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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1937-11-05 · 45 (5.11.1937) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
13 (1937)
Issue
45 (5.11.1937)
Date
1937-11-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JODISCHES GEMEINDEBLATT LEIPZIG 5. November 1937.' Nr. 45 Jüdische Winterhilfe £M Königshauspassage Markt — Petersstraße JUode-lteuhetten (Isiacl. Religionsgemeinde, Abt. Winterhilfe). Postscheckkonto Nr. 205 lo A »tfOC« . . . , v . . I . I-i-------I—, losen Abwicklung der Geschäfte der Winterhilfe wird dringend ersucht, Adressenänderungen umgehend dem Büro der Winterhilfe, Richard-Wagner-Straße 8, bekanntzugeben. Sprache. Beides läßt das Buch vermissen. Vielleicht ist jetzt auch nicht gerade der geeignete Moment, das unerfreulichste Kapitel des Palästinaaufbaus, den Bodenwucher, zu behandeln. Der Palastinaaufbau mit seinem Heroismus verdient, von einer anderen Seite betrachtet zu werden. E. C. Das Oktober-Heft des „Morgen". Dem Oktoberheft des „Morgen" gibt Qfinther Friedländers sensationelle Feststellung das Gepräge, daß „Das Ende der Bünde" gekommen ist. Es ist eine der materialreichen und gleichzeitig gedanklich konstruktiven Arbeiten, durch die diese Zeitschrift sich ihren Rang innerhalb des jüdischen Lebens immer wieder neu erobert. Werner Cahnmanns Leitartikel „Zwischen den Konferenzen" erörtert die Aussichten des Palästina-Teiluugsplans, berg hält Gedanken „Zum Glaubensproblem der Hanns Keißner erhebt Familienerinnerungen zum logischen Studie („Auswanderung 100 Loewenthal steuert die Erinnerung Bert hold Wein- Gegenwart" fest, Kang einer sozio- Jalire später') und Erich die erste deütschgeschriebene Novelle zweier jüdischer Frauen bei. Was „Der Schuhkai ton' von Mala Laaser enthält, sei nicht verraten. Eine ausführliche Besprechung des Peel-Berichtes von Hans Bach, der Berliner Bibel von Ludwig F e uc h t w a n g e r, ein Hinweis auf die Rolle der Judenfrage in Frankreich („Umworbene Juden") und einige kleinere Ar beiten runden das Heft ab. Die Jüdische Buch-Vereinigung e.V., Berlin W15, Pariser Str. 7, teilt uns mit: Als vierte Veröffentlichung des Jahres 1031 bringt die Jüdische Buch-Vereinigung ihren Mitgliedern den Roman von Karl Esch er „Zwischen Gestern und Heute". Dieser Roman gewährt einen fesselnden Einblick in das gesellschaftliche Leben der Juden in Berlin um die Jahrhundertwende. In humorvoller und rührender Weise versteht es Karl Escher, diese unseren Blicken schon entschwundene Zeit wieder zu beleben und uns nahezubringen. Line Reihe liebevoll gezeichneter Charaktere, die sorgsame Milieuschilderung, die spannende Handlung werden diesem liebenswürdigen Buch viele Freunde erwerben. Bevorstehende Veranstaltungen 10. Nov.: Jüd. Frauenbund: Vortrag Hannah Karminski: „Gemeinschaftsarbeit der jüdischen Frau". 13. Nov.: K. A. E.: Gesellschaftsabend. 17. —24. Nov.: Jüd. Frauenbund: Handarbeitsschau mit Verkauf in den Räumen der „Gesellschaft der Freunde". 27. Nov.: Tennis-Club Leipzig „Rot-Weiß": Gcsellschaftsahcnd. 30. Nov.: Jüd. Kulturbund: Gastspiel des Hamburger Kulturbundes: „Amcha", Schauspiel von Scholem Alejchem. 1. Dez.: Israel. Kindergarten: Konzert mit Tanz. 4. Dez.: Chanukkah-B&U des J.S. V, Bar Kochba. 18. Dez.: Makkabäer-Feier des Bar Kochba. 21. Dez.: Schulfeier der jüdischen Schulen. Zimmer-Vermietung 2 einzelne, gutmöb'. z i n n i: it billig zu vermieten. __Yorkstr. 17, III, r. Elegant möbliertes ZIMMER Bad, Telefon, im Centrum an berufstätigen Herrn preiswert p. sofort zu vermieten. _Fernruf: 165 66. Uutmöbl. Zimmer. Tel., m. a. Hequemlichk. per sofort od. später zu venn. Funkenburgstr. 12 ptr. links Gutmöbl. Zimmer p. 1. 12. zu vermieten. 10 bis 13 Uhr. Oottsched-Str. 17, I. lks. X grosse leere Zimmer mit Bad, Innenklos, oder ein gutes möbliertes, zu vermieten. Yorkstraße 9, III, r. Möbl. Zimmer in gepflegtem Haus mit allem Komfort, Tel. sof. zu vermieten. Funkenburgstr. 11, Erdg. rechts. 