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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-06-12 · 24 (12.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
24 (12.6.1936)
Date
1936-06-12
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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12. Juni 1936 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 3 Heul«-! 1 *J Im«! i ' i >-». J Ulli, -u J Sonnsbsnd, Kattenberg-Variete (■rotier diegeiiNchaf'ts-Abeud mit Tanz! Einmal. Gastspiel d. pmm!« Jüd. Tanz u. Konzert-Orchesi. aus Beriin: Alfred Pelx u seine Berliner Jazz-Soliste»! Kabar-Einl.! Tanz b. 2 Uhr nachts! Versäum.Sie nicht d. ganzer. Abend! Eintrittspreis: RM. i. Logen u. Reserv. Tische RM. 1.50 Kartenverkauf an alle Mitglieder der Jüd. Gemeinschaft! Die glückliche Geburt ihrer Tochter zeigen hocherfreut an Silas Etzigsohn und Frau Himmle geb. (aelberg Leipzig C 1, Auenstr. 16 I. Hau:ii dratter Moritz Vogelhut Ve r I o b t e Empfang: Sonntag, 21. Juni, 11—2 Uhr, Leipzig. Gustav-Adolf-Str. 34 Statt Karten Wir danken herzlichst für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung. Hilde Edtsteln — |oseI Eisenberg rungen: der Bodensperre und des Einwanderungsverbote. Uns sind das nicht Fragen der kleine!: Politik, sondern Lebensfragen, die an die Wurzeln des nationalen Seins rühren. Sokolow sah in der Ferne eine fruchtbare Synthese /wischen den beiden semitischen Stämmen. Wir erhoffen sie weiter und reichen auch jetzt noch den au.leren die Hand Aber wenn sie nicht genommen wird, dann werden unsere Menschen in Erez sich ihrer Haut zu wehren wissen. I )enn sie wissen, dali ihre Sache eine gerechte ist. Und mit ihnen muri die ludcnheit der ganzen Welt kämpfen in einer gemeinsamen Krönt der Not. Das Q o 111 i c b - T r i o (Frieda Göttlich, Musja Gottlieb, Leo Schonbach) gab der wirkungsvollen Feier die musikalische Weihe. Das lebensvolle Ölgemälde Nahum Sokolows ist das Werk Eduard L i n s c Ii I a g s. Unsere Gemeinde. Zum ostjüd:schen Abend des Hilfsvereins isr. Gewerbetreibender am 6. Juni 1930. Man bemühte sich all denen, die es hören wollten und die vor allem aus wirtschaftlichen Gründen die Abende des Kulturbundes nicht besuchen können, einen Einblick in das ostjüdistlic Leben zu gewähren, durch die oft Wunder wirkende Lupe des Humors, in diesem Falle des jiddischen Humors. Keine langatmigen Novellen wurden geboten, nichts Dramatisches (noch nicht!), sondern knappe, plastische Anekdoten, die dem ahnungslosen Zuhörer und vor allem dem Westjuden die gemarterte Seele des Juden von drüben offenbarte, die alle Schwächen und alle Heldenhaftigkeit widerspiegelt, wie die anderer Menschen auch und ilie obendrein in hohem Marie 'die Kraft besitzt, über sich selbst /u lachen. Da/u hatte Herr Dr. Rabinowitz als ernster Erzähler, dem der Stoff über alles geht, und um deswillen er selbst zurückzutreten hat, sich nach den ersten Worten bereits gleichsam unter das Publikum begeben und mit diesem sich in die gestellte Aufgabe redlich geteilt: er übernahm die schlichte Gestaltung der sinnvollen Majasess und das Publikum sorgte für herzliches Lachen. Kann man sich in einer Zeit permanenten Ernstes eine bessere, heilsamere Genteinschaft denken? Der Hilfsverein wird gewili für die Fortsetzung solcher Abende sorgen, und <•« wäre nur ZU wünschen, da!) auch der Kultur- '.......t -.t■ P \\\ •'•> - 'Ii!" i *•" __ ____............ u.a. .t.ttt i t 1 .ii^ t. »V. ■."J1UW l!