Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 32 (6.8.1937)
- Date
- 1937-08-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite JÜDISCHES GEME1_NDEBI1ATT LEIPZKi 6. AugusM917jNrM «~ SM, «ta*. ffiÄÄ 5*5 .2 rm*« ,*i £"*fe Wünsche in v 1 v Familien haben (he unermüdliche opferwflllge tröBter Dankbarkeit empfunden. iUn..,, unter ihnen im besondere! Die Einlagen, der ümsat/ aUSlfCsvi v/v. iiv 11 -i i 1 Freuden teilzunehmen am Ol"« ttn mZjri& 1937 statten tun- L"ÄSft»Ä%^Ä^ iiaii.iai..e>iMMi./ Je hwülu»« »ende Entwicklung des 0«d««« d vcrgteiuiw............ End das Oewinoergebn, « u geg ^^JeAblauf auch des ^emSe^Sr\nitleinemmr^h, beledigenden Oesamtergebnis ^jÄ^ lenny Hell mann auf eine »jährig« >»»fi""1 .,. , Hunderte von Salb der Jud*che«und °rdBXuung durch Schwester Jenny mit Die Qemeinde und ihre Organisa- , untcr „tuen un linderen £ Gelegenheit £ LWlÄeS«" daß es ihr vergönn! sein möge, Gottesdienste vom 13. im 19. August Gemeindesynagoge. Freitag, 13.8., Abendgebet l(> Uhr mit Predigt. Sonnabend, 14.8.. Morgengebd 9 Uhr, Nachiuittagsgebct 19,50 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 20,21 Uhr. — Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schilf-StraBe. Freitag, 11. 8., Abendgebet!«.» Uhr. Sonnabend, 14.8., Morgcngehel 8,30 Uhr, Milicltuli 17 Uhr, Ausgang 19 Uhr. Wochentag: Morgens 7, abends 20,21. Talmud-Thora-Synagogc, Keilstr. 1. Freitag, I i. 8., abend 10 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 20,21 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, abends 1<) Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. I. Freitag, 13.8., Abendg. 10 Uhr. Sabbat, 14.8., Morgeng. 8,30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 20,21 Uhr. — Wochentags: Morgeng. 7, Abendg. IQ Uhr. Personenstandsnachrichten Geburten: 17. Juli 1937 Naftali Oewürtz und I ran Dovva Nicha geb. Laub, Promenadenstr. 16, I, einen Sohn „Wolf Wolfgang41. 22. Juli 1037 Theodor Mobiler und Frau Nauma geb. Bornsztajn, Elsterstr. 2, einen Sohn „Hermann Werner". Trauungen: Sonntag, S.August 1037, II Uhr vormittag, im Restaurant Klein, Rosentalgasse. Dr. Rudolf Albert Neumann, Stannebeinplati 6,1, mit Fräulein Eleonore Halle, Walter-Blümel-Str. 8. Todesfälle: Juh 1937 Rosalie Felsenstein, Montbestr. 31. lull 1037 Ciu Kiose, Wurzner Mr. 11. 30. Juli 1937 Adolf Herzberg, Waldstr. 10. 31. Juli 1937 Max Birnbaum, Thomasrusstr. 7. Hebräische Sprachkurse Herbstlehrgang der hebräischen Sprachkurse. Mitte August 1937 beginnen die hebräischen Sprachkurse w i e d e r. 1 )er Unterricht wird in gleicher Weise wie bisher erteilt. Darüber hinaus werden folgende neue Kurse eingerichtet: a) Anfängerkurs für Kinder von 8-10 Jahren, b) Anfängerkurs für Erwachsene. Die Bedingungen für die Zulassung zum Unterricht ändern sich jedoch. Es gelten künftig folgende T e i I n a h m c b e d i ug un g e n 28 TO 1. Der Herbstichrgang üei Hebräischen Sprachkurse dauert von Mitte August bis Ende Dezember 1937. 2. Das Hörergeld für den Herbstlehrgang ist im voraus an die Kasse des Sozialamtes zu entrichten (Postscheckkonto Leipzig Nr. 33590). 