HAZAIR, BRITH H^ZOFIM Wir führen vum 3. bis 15 November l<£55 eine BAUSTEINAKTION durc, HELFEN SIE UNS! (Näheres siehe Vereinsnachrichten) Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Stralle. Freitag, 1. November, ' vta t jt ■■■■ m wm _ t H Abendgebet 10,45 Uhr, nach dem Gebet Schrifterklärung. Sahbat, ■ M9ie II II 1 * C Ii © Kll II €l # C Ii» II** ■ 2. November, Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 1b,30 Uhr; Ausgang hat mir die * Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 17 Uhr. ■ alleinige Anzeigen-All II ahme I Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Freitag, 8. November, * für Leipzig übertragen. * Abendgebet lb,45 Uhr, nach dem Gebet Schrif tcrklarung. Sabbat, * . , , . , .„ j n j ■-■-.»-- 5 «). November, Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 16,30 Uhr; Ausgang ■ An"'«e" auch m den Annahmestellen des Oemeindebla.tes: ■ 17,17 Uhr. . I W» W. Kaufmann .... Brühl 8.........Tel.23009- * Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 17 Uhr. jj Leihbücherei R. Xcuniann. Markt 17, Königspass., Tel. 27987. Jj Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 1. November, abends I |». Romcii Machf. .... . Petersstein weg 10. . . Tel. 23768, E 10,45 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 16 Uhr, Ausgang 17,28 5 lltlH in linc * Z Uhr. - Wochentags: Früh 7 Uhr, abends 16,45 Uhr. ■ „, , „ una in unserer ■ Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, S.November, abends ■ <-e»cliaftM*telle......Cichonusstr. 2 a I, lks., Tel. 60771 ■ 16,45 Uhr. Sonnabend, 9. November, früh 8,30 Uhr; Mincha 16 Uhr;! aufgegeben werden. 5 Ausgang 17,17 Uhr. Sonntag früh 7,15 Uhr. 5 „ . . wn m m -m j — Wochentag: früh 7 Uhr, abends 16,45 Uhr. ■ ZeitSClirifteilVerl»g E. OOltlfrCllIMl. g Synagoge „Obel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 1. No- ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ vember, Abendgebet 4,45 Uhr. Samstag, 2. November, Morgengebet *■ FreHag, s. No- , Bevorstehende Veranstaltungen vember, Abendgottesdienst 4,30 Uhr. Samstag, 9. November, Morgen- ,9- November: Jud. Kulturbund: Der Ujahrige GcigenkunstlerOssy irottesdienst 8,30 Uhr; Mincha 4 Uhr; Abendgebet 5,17 Uhr. M .?.e"a^y,- . „ . , „ ,. „ 11 . , 2d. November: Jud. Kulturbund: Gastspiel des Berliner Kulturbundr-> , i i , theaters: 2 Einakter von Offenbach. rerSönenStanaSnaCnriChien 5. Dezember: Gastspiel des Hamburger Kulturbund-Theaters: „Die Geburten' Häuser des Herrn Sartorius" von Shaw. 12. Oktober 1935 Esriel Markise und Frau Elsa geb. Steinberg, Her-!*• Dezember: Verein poln. Kaufleute: Gesellschaftssbend. Huer Stralie 581, einen Sohn „Max Norbert". ,5- Dezember: Collegium musicum und Psaltenon-Chor: Synagogen- D Konzert. Barmizwas: K| D , Sonnabend, 9. November 1935, Rafael Jacubowicz, Sohn des Herrn N6LS6 DUCn8r Jakob Jacubowicz und Frau Ida geb. Scharfling, Zschochcrsche Die Zunz-Bibcl. Die 24 Bucher der heiligen Schrift. Nach dem ma- Stralie 31, in der Gemeindesynagoge. soretischen Texte. Unter der Redaktion von Dr. Zunz übe.- Sonnabend, 9. November 1935, Benjamin Burschtyn, Sohn des Herrn setzt von H. Arnheim, Dr. Jul. Fürst, Dr. M. Sachs. Berlin Selmar Burschtyn und Frau Lotte, geb. Lehrfreund, König- IQ.35 (Leo Alterthum Verlag). Johann-Str. 12, in der Beth Jehuda-Synagoge, Färberstr. II. Qrofi ist das Verdienst, das sich der Verlag Leo Alterthum mit Todesfälle: der Neu-Herausgabe der seit langem vergriffen gewesenen Zunz- 4. Oktober 1935 Salomon Wischnit/er, Brühl 17. Bibel erworben hat. Das Verlangen nach der Bibel ist im jüdischen Austritte aus der israelitischen Religionsgesellschaft: Haus gegenwärtig ein außerordentlich starkes. Die