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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-04-24 · 17 (24.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
17 (24.4.1936)
Date
1936-04-24
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Seite 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG 24, April 1036 Amtliche Bekanntmachungen. Anmeldung zur Religionsschule II. Scliuicr und Schülerinnen, Ht für dfcM Unterricht vier Rellgiotisschulc II angemeldet werden sollen, wollen sich in der Wohnung des Unterzeichneten während der Sprechzeit (Montag, Dienstag 1h 17 Uhr) bis einschließlich 28. April melden. Leipzig, den 22. April 1936. Der Direktor der Religionsschule II r>.. /"\ i. Ui. Ulm-.. Friedhofsgärtnerei des neuen Friedhofs. Die von der Gemeinde in eigener Verwaltung betriebene Gärtnerei untres neuen Friedhofs übernimmt sämtliche Aufträgt" auf Bepfianzung, Instandsetzung und Pflege von ürabstellen. Es wird weiter darauf hingewiesen, daß die Friedhofsbesucher die MötrliellWtMt hdh**n IHrPtl H^rlnrf in Tnnfnflin-/r,nt ^chnittbllüll^P, Vasen und Schalet) in der Fiiedhofsgärtnerei zu handelsüblichen Preisen zu decken. Fachuiöimistlic'Beratungen unu Berechnungen erfolgen kostenlos. Die Rechnungen für das Grabpflegejahr 1936 sind jetzt an die Empfänger herausgegangen. Falls infolge Umzuges oder anderer Umstände die Rechnungen nicht in den Besitz der Verpflichtet«! gelangt sind, wird, um Verzögerungen in der Grabpflege zu vermeiden, gebeten, sich mit der Gärtnerei des neuen Friedhofs (Fernsprechnummer 53889) in Verbindung zu setzen. Besonders wird darauf hingewiesen, dal) (irabpflege und Bcpflanzung eist dann vorgenommen werden können, wenn die Kosten bezahlt sind. Leip/ig, den 20. April 1936. Der Vorstand der iSräCtniSCucil 'ReilgiuuttycllieUHlc zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag, 24. April, Abendgebet 19 Uhr mit Predigt. SÖttiiiiUeriu, 25. April, Morgengebet 9 Uhr; Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt; Nachmittagsgebet 19,35 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 20,09 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Fz-Chaim-Synagogc. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 1. Mai, Abendgebet 19 Uhr. Sonnabend. 2. Mai Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 19,50 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 20.22. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez - Chaim - Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, den 24. April, Abendgebet 19,15 Uhr. Sabbat, den 25. April, Morgengebet 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 20,09 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 19,15 Uhr. E/.Chaiin-Synagoge, Otto-SchilUStr. Freitag« den 1. Mai, Abendgebet 19,15 Uhr". Sabbat, den 2. Mai, Morgengebet 8,50 Uhr. Mincha Ii Uhi, Ausgang 2<>,22 Diu. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 19,15 Uhr. Synagoge „Obel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag; den 24. April, Abendg. 19,30 Uhr. Sabbat, den 25. April, Morgeng. 8,30 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 20,09 Uhr. Wochentags: Morgengebet / Uhr, Abendgebet 19,39 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, den 1. Mai, Abendg. 19,30 Uhr. Sabbat, den 2. Mai, Morgeng. 