3. Das Hörcrgeld für den Herbstichrgang beträgt in der Pegel RM. 12,-. Angehörige der Jugend bünde und Schüler, bis zu 18 Jahren zahlen gegen Vorlegung des Hundes- oder Schülcrausweises nur KM. 8,—. In Ausbildung begriffene mittellose Chaluzim und Erwerbslose zahlen gegen Vorlegung des entsprechenden Ausweises RM. 4,—. Das Hörergeld für Schüler der jüdischen Schulen kann auf Wunsch in Monatsraten von je RM. 2,— von der Schulkasse zusammen mit dem Schulgeld eingezogen werden. Ermäßigungen des Hörergeldes können nur in ganz besonderen Ausnahmefällen auf Grund ausführlich begründeten, an das Sozialamt der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig gerichteten Gesuches zugestanden werden. 4. Für den Herbstlehrgang werden neue Hörerkarten ausgestellt. Die alten Karten verlieren damit ihre Qültigkeit. Diese Hörerkarten werden erst nach Eingang des Hörergeldes den Hörem durch die Post zugestellt. 5. Die T e i I n a h m e an den Kursen ist nur gegen V o i /. e i g u u g der Hörerkarte zulässig. 6. Sämtliche Hörer müssen sich für den (jerhstlehrgang schriftlich beim Sozialamt, Mumboldtstraße 13, oder mündlich Kisse des Sozialamtes neu anmelden, oder Einzahlung des Hörergeldes gilt als 1,4 für den Herbstlehrgang lauf! b's Die Ober- Anmeldung 10. August am 16. August 1037. | ,ne prächtige dem vorliegenden Bande reiche Streben, die ohnchi kationsarbeit Immer ErzShhxnß Büdcrn, Berlin [1937] (Jüdische mit sittaus wird durch die /arten Federzeichnungen lebendig gemacht Auge des Künstlers hat Ludwig Schwerin den I ext ge an der Weisung 7. Die Anmelde fr Ii 1937. Die Kurse beginnen Neue Bücher Ludwin Schwerin: Das Such Tobias. Eine 25 Federzeichnungen zum Text der Bibel. Buchvereinigung). (iahe bietet die Jüdische Buchvcrcinigung ihren Mitgliedern. Fr beweist das erfolg auf verdienstlicher Höhe stehende Pubhweiter cmpoi zuführen. Die apokryphe de richte des frommen Tobias, der sich in *g**2* lieh hochstehendes Tun wie durch unbeugsames ( zeichnet, SÄ Wen ^che"Momente" gestaltet: die nur in einer nebeniufhrei Ben erkung festgehalten waren, für die Schau der ganzen ifiC aber doch lK,nerkcnswcrU"u'^ «oje nainfflg des alten lobias, seine Leiden und seine demütig. Qlmiblgkeit ebenso eindringlich wie die Irene und die Kümmernisse seiner I rau, die kindliche l iebe ihres Sohnes und werden dadurch ZU einer wirksamen Unterstreichung des altjüdischen Buches Bei aller Anerkennung und hohen Sehätzung der wertvollen Veröffentlichung soll aber ein grundsätzlicher Hinweis nicht unterdrück' werden: im Jahre 1935 sollte ein jüdischer Künstler eine Erzihkuit aus biblischer Zeit nicht mehr mit Zcichnuni'en bebildern demeuropaische Landschaft den Hintergrund gibt. "Schwerin folgt darin gewiß großen Vorbildern früherer Jahrhunderte. Es um f. sich aber allmählich die Erkenntnis durchsetzen, da» wir danach trachten müssen, m allem jüdischen Kunstschaffeen die jüdische Note deutlich erscheinen zu lassen. Das ist sicherlich nicht in einem und nicht Kl fünf Jahren ZU verwirklichen: dazu gehört ein Durchtränktsein