Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 27 (2.7.1937)
- Date
- 1937-07-02
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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2. Juli 1937 OEMEINDEBLA IT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSOEMEINDE ZU LEIPZIO Seite 3 H.n»t.«,^iui., ,5.»« 2wMemumle»m^1ii6bal!?nk<!! .uischen ivuKkabtkreises »ui uem Sportplatz des I.S.Y. Bar Keehh» FHlbtnei L^miainöe «spielen: miueiaemsüiland eeSen Jüdwesldeutsdiland Vorher FussbelUplele Berthold Adler Bogel Adler geb. Gelernter Wien, am 20. 6. 1937. Vermählte Leipzig oooooooooo?ooooooooooooooooooooooaoooooooooooooooooooooooooo David S/dney Taub D*Jsy EUen Taub geb. Assuschkewitz Vermählte London, 15.Juni 1937 10 Ardwick Road, NW 2 COOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCXXXXWOOOOOCKXXiOOOOOOOCKWOOOOOCOOOQQ alier Art erde M. Loewenthal Ruf: 35922 Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, o. Juli, abends 19,30 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha!7 Uhr, Ausgang 21,24 Uhr. Wochentage früh 7 Uhr, abends 14,30 Uhr. Synagoge „Obel Jakob", Pfaffendorfer Str. -1. Freitag. Q. Juli, Abendg. 10,30 Uhr. Sabbat, 10. Juli, Morgeng. 8,30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 21,24 Uhr. — Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 19,30 Uhr. Aus dem Gemeindeamt Nachricht des Sozialamtes. Die Sprechstunden der Rechtsberatungsstelle fallen in der Woche vom 5.—10. Juli 1937 aus. Ausbildung von Musikern aus Deutschland an dem Konservatorium in Jerusalem. Wie die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin mitteilt, ist es ihr in Verbindung mit dem Konservatorium in Jerusalem und in Zusammenarbeit mit der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und dem PalUstinaamt auch in diesem Jahre möglich, etwa zwanzig Musikern im Alter von 14—25 Jahren zum Studium am Konservatorium in Jerusalem („The Palestine Conserv.itoire'of Music and Dramatic Art") unter vorteilhaften Bedingungen /u verhelfen. Die Ausbildung ist für alle Streich- und Blasinstrumente, Klavier, Komposition und Gesang, für die Orchesternnd Dirigentenidassc und im Schuhnusikfchrer-Seminaf bei hochqualifizierten Lehrkräften möglich. Die Aufnahmeprüfung wird vor- . issichtlich Anfang Juli in Berlin durch die M'.-.sikkummission der \- iinstlerhilfe in Anwesenheit des Leiters des Konservatoriums Jerusalem, Prof. Hauser, stattfinden. Reisekosten werden nicht erstattet. Interessenten wollen sich nur schriftlich unter Beifügung eines i chcnslaufcs, einer ausführlichen Darstellung des bisherigen SUiiliengnnges und fachmännischer Referenzen bei der Künstlcrhilfe der Jüdischen Gemeinde BerHn-Charlotteuburg 2, Kanisir. is9, melden, ilic dann über Ort und Zeil der Prüfung Mitteilungen ergehen lasseil wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß tclephouischc Auskünfte nicht erteilt werden. Personenstandsnachrichten Geburten: 12. April 1937 Heschel Felber und Eidla geb. Eigermann genannt Schwinger, Jakobstraße 6, eine Tochter „Hanna". Ii'. Juni 1937 Alfred Schild und Ilse geb. Leiser, Ehrensteinstr. 32 eine Tochter „Ellen Marion". II. Juni 1937 Moritz Berger und Frau Sara geb. Henik, Alexanderstraße 4b, eine Tochter „Cilly". Austritt aus der israelitischen ReligionsgeseHschaft. Nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der israelitischen Religionsgesellschaft den Austritt aus dem Judentum; ■lach unserer Friedhofsordnung hat der Austritt aus dem Judentum Jüdische Schulen. Das Schulgeld für die Monate Juli und August ist bis zum 7. Juli 1937 zu entrichten. Während der Schulferien ist die Schulkasse, Humboldtstr. 