Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 12 (20.3.1936)
- Date
- 1936-03-20
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4876568-5968812-5972017--5862-4882048- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
3 20. März 1936 OFMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 7 i>cn Sakkai. Weiterhin hat Dr. Ernst Simon eine Bibliographie für Schulfeiern und Kurse über Maimonides zusammengestellt; außerdem eine Bibliographie über Manasse ben Israel und die Rückkehr der Juden nach England. Der Rundbrief, der gegen Einsendung von 0,20 RM. von der Mittelstelle zu beziehen ist, enthält im übrigen noch verschiedene andere Anregungen. Im Herbert Reichner Verlag, Wien—Leipzig—Zürich, erscheinen in Kürze Stefan Zweigs neuestes Buch „Castellio gegen Calvin" und die wohlfeilen Ausgaben von Stefan Zweigs „Joseph Touche" ur.d „Die Heilung durch den Geist", feiner Lcrnet-Hoienias Hochstaplerroman „Die Auferstehung des Maltravers", Hermann Brochs Essay „James Joyce und die Gegenwart", Rudolf Ha las „Christoph Plantir.", Arthur Rümanns reich illustriertes Werk \]fe rtottschc Kinderbücher" Brutto W u!Utj Gustav Mahlcr i Buch, die von . Paul .Siefen herausgegebene Brüso - Vl'sM . •. * Festschrift mit Beiträgen von Thomas Mann, Stefan Zweig u. a. und schließlich als besondere Überraschung: der Faksimiledruck der erst jetzt entdeckten Erstausgabe von drei Frühlings- Hedem Mozarts, darunter sein bekanntes Lied „Komm, lieber Mai, und mache . . .". Das einzige erhaltene Exemplar befindet sich in Wiener Privatbesitz. .Qnnrt \ir\rr\ Q/\«r*+orj wf v ■Will wviiniUVj (Von unserm ständigen Berichterstatter Deka). Das war aber auch die allerhöchste Zeit, daß H*»r letzte Sonntag wieder etwas „l eben in die Bude" brachte, man hätte ja sonst beinahe kaum mehr gewußt, daß auf den jüdischen Sportplätzen noch Spiele stattfinden würden. Und wie torhungrig gar eine solch lange „Kunstpause" macht, bewiesen die 6 Spiele auf dem „Bar Kochba" Platz mit ihren 29 „Dingerchen", andererseits aber auch, daß es schier als Kunst erscheint, nach üieso Pause «j zu spielen, wie es die U, Fußballer z. T. taten. Fast in allerletzter Minute erreichten sie das 1 :1 gegen die gleiche Elf des „B. K." Chemnitz, der mit 5 Mannschaften hier antrat, aber auch mit 5 Niederlagen von dannen ziehen mußte; und dieser Ausgleich roch sogar ein wenig stark nach Abseits; die Besten waren noch die „Alten", den Jüngeren mangelte es an dem nötigen Einsatz. Die I. Fußball-Elf hat sich in ihrem Spiel allerdings auch nicht allzusehr mit Ruhm bekleckert, kaufmännischer gesagt, doch mit 50°/o. Bis zur Halbzeit ging alles tadellos, sie ging mit Begeisterung ans Werk, daß es eine Freude war, diese stark umgekrempelte Mannschaft spielen zu sehen, obwohl Chemnitz anfänglich oft sehr hart spielte. 5 Tore fielen auch in den ersten 45 Minuten, eines schöner als das andere, das 5. insbesondere, bei dem der Linksaußen dem Gästetorwart den Ball vor der Nase wegschnappte. Nach Wiederbeginn, — schweigen wir, ein Elfer wurde verschossen, und das b:0 wurde trotz Ueberlegenheit ni^ht mehr korrigiert. Ein Neuling für die Hiesigen «stand im Kasten »»in /»'tor H.rr«( jer aber ceir.en Postca wirklich voll und ganz ..ausfüllte". Als das schönste Spie! wurde das Treffen der beiden I. Knabenmannschaften erwartet, es ist's auch geworden. Man konnte seine helle Freude an diesen 22 Jungens haben, die manchen Oroßen zeigten, wie Fußball gespielt werden soll. Nicht nur schönes Zusammenspiel und feine Technik gabs da unten auf dem Rasen, noch mehr war es die Spielauffassung, an der sich etliche ein Beispiel Kähmen sollten. Mit 3:1 siegten schließlich die Hiesigen, dank ihrer doch größeren Durchschlagskraft im Sturm und dem Besseren Aufbau der Läuferreihe. Auch bei den II. Knaben blieb Leipzig mit 4:2 Sieger. iii A tv iki Iii i * irii i i 1 f II — -w~*. r ♦ I I » *•mrw » <w p -» I Pille eiienbabriKurten Alle Slugkarten 3U Originalpreijen öurd) Palejtine 0 Orient Cloyö Filiale £eip3ig FSnlnJtrQfee 16 — Telefon 16722 Was soll man nun vom Damenhandballspiel erzählen? Die Leistung der Gäste war sehr mäßig. 2 hiesige Damen waren sogar insofern daran beteiligt, als sie wegen „Unterbilanz" der Chemnitzer dort „Lückenbüßer" sein mußten. Leipzigs Sturm spielte sehr eigensinnig, jeder wolile allein den „Laden schmeißen", sodaß er sich mit 4:U begnügen mußte. Als Einlage gab es ein Duell zwischen den beiden I Handballmannschaften i öpmäß •s% ^» ■ ■ » <w« r Damen- Strümpfe MaMkunstseide, mit Florfuß u. Florrand. mod. Färb, oti n«rnen- Kniestrümnfp Mattkunstseide "«< Damen - Strümpfe feinmaschige Matt-Kunstseide, mit Fußverstärkung oaer Damen Knie8trQmpfe.feineMattkunsts.Piv Damen - Strümpfe Garnstärke, Bemberg-Matesa, feintädiges Gewirk, Spezial- Marke ,U 111" Paar Damen-Schlüpfer oii Hemdchen Mattkunstseide, mit Rüschengarnierung od Interlock-Kunstseide glatt oder gemustert Stück Damen-Schlüpfer id. Hemdchen lnteriock-Mattkunstseide,plissee in schönen pastel!farben Stück Damen- Unterkleider Depps! ~ Charrr.cüiG, mwiS mii apartem großem Motiv, weiß u. pastellfarbirj Stück Damen - Unterkleider Matt-Charmeuse. Fassonschnitt, breite Crepe Satin-Blende. Pastellfarben. Gr. 42-48 Stück MO 1,25 1.45 1 1.45 2.95 3.45 Zierschürze mit u. ohne Falbel, in vielen modernen Mustern, guteVerarbeitung . . . Stück 1.45 Damen-Pijünvsr >A.rnt, ---,* iMü uunien crietaen, mit Banddurchzug, mod. Farben Stck. Moderne Kissen aus Haustuch, schöne Kreuz- #^f» und Spanristidh - Zeichnungen, h*t 40x55 cm zum Sticken Tischdecke aus Haustuch, schöne Kreuz- und Spannstichzeichnungen, 130x160 cm . zum Sticken 1.95 ^a^o. w^u^mj^»^