Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 24 (11.6.1937)
- Date
- 1937-06-11
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 11. luni 1937 I BRIDGE SALON ZOO spielt bei schönem Wetter im herrl. Oarten des „Speisehans Klein" Rosenthalgasse 1/3 Rege Beteilig, u. Anmeld, v. Bridgepartieen bis mittags unter Nr. 27610 erbeten. I \£. Bevorstehende Veranstaltungen juni: iv.A.r.: i. ^mmei-veranstaltunp: Gesellschaftsabend verbunden Hin giuijeni i urnier. 20. Juni: K A. E.: Das Fest für die Jugend (Nachmittagsveranstaltung). 27. Juni: Sportverein „Bar Kochba": Palästina-I landhullincistci in Leipzig beim großen Sportfest des Bar Kochba. 28. Juni: Jüdischer Kulturbund. „I im Zickzack'' (Juliveiaustaltung auf Juui-Marke). Gottesdienste vom is bis 24 juni. Gemeindesynagoge. Freitag, 18. Juni, Abendgebet 10 Uhr, Sonnabend, 19. Juni, Morgengebet, 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt, Nachmittagsgebet 20,55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 21,29 Uhr. — Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Synagoge Ez Chaim, Otto-Schiii-Straiie. Freitag, i». Juni, Abendgebet 19,15 Uhr. Sonnabend, 19. Juni, Morgengebet 8,30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, anschließend Schulchan-Aruch-Frklärung von Herrn Rabb. Dr. Ochs, Ausgang 21,29 Uhr. - Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 19,00 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 18. 6., abend 19.30 Uhr. Sonnabend früh 8,30, Mincha 17 Uhr, Ausgang 21,29 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 19,30 Uhr. IT ■ ■ — ■ ti ic ii ~\ i_i.-l.ii M/-f fJ - ~t - .. Ol r- . ■ t , o i ^>v nuirxj^c „vsuci juivwi; , i-laiiLiiuui Su. t. 1 UMiag, 10. j tili i, Abendg. 19,30. Sabbat, 19. Juni, Morgeng. 8,30, Minchag. 17,—, Abendg. 21,29 Uhr. — Wochentags: Morgeng. 7, Abendg. 19,30 Uhr. Personenstandsnachrichten Geburten: 27. Mai 1937 David Palasznicki und Frau Golde geb. Czaczkes, Nordstraße 11 einen Sohn „Benno". Barinizwa: Sonnabend, 12. Juni, 1937 Leo Singfer, Sohn des Herrn Salomon Singfer und Frau Rachela geb. Rosthal, Blücherstraße 18, in der Synagoge Humboldtstraße 24. Sonnabend, 19. Juni 1937 Rolf Hirschfeld, Sohn des verstorbenen Herrn Albert Hirschfeld und Frau Emmy geb. Stern, Karl-Tauchnitz-Str. 8 in der Gemeindesynagoge. Todesfälle: 31. Mai 1937 Sarah Groß, Uferstraße 14 31. Mai 1937 Isidor Berg, Hainstraße 8 4. Juni 1937 Dresel Therese Leibstein, Hofmeistet&üatfe 10 Aus dem Gemeindeamt Vertretung vor den Versorgungs-Behörden. Die Presseabteihing der Reichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Die Staatszionistische Organisation bittet uns, von folgendem Bescheid des Herren Reichs- und Preußischen Arbeitsministers vom 31 5 37 betreffend die Vertretung vor den Versorgungsbehörden Kenntnis zu geben (I c No. 3030/37). »Im nächsten Reichsversorgungsbiatt wird folgender Erlaß veröffentlicht werden: « Zulassung von Bevollmächtigten und Beiständen im Verfahren vor den Vers'orgungsbehörden. Auf Grund des § 48 Abs. 2 des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungssachen in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. November 1934 (Reichsgesetzblatt I S. 1113) bestimme ich: Mitglieder der Staatszionistischen Organisation e. V. werden als Bevollmächtigte und Beistände jüdischer Antragsteller bei den Versorgungsbehörden zugelassen, wenn sie von dieser Organisation mit der Übernahme von Vertretungen jüdischer Antragsteller allgemein beauftragt sind. 8 48 Abs. 3 des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungsääclieu findet entsprechende Anwendung. Im Auftrag gez. Rettig" Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten teilt mit: Der Erlaß des Herrn Reichsarbeitsministers vom 27. 8. 