Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 13 (1937)
- Issue
- 15 (9.4.1937)
- Date
- 1937-04-09
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGiGNSüfcMtlNDE ZU LEIPZIG 9. April 1937 Schab bathabend 10. April 1937, 20.30 Uhr. findet im Saal? Hes Jü^aidhüims Eistcrsiraße 7, eine Vnansiaitung statt zur Feier de» iö jährigen Bestehens des Hapoel Hamisrachi Bericht über die Misrachi Delegicrtcntagüüg .?öK*e Fr!cdl7anon,ro 6 6 & Leipzig CI, Thomasiusstraße 18 Wir bitten alle unsere Freunde um zahlreiches und pünktliches Erscheinen. Misrachi-Ortsgruppe Brit Chaluzlm Datlim Brlt Hanoar schei Zeire Misrachi. Redner Dr. Josef Burg, Dresden A, Serrcstraße 2 . Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 16. April, Abendgebet 19 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 17. April, Morgengebet 9 Uhr, jugendgottesdienst 15,15 Uhr, Nachmittagsgebet 19,25 Uhr, Abendgebet 19,55 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Freitag, 9. April, Abendgebet 18,50 Uhr. Sonnabend, 10. April, Morgengebet 8,30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, anschließend Lehrvortrag von Rabb. Dr. Ochs; Ausgang 19,41 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, 16. April, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend, 17. April, Morgengebet 8,30 Uhr, Minchoh 17 Uhr, Ausgang 19,55 Uhr. Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 19 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 9. April, abends 19 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 19,41 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 19 Uhr. anschließend während Omerzeit Vortrag von Herrn Rabb. Dr. Ochs. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 16. April, abends 19 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 19,55 Uhr. — Wochentags früh 7 Uhr, abends 19,15 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag. 9. April. Abendgebet 19 Uhr. Sabbat, 10. April, Morgen?. 8 30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Abendg. 19,41 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 19 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob". Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 16. April, Abendg. 19 Uhr. Sabbat, 17. April, Morgeng. 8,30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 19,55 Uhr. Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 19 Uhr. Zwecks Raumersparnis können von der nächsten Ausgabe ab nur die Gottesdienstanzeigen der künftigen Woche veröffentlicht werden« Personenstandsnachrichten Geburt: 25. März 1937 Nathan Stauber und Frau Gisela Dora geb. Lifschütz, Hindenburgstr. 8, eine Tochter „Rita Blanka". Barmi z wa: Sonnabend, 17. April 1037, Carlo Cudkowicz, Sohn des Herrn jakob Cudkowicz und Frau Bluma Cudkowicz geb. Weinwurzel, Lessingstraße 18, in der Ohel Jakob-Synagoge, Pfaffendorfer Str. 4. Sonnabend, den 17. April 1937, Simon Feder, Sohn des Herrn Abraham Feder und Frau Mindia geb. Braun, Gr. Fleischergasse 28, in dei Ez-Cliaim-Syna&roge. Otto-Schill-Str. Trauungen: Freitag, 9. April, Fräulein Bertha Wittkowsky, Leipzig, Kochstr. 72, mit Herrn Martin Moritz Cohn, Leipzig, Mahimannstr. 6. Freitag, 9. April, Fräulein Lieselotte Goidstem, Montb£str. 8, mit Herrn Georg Herzig, Berlin, HohenzoIIcnidaiiim 3ö. Sdimeidler Nanbtr. 25, rraakfarttr Str.M, Tti.iir.2MU Sonntag, 11. April, nachm. 5 Uhr, Fräulein Erna Rubin, Nordstraße 34, mit Herrn Josef Schlanger, König-Johann-Straße 5, in der Talmud-Thora-Synagoge, Keilstraße 4. Todesfälle: 3i. März 1937 Abraham Kremnitzer, Auenstr: 14. 