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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1937-11-19 · 47 (19.11.1937) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
13 (1937)
Issue
47 (19.11.1937)
Date
1937-11-19
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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!9. November 1937 Nr. 47 JODISCHES GEMEIN DEBLATT LE1PZ1Q Seite 3 Sonnabend den 4. Dezember 1937 ■- ■ ChDnukhoh-BDl!ä8J',wss?M!! Hü wsritiesan! IMl UUMIMIt des Battenberg Statt Karten! Wir heiraten am 24. November 1937 Jtfax £erg — 1{uih J(rämer Berlin W 30 HohenstaufenstraBe 50, ptr. Sonnabend, 27. November 1937, Hermann Schwarzbard, Sohn des Herrn AhrahamSchwarzbard und Frau Regina geb. Gold, Comcniusstraße 271, in der Ez-Chaim-Svnagoge, Otto-Schill-Straße. Todesfälle: 13. November 1937 Sally Uoldmann, Hofmeisterstraße 1. 14. November 1937 Georg Schmerel, Frankfurter Straße 6. Bevorstehende Veranstaltungen 17. —24. Nov.: Jüd. Frauenbund: Haudarbeitsschau mit Verkauf in den Räumen der „Gesellschaft der Freunde". 20. Nov.: Zion. Vereinigung Leipzig: Dr. S. Kaleko, Berlin: „Der Judenstaat - eine historische Betrachtung". 21. Nov.: Vorschlußrunde um die Deutsche Makkabimeisterschaft 1937/38 im Hand- und Fußball. 27. Nov." Tennis-Club Leipzig „Rot-Weiß": Gesellschaftsabend (nur für Klubmitglkder). 30. Nov.: jüd. Kulturbund: Gastspiel des Hamburger Kulturbundes: „Amcha", Schauspiel von Scholem Alejchem. 1. Dez.: Israel. Kindergarten: Konzert mit Tanz. 4. Dez.: Gemeinsame Chanukka-Vcranstaltung des Jüdischen Kulturbundes und des Jüdischen Frauenbundes: Sonderveranstaltung für Kinder: Liesel Simon mit ihrem Kasperletheater. 4. Dez.: Chanukkah-Ball des J.S.V. Bar Kochba. 13. Dez.: Jüd. Kulturbund: Heineabend, anläßlich des 140. Geburtstages Heinrich Heines. Mitwirkende: Otto Bernstein, Hans Assenheim, Kurt Heinemann u. Gerhard Walter Rosenbaum. 16. Dez.: Jiid. Kulturbund: Collegium musicum. Solist: Erich Landerer. 18. Dez.: Makkabäer-Feier des Bar Kochba. 21. Dez.: Schulfeier der jüdischen Schulen. 26. Dez.: Fuß- und Handballspiele auf dem Schildsportplatz Thekla. 29. Dez.: Jüd. Kulturbund: Sondcrveranstaltung: Alexander Kipnis. 1. Jan. 1938: Jüdischer Kulturbund: Gastspiel der „Habimah". 2. Jan. 1938: Jüdischer Kulturbund: Gastspiel der „Habimah". 3. Jan. 1938: Jüdischer Kulturbund: Gastspiel der „Habimah". Sport vom Sonntag (Von unserem ständigen Berichterstatter Deka.) Dieser letzte Snnutng irutK im Killender 'tatsächlich rot angestrichen werden, weil er endlich wieder einmal auf einem hiesigen Platze nach woclienlanger Unterbrechung wirklichen Betrieb gebracht hat. Morgens trat „Bar Kochbas" Jugend gegen „Makkabi"- Magdeburg in Aktion, nachmittags trafen seine I. Fuß- und Handballer auf den „B. K."-Dresden, und außerdem sollen sich sogar die Kegler heider Vereine zu friedlichem Wettstreit getroffen haben... Nachdem die II. Handballjugend von ihren Magdeburger Treunden eine 3:0-Niederlage bezogen hatte, ging es aufwärts, die Mädels-Jugciidiuannschaften trennten sich in einem mit viel Redeschwung durchgeführten Spiel schon 1:1, und die I. Jugend kam /.u einem zwar nicht leichten, aber verdienten 3: 1, das bestimmt noch torreicher hätte werden können, wenn man nicht so viel auf eigne Faust gehandelt hätte. Der eigentliche Torsegen begann bei den Herren, die I. Handballelf hatte wirklich keine große Mühe, Dresdens I. Mannschaft II I abzufertigen, und sie hätte die doppelte Am 13. November 1937 (9. Kislew 5698) verschied mein geliebter Mann, unter herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Herr Sally Goldmann Leipzig C 1 Hofmeisterstraße 1 Kassel Bertha Goldmann geb. Koenigsberger Dr. Hans Qoldmann u. Frau Berthold Rosenbanm n. Frau Grete geb. Qoldmann Dipl.