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Wir lesen doch fast täglich, daß sich auch der Sport selbstverständlich in den Dienst der Winterhilfe stellt; das Ereignis für Leipzig, das mit wenig Spesen viel Zuschaut; und damit auch eine erkleckliche Summe für den guten Zweck al>- werfen wurde, liegt doch so klar auf der Hand, aiso nieine Herren.. „Bar Kochba" beschäftigte am Sonntag 10 Mannschaften, 4 davon führten auf eigenem Platze, wie auch „Schild", Trainingsspiele unter sich durch, die übrigen, meistens Jugend, versuchten mit mein oder weniger Erfolg ihr Heil in Chemnitz und Dresden. Die II. Knaben kamen am schlechtesten dabei weg, sie bekamen allerdings auch die I. Garnitur des „Makkabi"-Chenmitz vorgesetzt und verloren dadurch 0:4, die IL Mädels hatten schon etwas mehr Olück gegen ihre älteren F reundinnen, die sie fast in allerletzter Minute 2: 1 besiegen konnten, mit ebenso einem Tor Unterschied gewannen die II. Fußballer gegen die dortige I. Mannschaft, wobei sich der ja stets ins Auge fallende Wulff als Mittelstürmer besonders auszeicli nete. In Dresden war es vor allem die Jugendhandballelf, die von sich reden machte, mit nur zwei Herren der I. Handballer verstärk!, vermochte sie die I. Mannschaft des „Bar Kochba^-Dresden mit 0: I /u schlagen, wirklich eine schöne Leistung, wenn mau bedenkt, daß von dieser gegeuerischen Elf noch vor 14 Tagen zwei Leute in der Mitteldeutschen Makkabiauswahlmannschaft in Berlin beim Pokal-Endspiel mitgewirkt haben. Einen Sieg, wenn auch einen knappen von 1:0 erfocht die I.Fußballelf, während die Damen nur /u einem 1.2 gegen Dresden kamen. Und morgen . . . haben obige Ermahnungen, die eigentlich schon für das letzte Gemeindeblatt bestimmt waren, aber aus Platzmangel nicht erscheinen konnten, schon gefruchtet, denn auf dem „Bar Kochba"-IMat/ ist gleich Hochbetrieb. Die I. Fuß- und Handballmannschaften greifen zum l. Mal in die diesjährigen Meisterschaftsspiele ein und erwarten dazu den Berliner „J.S.K.", dessen Handballelf vor allem sehr, sehr stark sein soll. Begleitet werden diese Berliner Gäste von den „Damen" und „Alten Herren" des dortigen „Bar Kochba-I lakoah", die den gleichen Mannschaften des hiesigen „B. k." gegenübertreten. Beginn der Hauptspiele l'j'/j. Uhr. Herausgegeber. vom Vorstand der israelitischen Religionsgetneinde iu Leipzig Redaktion: Oeineinderabbiner Oustav Cohn, Leipzig C I, Walter-Blümel-Str. 10, III. Anzeigen: Verlag Elsa Goldlreund Leipzig C 1, HainstraBe 16, Zimmer 303 Tel. 167 23 Anzeigenleiter: Ernst Ooldfreund, ClchoriusstraBe 2a. Tel. 60771 für die Aufnahme von Anzeigen In bestimmten Nummern nnd an bestimmten Pllt/cn und für telefonisch aufgegebene Anzeigen wird keine Gewähr übernommen. Druck: Jordan&Oramberg vorm. Druckerei der Werkgemeinscbaft, Leipzig, BrQderstr.1t _D. A Iii. Vi 37. 3212. Pr. L. Nr. 7._ Vereinsnachrichten Jüdischer Frauenbund, Ortsgr. Leipzig. Am Mittwoch, den 10. November, 2()\., Uhr, spricht im Jugendheim, Elsterstr. 7, Fräulein Hannah Karrainski, Berlin-Charl. 2, Kantstr. 158, über „Gemeinschaftsarbeit der jüdischen Frau". Gäste herzlich willkommen. Jüdischer Kulturbund. Die Veranstaltung zugunsten der Judischen Winterhilfe, die am Sonnabend, den 13. November 1Q'j7, statt finden sollte, ist auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden; die ur- «jiutiulibl. Zimmer mit all. Komf. f. berufetät. Herrn preisw. z. verm. Promenadenstr. 16,11,r. 2 leere Zimmer mit Küchenbenutz. auch einz. sof. z. verm. Schwarzmann, Eutritzscher Str.l 2. AUgem. Nachueisburo weist kostenlos leere od. möbl. Zimmer und Pensionen nach. Leibnizstraße 11, Tel. 10887. Zimmergesuttie Zwei elegant möblierte Zimmer mit allem Komfort mögl. Vordergohlis zu mieten gesucht. Bad, fließend., warmes Wasser Zentralheizung, Tel. er wünsch! Offerten unter 745, Anz.-Vetw., Hainstr. 16. Berufstätige Dame sucht freundl. Zimmer in gutem Hause, Centr. od. Gohlis. 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