mit jüdischem Seelengehalt. Daß aber für Bilder zum Buche Tobias der Kähmen europäischer Landschaft gewählt wird, sollte auch jetzt schon nicht mehr möglich sein. QV „DAPIM ", Hebräische Lese- und Lernhefte. Der Mangel an aktuellem hebräischen Lese- und Lernstoff veranlaBte das larbuth-Dczcrnat der ZViD. Lesehefte unter dem Titel „Dapun" herauszugeben. Der Stoff ist aus verschiedenen hebräischen Zeitungen und Zeitschriften zusammengestellt (punktiert und unpunkticrt) und ist für Lese- und Lernzwecke für Erwachsene und Jugendliche, die die ersten Kenntnisse der Sprache (etwa nach t> 8 Monaten Unterricht) erworben haben, geeignet. Das erste Heft, das soeben im Druck erschienen ist (16 Seiten großes Format), enthält neben einem Chronikteil und aktuellen Notizen aus dem jüdischen Leben eine Reihe von Aufsätzen, Erzählungen und Gedichten wie: „Dir Ziojiisteakongreß" von iier/i; Abschnitt aus der preisgekrönten Idylle „Mazewa" von Schimoiiowicz; „Zwei Hirten", Erzählung von Jerachmiel; „Aus dem Leben der Beduinen'' von Baer; „Herr Gabriel und der 1 sang der Jterael" von Assael; „Im Jugendzeit" von I uhrinann; „Jemenitische Kinder", Erzählung von Glossmarttl u.a. Ferner enthält das Heft ein Vokabularium. Preis: RM. 0,Ä. zuzüglich Porto. Ffir die Schuljugend ist ein vollpunktiertes Heft „Herzl" (8 Seiten großes Format) erschienen, das neben dem Märchen „Deworah tachat Hatomer" eine kurze I Icrzl-Biogranhie, Gedichte und Skizzen enthalt. Preis KM. 0,20 zuzüglich Porto. Bestellungen sind au das Tarhuth-I)<vernat d r ZVfl)., Berlin W 15, Meineke-Str. 10, zu richten. Weitere Hefte weiden zum Druck vorbereitet. Bevorstehende Veranstaltungen 14. /15. Aug.: Tcnnis-Juniorcn-Meisterschaften des Sportbundes Im Reichsbund jüd. Frontsoldaten bei „Kot-Weiß".' 15. Aug.: „Sportfest der jüdischen Jugend", veranstaltet vom Sportverein „Schild". 22. Aug.: Sportfest der jüdischen Schulen. 23. Aug.: lüd. Kulturbund: Arien- und Liederabend. Mitwirkende: Paula Salomon-Lindberg, Julius Peissachowitsch. Am Flügel: Erna Klein. 28. Aug.: K. A. E. Gescllschafts-Abend. 29. Aug.: Leichtathletikmeisterschaften des Deutschen Makkabikreises für Junioren und Jugendliche. 29. Aug.: K. A. E.: Messcabeiid: Tanz m. künstlerischen Darbietungen. Sport vom Sonntag Wenn es einigermaßen gut gespielt wird, ist Tennis unzweifelhaft der schönste Sport für einen schönen Sommertag. Die relativ junge Kampfmannscnaft des weißen Sports, die Bar Kochba heute besitzt, erweist von WettUampf zu Wettkainpf deutlicher, wie eifrig und gew issenhaft dort trainiert wird. Wenn man sieht, daß die Fußbälle nicht mehr so oft turmhoch in die Luit steigen, sondern knapp und schnittig über die Net/kante setzen, 'oder daß der Aufschlag nicht mehr butterweich dem Partner entgegx'nspringt, sondern aucn einmal scharf und uimehmbar zwischen die Linien gesetzt wird, dann versteht man, daß eine so erprobte Kampfgarde wie die des , Tv, i , , wv.uuhh.ii um oder, „nerr cianler Wasserschopfer Katriel", Erzählung von Ben-Zion; „Oe- Lrdc", Gedieht von Fichiliann; „Mit Chaluzim nach Ere/