-Kfm. Firitz Goldmann u. Fran nebst Angehörigen © M.LOEWENTHAL Bayer5chestr.96lluf35 922 Zahl Treffer erzielen können, wenn sie so gespielt und sich so eingesetzt hätte, wie sie es morgen beim Vorschlußrundenkampf um die Makkabimeisterschaft gegen Frankfurt bestimmt tun muß. D.i» war für die Hiesigen kein Gegner, der dazu einige fremde Leute einstellen mußte, weil zwei Spieler aus mangelnder Sportdisziplin trotz Zusage die Mannschaft im Stiche gelassen hatten. Die Fußballer hatten schon mehr um ihren Sieg zu kämpfen, nach ihrem Führungstor kam D. sogar zum Ausgleich und das 2:1 bis zur Pause fiel ziemlich schwer, zumal des Gegners Hintermannschaft spielerisch aber auch rednerisch sehr gut auf dem Posten war. Es fällt manchem Spieler doch zu schwer, sich den Entscheidungen des Unparteiischen bedingungslos zu unterwerfen. Der wahre Sportler zeigt sich gerade erst bei einer in jedem Spiel einmal vorkommenden und möglichen Fehlentscheidung . . . Also nach Wiederbeginn gab es das 3:1, D. kam abermals mit einem etwas zweifelhaften Tor auf 3:2 heran und der Ausgleich lag so nahe, wenn unser alter Fritz Rotter den Elfmeter nicht gehalten hätte; dafür kamen die Hiesigen zu zwei weiteren Toren, so daß es am Schlüsse immerhin 5:2 hieß. Und morgen . . . spielt „Schild" (hoffentlich morgens) gegen Chemnitz, weil „Bar Kochba" nachmittags gegen den vorjährigen Deutschen Makkabimeister Frankfurt anzutreten hat. Zwei wichtige, aber auch schwere Spiele der I. Fuß- und Handballmannschaft, die aber beide im Bereich eines Sieges liegen, zumal dieser Gegner den Hiesigen kein Fremder ist. Die Fußballer werden es nicht leicht haben, da Frankfurt einige Kandidaten der Makkabiah-Elf in seinen Reihen hat; im Sport ist aber bekanntlich nicht» unmöglich . . . und wer möchte dabei fehlen?!! . . . Herausgegeben von Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig Redaktion: Oemeinderabbiner Oustav Cohn, Leipzig C 1, Walter-Blümel-Str. 10, III. Anzeigen: Verlag Elsa Goldfreund Leipzig C I, Hainstraße In, Zimmer 303 Tel. 167 33 Anzeigenlciter: Ernst Ooldfrennd, CichoriusstraBe 3 a. Tel. 60771 für die Aufnahme von Anzeigen In bestimmten Nummern und an bestimmten Plätzen und für telefonisch aufgegebene Anzeigen wird keine Oewlhr übernommen Druck: Jordan frOramberg vorm. Druckerei der Werkgetneinscbaft, Leipzig, Drüderstr.19 D. A. III. VI 37. 3313. Pr. L. Nr. 7._ Vereinsnachrichten Zionistische Vereinigung. Heute! Der Leiter des Tarbuth- Dezefnats der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und Verfasser des bekannten hebräischen Lehrbuches ..Hebräisch für jedermann", Dr. S. Kaleko, Berlin, spricht heute, Sonnabend, den Mittwoch, den £4. November 1937, abends 8 Uhr im e 15 482 Kabarett — Tau» — Bar — Auftreten erster Kräfte ---------7-------------------— 7--- — — — — Palast (Safe lll'nXVirJl Sonderaßend Eintritt mit Stet er 70 Rpf. — V o r v e r k a u f nur im Palast Cafe bis Mittwoch Vormittag 1 Uhr und sonst an der Abendkasse immmmmmmam^^msmmmmBmmmmmmmmmmmmmmmmmmtmmm^mmmamm

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