8,10 Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 20,25 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 19,30 Uhr. Talmud-Tbora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, 24. April, abends 19,15 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 20,09 Uhr. — Wochentags: Früh 7 Uhr, abends 19,15 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, den 1. Mai, abends 19,15 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, Ausgang 20,22 Uhr Wochentags früh 7 Uhr. abends Mhvha 19,15 Uhr, anschließend während der fJrher Zeit ein Vortrag von Herrn Rabb, Dr. Ochs. Personenstandsnachrichten Geburten: 19. März 1936 Walther Joseph Jolowicz und Frau Thekla geb. Heine, Brandvorwerkst. 72, einen Sohn „Max Herbert Michael". 21. März. 1936 Karl Falek und Frau Perla geb. Dodel, Lessingstr. 1, einen Sohn „Leo". 21. März 1936 Hans Blankenstein und Frau Jetty geb. Feldmann, Melchiorstraße 12 11, eine Tochter „Ingeborg". 22. März 1930 Salomon Aarnn Schumer und Frau inugaid ingeborg geb. Alexander, Berliner Str. 4b I I, eine Tochter „Anni Gisela". 26. März 1936 Moritz Berger und Frau Sara geb. Henik, Hnmholdtstraße 23 11, einen Sohn „David Elias". 29. März 1936 OhstäV Kurt Abraham und Frau Irmtraud geb. Löwy, Landsberger Straße 100, einen Sohn „Hans". 30. März 1936 Leopold Blumcnthal und Frau Margaret geb. Hermann, Lessingstralle 13 pt„ einen Sohn „Heinrich Jakob". Barmizwa: 25. April 1936, Edgar Schächter, Sohn des Herrn Abraham Schächter und Frau Selma geb. Ardel, Eberhardstraße 9, in der Talmud- Thora-Synagoge, Keilstraße. 25. April 1936, Josef Rosenfeld, Sohn des Herrn Israel Roscnfeld und Frau Posa geb. Rodenberg, Kdil-IIciue-Strane -tt, im Schul Aurelienstraße 14. 1 Mai 1936. I udwig Robert Kahn, Sohn des Herrn Gustav Kahn und Frau Beatrice geb. Freudenthal, Leipzig C 1, Fregestraßc 32, in der Ez-Chaim-Synagoge. i r a u u n g : Sonntag, 5. April 1936, Fräulein Fanny Schnitzer, Wissmannstr. 41, mit Herrn Paul Nitderland, Leipzig. Silberne Hochzeit: Sonnabend, 25. April, Herr Selig Fiatauer und Frau Regina geb. Wehl, N 22, Breitenfelderstr. 30. Todesfälle: 7. April 1936 Allred Helft, Würzen. 13. April 1930 Nathälie Ruth Namm, Blücherstraße 14 (Kind). 13. April 1936 Cäcilie Steinbruch. Nordstralle 60. 13. April 1936 Cäeiiie Biesenthai, Wendenstralie 2. 15. April 1936 Isaak Hochberger, Gerberstraße 58. 17. April 1936 Bruno Neumann, Nordstralk 52. Austritte .ms der israelitischen Relitnonspesellschaft: Nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der i<,r.iplilisr-h<*n Religicnfgcse'.lschsft den AiisuiU aus dem judentum, nach unserer Friedhofsordnung hat der Austritt aus dem Judentum den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher erworbene Grabstelle auf unseren Friedhöfen zur Folge. Rangierarbeitersehefrau Ruth Hartmann geb. Kasriei, geboren am 17. Mai 19119, Leip/ig, Holzhäuser Straße 64. Bevorstehende Veranstaltungen 27. April: Veranstaltung des Reichsverbandes der Jüd. Kulturbünde: Gastspiel des Hamburger Kulturbundes: „Meine Schwester und ich" von Ralph Benatzky. 2. Mal.! f i*N»il1seiinft«ntwMiii .mjt künstlerisch?" Einladen. 7. Mai. Konzert an zwei Flügeln: Schulsinger-Suwalski. 25. Mai: Jüd. Kulturbund: Ohamja Winawer und seine 30 Sänger. 1. Juni: Jüd. Kulturbund: Bunter Abend: Max Ehrlich und sein Ensemble. iL Juni: Jüd. Kulturbund: Vortragsabend Jenny Schaffer und Otto Bernstein. Neue Bücher. Alijah. Informationen für Palästina - Auswanderer. Februar 1936. 8. Auflage. 