13 £rdgesch. täglich vuu 10 bis 13 Uhr geöffnet. I eipzig, den 2. Juli 1937. Der Vorstand des Israel. Schulvereins Leipzig* c. V. Kundgebung: am Montag, den 5. Juli 1937 im Saale des Auguste Schmidt-Hauses, Dresdner Straße 7 Mit Dr. tieorg Jeaephthal, Berlin, Meineke«t»>.Be!0 Bsfucü Eisenstadt, Tel Josef „Bekenntnis zu Erez Israel" (Zionismus in unseren Tagen) Dich geht es an Erwachsene -.40 Mk.. Jugendliche und Erwerbslose —.20 IIechaluz - Leipzig den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher erworbene Grabstelle auf unseren Friedhöfen zur Folge. Subdirektors-Witwe Johanna Clara Marcus geb. Nicklisch, geboren 22. September 1860, Leipzig, König-Jonann-Straße 4. Bevorstehende Veranstaltungen 5. Juli: Kundgebung des Hcchalui; es sprechen: Hr. Georg Josephthal und Baruch Eisenstadt, il. Juli: Sportveranstaltung anläßlich der Einweihung des Unterkunftshauaes auf dem Schildplatz in Thekla. 25. Juli: Sportverein „Schild": Leichtathletik und Fcriensportfest für Vereinslose. Jüdisches Lehrhaus Leipzig Fortdauer der Kurse während der Schulferien. Sä in 11 ic h e Lehrgänge des Lehrhauses finden zu den gewohnten Zeiten von Montag, dem 5. Juli 1937, an in den Räumen des Sozialamtes und der Haushaltschule, Humboldtstraße 13, Erdgeschoß und 2. Obergeschoß, statt. Während der Schulferien werden also im Schulgebäude selbst keine Kurse abgehalten. Neue Bücher Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser. 37. Jahrgang, Nr. 205. Juni 1937. Die bommerausgabe des Verzeichnisses ritueller Speisehäuser kommt eben gerade recht zur Reisezeit. Eine dankenswerte Erweiterung ist ein Verzeichnis von solchen Orten, an denen die Möglichkeit besteht, in Privathäusern rituelle Beköstigung gegen angemessenes Entgelt zu erhalten. Der Herausgeber (Verein zur Förderung ritueller Speischätiser, Hamburg 13. Beneckestr. 2) richtet an Interessenten die Bitte, bei der Ausgestaltung des Verzeichnisses behilflich zu sein, durch Aufgabe geeigneter Adressen nebst Referenzen für die rituelle Zuverlässigkeit. Das Juni-Heft des „Morgen". In dem soeben erschienenen Juniheft der vom Philo-Verlag herausgegebenen Zeitschrift „Der Morgen" unterzieht Wc-mcr Cahnmann in einem „Der nahe Osten" überschriehenen Aufsatz die Situation Palästinas vor der Veröffentlichung des Kommissionsberichtes einer Betrachtung im Rahmen der politischen Entwicklung der arabischen Nachbarstaaten und der englischen Kolonialiuteressen. Er empfiehlt eine Verständigung mit den Arabern auf dem Weg über die Einschaltung der selbständigen arabischen Staaten und warnt davor, „an allen Gelegenheiten vorbeizuprotestieren". — „Zur jüdisch-religiösen Gegenwartssituation" stellt Haus Joachim Schoeps fest, daß die Erschütterung der letzten Jahre die aus der Tradition herausgelösten luden keineswegs den Weg zurück zum alten Glauben finden ließ und daß sowohl Zionisten wie Nichtziouisten bei ihren Versuchen einer Antwort auf die jüdische Gegcnwartssituation sich zur religiösen Fragestellung neutral vei halten. Obwohl aber ^SSä-NACH MASS Sakko Anzüge In bester, nach MaOtarlfl* entlohnter Schneiderarbeit. DI« Barzahlunae-Prelae: 145- 165.- «. 185.- BAHWRGFR-a HERTZ nie «ttvifllttif«r Kleidarfachleute