*l!t!l\ Jüdisches Lehrhaus Leipzig Buchhaltungslehrgang. Die Buchhaltungslehrgänge des Herrn Dipl. Kim. Konn können mangeis genügender Beteiligung im Sommerhalbjahr nicht stattfinden. Die Lehrhausleitung wird dafür besorgt sein, daß im Winterhalbjahr entsprechende Kurse abgehalten Werden. Rückzahlung von Hörcrgcld. Die Hörergelder, die für nunmehr ausfallende Lehrgänge eingezahlt worden sind, können, wie bereits veröffentlicht, in den Kassestunden werktäglich /wischen 9und 13Uhr an der Qemeindekasse, Walter-Blünrel-Str. 10, l, abgehoben werden. Eine Postscheeküberweisung findet nicht statt. Das gleiche gilt für das infolge der nachträglichen llörcrgeldermäliigung /n viel gezahlte Hörergeld für die hebräischen Sprachkurse. Amtliche Bekanntmachungen. Anmeldung von Sterhefnllen nach Uienstschluß des Gemeindeamtes. Wenn das (iemeindeamt geschlossen hat, sind Sterbefälle unter Nr. 17031 (Bestattungsordner Braude) und wenn dieser nicht zu erreichen ist, unter Nr. 21382 (Bestattungsgehilfe Pictrkowski) oder unter Nr. 5388« (Neuer Friedhof) zu melden Leipzig, den I. Juni W36; Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Täglich trinken! Bad Vilbeler natQrl. Mineral Tafelwasser gesund bekömmlich erfrischend Alleinvertrieb: GOLDSCHMIDT & KOPPEL LEIPZIG N21 - Delitzscher Straße 7F - FERNRUF 52106 Barmi/wa-Vorbereitung. Zur Barmi/wa-Vorbereitung werden seitens der Gemeinde unentgeltlich besondere Lehrgänge abgehalten. Für die in der Zeit vom 2. Januar 1921 bis 31. Mär/ 1024 geborenen Knaben beginnt der Lehrgang am 1. Juli 1036. Nur wer daran teilgenommen hat, wird ^ls Barmizwa in der Gemeindesynagoge zugelassen. Anmeldungen bis 30. Juni 1936 im (iemeindeamt, Walter Blümel- StraBe iü 1. Von der Teilnahme können auf Antrag der Eltern solche Knaben befreit werden, welche bereits ihren Religionsunterricht privat durch einen von der Gemeinde angestellte:: LcT.rcr erhalten. Auch diese Kinder sind zur angegebenen Zeit zu melden. Leipzig, den 29. Mai 1936. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Änderung des Uemeindestatuts. In der Gemeiudesitzung vom 20. Mai ist eine Änderung des Qemcindest&iuts beschlossen worden. Das geänderte Statut liegt vom 2. Juni bis mit 15. Juni täglich von 9—1 Uhr an der Kasse unseres Gemeindeamtes zur Einsichtnahme aus. Leipzig, den 22. Mai 1936. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 12. Juni, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend, 13. Juni, Morgengebet 9 Uhr, Jugendgottesdieiist 15,15 Um mit Predigt; Nachmittagsgebet 20,55 Uhr, anschlicUend Lehrvortrag, Abendgebet 21,27 Uhr. Gottesdienst au Werktagen in der F/-i'h.vm-Syn;igoge. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 19. Juni, Abendgebet 19 Uhr mit Predigt. Sonnabend, '20. Juni, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 20,55 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 21,29 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Syuagoge. Ez-Chatm-Synagoge, Orto-Schiil-Str. I reitag, 12. Juni, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend, 13. Juni, Mbrgengebet 8,30 Uhr, Minchngebet 18 Uhr, anschließend Schulchan Aiuch-Erklärung von Rabb. Dr. Ochs, Ausgang 21,27 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 19,15 Uhr. Ez-Ch,3!?T?->yn3f*öi<e. Otto Sei::!! 5.tr. a T In 1 inr in i.___: ü. :. u - *- TT. f \ 5...............u i. n 'in im... *?*.. a- .v. - . <^UOuaI,»*toV. JUai, iv&ül^i-u^i o.^y o»u, fViltUM«! PS Vbr, au^thiieUend -SckalcuaH Much-Erklärung von Kai)»." L»r. ochs, Ausgang 21,29 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr. Abendgebet 19.15 Uhr. Talmud-Thora-Synagogc, Keilstr. 4. Freitag, den 12. Juni, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Miucha 18 Uhr, Ausgang 21,27 Uhr. Wodieutags: Früh 7 Uhr, abends 19,15 Uhr. Talmud-Thora-Synagogc, Keilstr. 4. Freitag, den 19. Juni, Abend- Talestine « Orient Lloyd Msebüro besorgt Ihnen üllß ihre fdiiffskarten, Üsenbahnfahrkarten und Ihre Msekreditbriefe Iii Cetpiig / Xainstr. 16 (lim. 304) I Zel. 16722

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