48. 57. Tausend. Herausgegeben vom Palästina- Amt der Jewish Agcncy for Palestine. Berlin. Dali ein Inforniationsheft für die Palästina-Wanderung in S.Auflage (4S. 57. Tausend) erscheint, ist gewiß auch durch äußere Momente bedingt: Palästina wird für einen dauernd wachsenden Teil der in Deutschland lebenden Juden zum Ziele ihrer Wanderung. Nicht minder aber macht sich die Neuausgibe durch innere Tatsachen notwendig: die Materie wird immer komplizierter; die Voraussetzungen sind in stetem Wechsel; immer reichere Erfahrungen fordern Berücksichtigung. Alle mit der Auswanderung zusammenhängenden Fragen müssen bis ins einzelne mit äußerster Zuverlässigkeit und Präzision dargestellt weiden. So konnte diese Neuausgabe nicht eine bloße Wiederholung der früheren sein, sie mußte völlig neu bearbeitet, /ahlreiche neue (iebiete mußten in den bisherigen Rahmen eingefügt werden. — Der erste Teil schildert den Weg des Auswanderers nach Palästina. Er unifaßt die Gebiete der Vorbereitung für Palästina, die Fragen der Einreise und Einwanderung, den wichtigen Komplex der Steuer- und familienrechtlichen Fragen, die sich an die Auswanderung knüpfen, sowie die gesainte Technik der Übersiedlung nach Palästina. Eine Füße von Material ist hier in übersichtlicher Form und im klar gegliederten Aufbau zusammengetragen, so daß auch der Neuling sich ohne Schwierigkeiten an Hand dieses Leitfadens über alles Wissenswerte unterrichten kann.— In einem zweiten Teil, dessen Bearbeitung einer der besten Palästina- I.r~V ,f I!.......I..Mt..nln.„ flltJIHUJLlUHIiill »,-.♦ „k... Kenner, in, nugo rterrinann, icrusaicm, uncrnomnirn nur, wirn uori das Land Palästina, seine Menschen, .seine Wirtschaft und seine Kultur berichtet. Besonders eingehende Darstellung lud das Fragengebiet der Einordnung der deutschen Einwanderer gefunden. Alles Wesentliche isi kurz und in leicht tahlichcr Form zusammengestellt worden. Der vorangestellte Abschnitt Über die Zionistische Bewegung und der Paiäsiinateil bieten zugleich eine wertvolle Einführung in die zionistischen Wissensgebiete. Die praktische Brauchbarkeit der Broschüre wird durch die beigefügte fünffarbige Karte erhöht, die sich durch Klarheit und Plastik auszeichnet. Auch diese neue Ausgabe wird ihre Bestimmung, über alles Notwendige zu informieren, in wirksamster Weise erfüllen Sic wird «i>lbst denen, deren Auswaiiderungspläne der Verwirklichung noch fernliegen, eine vortreffliche Einführung in die mit der Alijah zusammenhängenden Probleme bedeuten. Palästinensischer Zolltafif mit Zullgeselzen. übersetzt und bearbeitet vom Palästina-Amt Berlin. Die Zollgesetzgebung Palästinas ist ein Spiegelbild der vielfältigen Schwierigkeiten, unter den die oft stürmische wirtschaftliche Aufwärtsentwicklung Palästinas im Verlaufe der letzten eineinhalb Jahrzehnte vor sich ging. Gegenüber dem veralteten türkischen System, das das Zollwesen lediglich als einen Teil der Steuerpolitik betrachtet, stellt die englische Zollgesetzgebung Palästinas einen wesentlichen Fortschritt dar, der der Tatsache gerecht wird, daß Palästina ein wichtiges OlieH der Weltv. irtschsft gcwoidcu isi.* Sie irägi jedoch alle Spuren einer unorganischen Entwicklung an sich. Sie ist uneinheitlich, unsystematisch, das Material ist in den verschiedensten Gesetzgcbungsmaterien zusammenhanglos verstreut. Wer den

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