31. März 1937 Hendel Großpietsch, Humboldtstraße 35,111,1. 2. April 1937 Hermann Podolanski, Berliner Straße 60. Aus dem Gemeindeamt Tagesschule für Bcrufsvcrlehre in Niederschönhausen. Die Presseabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland teilt mit: Das erste Schuljahr der Tagesschule für Bei ufsvorlehre iu Bciliu- Niederschönhausen (Hermannstraße 64) ist beendet; die bisherigen Schüler der Tagesschule sind der ordentlichen Berufsausbildung zugeführt worden. Am 11. April beginnt das neue Schuljahr. Die Tagesschule für Berufsvorlehre erfaßt diejenigen Jungen, die nach vollendetem Schulbesuch ihre Bildung vertiefen und gleichzeitig in die handwerkliche und Gärtnerarbeit eingeführt werden sollen. Der Schultag ist zu einem Teil theoretischem Unterricht und zum andern der praktischen Arbeit gewidmet. Der theoretische Unterricht soll neben der Abruudung der in der bisherigen Schule begonnenen Bildungsarbeit die sprachlichen Voraussetzungen für die Auswanderur.gsmöglichkeitcn schaffen. Außer Kulturkunde, Judentumskunde, Naturwissenschaften, Zeichnen und Musik nimmt der Sprachunterricht in Englisch und Hebräisch einen breiten Raum ein. Durch Arbeit in Werkstatt und Garten sollen die jungen Menschen allmählich eine innere Beziehung zur körperlichen Arbeit finden. Praktischer Unterricht wird in Tischlerei, Schlosserei und im Uartenbau erteilt. Für die auswärtigen Schüler und für diejenigen Berliner, die aus besonderen Gründen nicht im Elternhaus wohnen können, besteht ein Wohnheim, das ebenfalls unter pädagogischer Leitung steht. Die Kosten für die theoretische und manuelle Ausbildung einschl. Verpflegung (Frühstücksmilch, Mittag, Vesper) betragen KM. 50.— monatlich; für das Wohnheim wird ein weiterer Zuschlag von RM. 20.— erhoben. Den Einkommensverhältnissen der Erziehungsberechtigten entsprechend kann dieser Betrag gestaffelt werden. Der Anmeldung ist beizufügen: ein Lichtbild, ein ausführlicher Lebenslauf (besondere Interessen, Berufswunsch, etwaige Bundeszugehörigkeit, jüdische Kenntnisse) und eine Abschrift des letzten Zeugnisses. Alle Antragen sind an die Tagesschule für Berufsvorlehre (Berlin-Niederschönhausen, Hermannstraße 64) zu richten. £ Sau SSs Modc-neuheUen Konzertdirektion A. Ehrlich Einmalig! KONZERT Einmalig! Annelles üolnar SoPr«n Julius Pelssachowltscli BUnon Die erfoisielchsten Solisten der KiilfiirMlnde Zoe! Künstler uon eorep.Ruf Sonntag;, den 18. April 37, 20.S0 Uhr im Aaguste-Sehmidt-Han« (S Mto. voa Aügastuspl) Dresdner Str. 7 Soll und Duette Arien — Lieder — serbische, russische, italienische und ungarische Volkslieder Die Presse urleilt: Berlin (C-V. Zeitung): „Von überragender Tragkraft war der leuchtende Sopran der gastierenden Annelies Moinar" . . . Mailand: „Als „Santuzza" entwickelte Annelies Molnar ihre prächtigen Stimmittel bis zur Bewunderung" ... Wien: „Nur eine ganz große Könnerin kann diese Rolle so fein und hinreißend gestalten". Am Flügel: Kapellmeister Leo Schönbach Berlin (C-V. Zeitung) „Starke Eindrücke gingen von J. Petssacho witsch schönen, warmen Bariton aus" . . . Berlin (Gemeindeblatt): „Julius Peissachowitsch, der ideale;Solist" ... Hamburg (Israel. Familienblatt) „Den Höhepunkt des Abends bildeten die Gesänge von Julius Peissachowitsch" . . . Berlin (Jüdische Rundschau): „J. P gestaltete 2 Schubertlieder mit ungewöhnlicher Künstlerschaft" ... , Karten zu Mk. 3.—, 2.- u. 1.— im Vorverk.; Zellner, Manelis, Klein, Kaufmann, Preismann. Willner. Qoldfreur.d u. «3 dei Aucndk. ab Vi Unr. (Kulturbund- oder R.-Karte erforderlich) ■ I