1934 — Aktenzeichen I c 4130/34 - veröffentlicht im Reichsversorgungsbiatt No. 8 vom 5. September 1934 — ist unverändert in Geltung. Er hat folgenden Wortlaut: »Auf Grund des §43 Abs. 2 des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungssachen in der Fassung des Fünften Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungssachen vom 3. Juli 1934 (Reichsgesetzblatt I S. 544) bestimme ich: Mitglieder des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten werden als Bevollmächtigte und Beistände von Antragstellern nichtarischer Abstammung im Sinne des Gesel/es sr.ui Wie.lf-rheiStellung des Bcrufsbcamtcntums vom 7. April W33 (Reichsgesetzblatt 1 S. 175) und seiner Durchführungsbestimmungen bei den Versorgungsbehörden zugelassen, wenn sie von diesem Verbände mit der Übernahme von Vertretungen nichtarischer Antragsteller allgemein beauftragt sind. § 48 Abs. 3 des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungssachen in der Fassung des Fünften Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Versorgungssachen findet entsprechende Anwendung. Im Auftrag: Dr. Engel." Die Betreuung und Vertretung der jüdischen Kriegsopfer durch den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten wird daher von diesem in der bisherigen Weise unverändert fortgeführt, Träger der Kriegsopferbetreuimg und -Vertretung durch den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten ist die bei seiner Bundesleitung geschaffene Kriegsopfer-Abteilung, an welche die Kriegsopfer-Abteilungen bei den 16 Landesverbänden und rund 350 Ortsgruppen angeschlossen sind. Die seit Begründung des Bundes 1919 und insbesondere seit 1933 in unendlich zahlreichen Fällen gewonnenen Frfollrllilr»o,i Koi- U..t. ......... . U. ,4..„„ .---1»/--i._.i..... I... •.- i:. I.. •„ i 0, _ ....— -e, —— . ~. ..-----».v« |uuiaui.ii |\iisgr nrwer stehen irrjem Knerr-.hec.rb'»<1inrfert ürjr! r?n?*?T n rlw^htwIprKffohiTt^ti ohne Unterschied ihrer jüdisch-politischen oder jüdiscn-religiösen Einstellung unverändert zur Verfügung. Vertrauenskundgebung des Sächsischen Landesverbandes für die Reichsvertretung. Der Sächsische Israelitische Oemeindever. band teilt mit: Auf einer Tagung des Sächsischen Landesverbandes am 6. Juni in Dresden wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: »Der Sächsische Israelitische Gemeindeverband bedauert die Angriffe, die gegen die Reichsvertretung der Juden in Deutschland und ihre Tätigkeit gerichtet worden sind. Er versichert die Reichsvertretung seines Vertrauens und seiner weiteren tatkräftigen Mitarbeit." F. VV. '.-Dericiuc über Kauf- und Tauschmögifchkeiten im Auslande. Die »Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden", die in Zusammenarbeit mit den zentralen jüdischen Organisationen in Deutschland steht, gibt monatliche Berichte heraus; darin sind zahlreiche Objekte aus den verschiedensten Ländern verzeichnet, die gegen deutsche Objekte zu tauschen oder gegen Zahlung in Reichsmark im Inland zu erwerben sind. Sie sind daher für jeden Auswanderer von Bedeutung, der sieh durch den Frwerh eines ausländischen Objektes gc^on Zahlung in Reichsmark oder Tausch seines deutschen Besitzes nach dem Ausland eine verbesserte Transfermöglichkeit schaffen will. Der Unkostenbeitrag für die Berichte (auf Postscheckkonto Berlin 167245 der F. W. I., Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen, zu überweisen) beträgt monatlich RM. 3.75, vierteljährlich RM 10.-. Neue Bücher uubnow Jubiläums Band der Historischen Schriften des Jiwo. Anläßlich des 75. Geburtstages von Prof. Simon Dubnow hat die historische Sektion des Wilnaer Jiddischen Wissenschaftlichen Instituts (JIWO) unter der Redaktion von E. Tscherikower einen Band jüdischer historischer Schriften herausgegeben. Dieser Jubiläumsband wird in Fachkreisen als eine bedeutsame Neuerscheinung auf dem Gebiet jüdischer Geschichtsschreibung gewertet. Der 700 Seiten in Großformat starke und mit zahlreichen Reproduktionen von seltenen Handschriften und Bildern ausgestattete Band enthält Arbeiten der Gelehrten Dr. S. A. Horodetzky, c et" empfindliche ShCLßes ■JQ 'i e ggMjQtgj^