Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 43 (25.10.1935)
- Date
- 1935-10-25
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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25. Oktober 1035 GEMEINDEBLATT DER iSRAtLl l ibCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seile 5 Nichtbestehen einer Aufsicht! Dcrehemalige Mittagstisch Hochmann, jetzt Reiter, hat trotz wiederholter Aufforderung das Schild mit der Bekanntgabe, daß er i'.nter Aufsicht dos orthodoxen Qemeinderabbinats stehe, nicht entfernt. Wir weisen hierdurch nochmals ausdrücklich darauf hin, dal! der niMiimiit« W5H^T^4*rf»l« ioiv.ui mi3i.il.> uiMiuuoxen k;iii- ..... OlLMli Leipzig, den 22. Oktober 1935. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeiude zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag, 25. Oktober, Abendgebet 17 Uhr. Sonnabend, 2b. Oktober, Morgengebet 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt, Nachmittagsgebet 17,05 Uhr, anschließend Lehrvortrag; Abendgebet 17,3Q Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Gemeindesynagoge, Sabbatgottesdienst. Freitag, 1. November, Abendgortesdienst 16,45 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 2. November, Morgengebet Q Uhr, Nachmittagsgebet lb,55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 17,2S Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Synagoge Ez - Chaim, Otto-Schill-Stralle. Freitag, 25. Oktober, Abendgebet 17 Uhr. Sonnabend, 26. Oktober, Morgengebet S,'30 Uhr; Minchoh 16,30 Uhr; Ausgang 17,30 Uhr. Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 17,15 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, 1. November, Abend 16,45 Uhr. Sonnabend, 2. November Morgen 8,30 Uhr; Minchoh 16,30 Uhr; Ausgang 17,28 Uhr. Wochentag: Morgen 7 Uhr; Abend 17 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keüstr. 1. Freitag, den 25. Oktober, abends 17 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 16 Uhr, Ausgang 17,39 Uhr. Wochentags: früh 7 Uhr, abends 17 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 1. November, abend 16,45 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 16 Uhr, Ausgang 17,28 Uhr. — Wochentags: Früh 7 Uhr, abends 16,45 Uhr. Personenstandsnachrichten Qeburten: 2. Oktober 1935 Rudolf Mendelssohn und Frau Trude geb. Schwarzhaupt, Weißenfels, einen Sohn „Michael''. 10. Oktober 1935 üiplomkaufmann Erwin Kohn und Frau Gabriele geb. Lewin, Qohliser Straße 9, eine Tochter „Eva Henriette". Barmizwss: >onnabend, 2. November 1935, Martin Gänger, Sohn des Herrn Heinrich Gänger und Frau Frieda geb. Bauchmann, Gustav- Adolf-Straße 38, in der Gemeindesynagoge. Sonnabend, 2. November 1935, Karl ülasberg, Sohn des verstorbenen Samuel ülasberg und der verstorbenen Frau Sali geb. Gutherz, Döbeln, Bahnhofstraße 73, in der Gemeindesynagoge. Sonnabend, 2. November 1935, Osias Findling, Sohn des Herrn Bernhard Findling und Frau Sophie geh .Flug, Frankfurter Str. 24, in der Talmud-Thora-Synagoge, Keilstraße 4. Sonnabend, 2. November 1935, Pinchas Biber, Sohn des Herrn Abraham Biber und Frau Sophie geb. Singer, Waiter-Blümel-Straße 11 Erdg., in der „Ohel-Jakob-Synagoge", Pfaffendorfer Str. 4. Sonnabend, 2. November 1935 Josef Grün, 3,ohn des Herrn Chaim Grün und seiner Ehefrau Cilla geb. Soldinger, Hainstr. 21, in der Bochina-Synagoge, Gerberstr. 48/50. Sonnabend, 2. November 1935, Gerhard Siegfried Erlbaum. Sohn He? Herrn Sa!o Erlbauui und Frau Regina geb. Schmidt, Funkenburgstraße 9, in der Synagoge Ez Chaim, Otto-Schill-Straße. Trauungen: Sonntag, 27. Oktober 1935, nachm. 1 24 Uhr, Fräulein Adele Rubel, Uferstraße 11, mit Herrn Oskar Greidinger, Gera, in der Talmud- Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Todesfälle: 14. Oktober 1935, Herbert Max Epstein, Landsberger Str. 82. Austritte aus der israelitischen Religionsgesellschaft: Nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der isiaelitischen Religionsgesellschaft den Austritt aus dem Judentum, nach unserer Friedhofsordnung hat der Austritt aus dem Judentum den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher erworbene Grabstelle auf unseren Friedhöfen zur Folge. Walter Lehmann, Versicherungsbeamter, geb. 27. April 1S87, Leipzig-Schleußig, Steubenstr. 