Buber-Rosen- Nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der zweig-Bibel und die Torczyner-Bibel liegen noch nicht vollständig israelitischen Religionsgesellschaft den Austritt aus dem Judentum, vor; und es werden immerhin noch Monate, vielleicht viele Monate nach unserer Friedhofsordnung hat der Austritt aus dem Judentum verstreichen, bis sie als Gesamtausgabe ins jüdische Haus kommen den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher können. Doch nicht nur aus diesem Grunde, sondern auch wegen erworbene Grabstelle auf unseren Friedhöfen zur Folge. ihres inneren Wertes sie erweist sich auch heute noch als keines- Theodor Submanu, Kaufmann, geb. 18. November 1878, Leipzig, wegs veraltet ist die Zunz-Bibel besonders geeignet, diese Auf- Springerstralk 16. gäbe, jüdisches Hausbuch zu sein, zu erfüllen. Dies gilt noch besonders für die vorliegende Ausgabe, die sich bei maoigem Preise Ano Aarv\ Oamain^aamf (M. 4,80) in würdiger Gesamtausstattung mit schöner Antiqua- MUS QCiTl l36nl6inQ6cirni Schrift, unter Berücksichtigung der heute gültigen Rechtschreibung Nachricht des Sozialamtes. Die im Rahmen des Jüdischen Lehrdarbietet. Hervorzuheben ist noch, da» die Wochenabschnitte für hauses stattfindenden Kurse: Technisches Rechnen (Dr.-Ing. Warjeden Sabbat gekennzeichnet sind, ein Verzeichnis der Parascha und t^ nberg), Technisches Zeichnen (Dipl.-Ing. Zimtnot) berück- Hafiara für die Feste, Fasttage und ausgezeichneten Sabbate angelichtigen in erster Linie die Bedürfnisse der Lehrlinge und Volontäre schlössen ist. den Fachgruppen Holz und Metall. Diese Kurse sind daher obli- Bücher der Erneuerung. Herausgegeben von Willy Leven. Band I. Kalorisch für alle Lehrlinge und Volontäre, soweit sie der Kontrolle Predigten an das Judentum von heute. Berlin 1935. (Joachim des Sozialamtes unterstehen. Eine Befreiung von der Teilnahme an üoldstein Verlag.) diesen Kursen kann in Einzelfällen stattfinden. Sie wird dort ge- Älteren und jungen Juden will die neue Bucherreihe, deren erster Währt, wo der regelmäßige Besuch einer Berufsschule nachge- Band uns vorliegt, „ein sicheres und so vielleicht begluckendes Gewiesen werden kann. Die im Lehrplan angegebenen Stundenpläne fühl von der gesammelten geistig-schöpferischen Kraft geben, die sind provisorisch Die endgültigen Zeiten für die Kurse werden in heute im Judentum steckt." Es lag nahe, solche Zeugnisse an die einer Vorbesprechung, die noch festgesetzt wird, im Einvernehmen Spitze zu stellen, die unmittelbar zum Leser sprechen, weil es Worte mit den Hörern bestimmt. Im übrigen gelten die Bestimmungen sind, die einmal an den Hörer gerichtet waren. Es erweist sich des Lehrhauses. aber auch an diesen Beispielen, was dem Kenner der Predigtliteratur ' längst feststellt: Nicht jede Predigt, die in der Stunde des Gottesdienstes eine starke Wirkung ausübte, vermag gelesen in der glei- 1« J!n,L- XUl ri w t-rn i 1 f t* cnen Weise anzusprechen, zu fesseln und anzuregen. Die Mehrzahl ClUlIISCIlC WiniCrillilC der hier gebotenen Beispiele, besonders die aus den letzten Jahren Stammenden, werden aber auch als Ausdruck des religiösen Suchens Die erste Verteilung findet Statt: für Familien mit Buchstaben unserer Tage dem Leser als Führer dienen und ihm Wege zur Erneuerung seines jüdischen Fühlens und seiner Verwirklichung A bis K Montag, den 4. November, 15—19 Uhr «eisen können. Für die verschiedenen Fragen, die heute den zum religiösen Judentum strebenden Menschen beschäftigen, bietet die IL bis Z Dienstag, den 5. November, 15—18 Uhr Sammlung tiefe Gedanken, die fortgesponnen zu Antworten werden können. Sie werden damit ihre Bestimmung noch mehr erfüllen. Leipzig, den 30. Oktober 1935 als in der flüchtigen Stunde, in der sie gehört wurden. gc.