11 III. Aus dem Gemeindeamt Nachricht des Sozialamts. Hiermit geben wir bekannt, daß der der Jüdische Frauenbund, Ortsgruppe Leipzig, ab 1. November in den Räumen des Sozialamtes, Humholdtstr. 13, Sprechstunden [D allen haus wirtschaftlichen Angelegenheiten abhält und zwar: Montag und Donnerstags von 5—6 Uhr. Jüdisches Lehrhaus Leipzig der israelitischen Religionsgemeinde. Veröffentlichungen des Jüdischen Lehrhauses Leipzig: Sämtliche Veröffentlichungen und Bekanntmachungen, die das Jüdische Lehrinfoige des Feiertags (Reformationsfest) am Donnerstag, den 31. Oktober 1335 ist || Redaktion*- iinriAüzelssnsäilsS für die nächste Ausgabe bereits am Dienstag, den 29. Oktober 1935. haus Leipzig betreffen, werden künftighin im Gemeindeblatt in der besonderen Abteilung „Jüdisches Lehrbaus Leipzig" abgedruckt. Anmeldung der Hörer: Die Höreranmeldungen müssen - wie bereits bekanntgegeben schriftlich uiitei deutlicher Angabe von Namen, Anschrift und zu belegendem Lehrgang bei der Gemeinde, Walter-Blümel-Str. 10, eingereicht werden. Das Hörergeld ist an die Oemeindekasse zu entrichten. Nach Einzahlung des Hörergeldes werden die Hörerkarten durch die Post zugeschickt. Auch diejenigen, die sich bereits vor einigen Wochen als Interessenten für Sprachkurse gemeldet haben, müssen sich nochmals in der oben bezeichneten Weise zur Teilnahme an den Lehrgängen anmelden. Veränderungen des Lehrplanes: Lehrgang 7 (Dr. Braude) findet Dienstags 14tägig statt und beginnt am IQ. November 1935 in der Schule. Neue Bücher Kochbuch für den jüdischen Haushalt und Großbetrieb. Ausgabe B. Herausgegeben vom Jüdischen Frauenbund. (Philo-Verlag G. m. b. H.) Zu den unentbehrlichen Utensilien eines Haushalts gehört ein gutes Kochbuch. Den jungen, unerfahrenen Hausfrauen ist es ein immer bereiter Ratgeber in allen Zweifelsfällen ihres jungen hauswirtschaftlichen Daseins, den erfahrenen eine Gedächtnisstütze für erprobte Rezepte und eine Anregung für Neueinführungen auf dem Gebiet des Küchenzettels. Das Kochbuch des Jüdischen Frauenbundes erscheint in seiner dritten, erweiterten Auflage — die beider, ersten waren rasch vergriffen - gerade im rechten Zeitpunkt als Helfer in der Not. Es bringt Rezepte für alle Geschmacksrichtungen, für den alltäglichen und den festtäglichen Tisch; es berücksichtigt die Wünsche der Fleischkonsumenten und die Interessen der Vegetarier und Rohköstler. Es vergißt nicht besondere jüdische Küchenspezialitäten und gibt den Hausfrauen, die sich auf Diätküche umstellen müssen, sachgemäßen Rat. Ganz besonder« reizvoll und neu sind die Palästina-Rezepte. Es hat schon manche Frau, die sich mit Cbcisiedlungsgedankeri nach Palästina trägt, die Frage aufgeworfen, welche Umstellung im Küchenzettel damit verbunden ist. Das Kochbuch, das Rezepte, die vom Rothschiid-Hospital in Jerusalem und von der landwirtschaftlichen Schule in Nahalal zur Verfügung gestellt wurden, bringt, beantwortet diese Fragen. Teils sind es Speisen, die sich hier ausprobieren lassen, teils handelt es sich um Früchte, die hier wenig erhältlich sind. Es wird in diesem Kochbuch die Führung des rituellen Haushalts natürlich ausführlich behandelt. Außerdem werden Richtlinien für zeitgemäße Ernährung gegeben. Neben allen Vorzügen hat das Kochbuch auch den, daß seine Rezepte sparsam zusammengestellt sind und daß es selbst, trotz allet Vielseitigkeit, sehr preiswert ist: es kostet RM 2.40. E. Cn. Konzerte. Kulturbund-Veranstaltung. Der zweite Kauunermusikabend des Mendelssohn-Tnos stand auch diesmal auf hohem künstlerischen Niveau. Hella Chitrik, Leo Schwarz, Paul Blumenfeld brachten das bescliwingic Früiiwerk von Johannes Brahms (H-dur) sowie das leidenschaftliche Dumky-Trio von Anton Dvorak in feiner Durcharbeitung. Die Linienführung und Struktur der einzelnen Sätze 51(Cl5S (actffo&injüge in handwerklicher, nach Maß-Tarif I a entlohnter Schneider-Arbeit. - Die neuen in- und ausländischen Herbstu. Winterstoffe sind eingetroffen. 145.- 165.- 185.- ^amberger&#crt$