Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 12 (1936)
- Issue
- 8 (21.2.1936)
- Date
- 1936-02-21
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMF NDE ZU LEIPZIG Reite 5 »„.------- 1 Palast-Gaststatte am DU fr idir in «, Edte Barüuttgasse | " _______— Sonnabend und Sonntag narfimiftags und abends Münstler-Konzert Dienstag, den 25. Febr., 2ö.i5 Uhr: IX. Scaäcrkaazerf. 2i 30 Uhr MusiksciiäU. Untere Kapelle bringt einen Querschnitt durch das 18. Jahrh. Warschauer Straßenmustknnt'n Mittwoch, den 26. Februar von 4—7 Uhr: Der bunie tamiiien-Nadunittag Kindel spiele - Helgen- und Kinderianz 1 ag Abends: Künstler-Konzert Donnerstag, den 27. Febr., 20.15 Uhr: X. SSüuci;HÜux«ri Wunsch abend jüd. Musik c) Milch: J. Bartfeld, Eutritzscher Straße 5, Chaira Zipser, Nordstraße 35, Hof (Wohnung: Berliner Str. 18), Otto Röhrig (Bestellungen durch H. Kreutner, Färberstr. 16). Die Aufsicht erstreckt sich nur auf die ausdrücklich als „koscher" gekennzeichneten Waren. Für Butter besteht keine Aufsicht. d) Backwaren: Salomen Lotrowski, Berliner Straße 13, Selig Schcinowitz, Gerberstr. 40 und Kcilstr. Q, Schmeidler, Nordstraße 25, Ranstädter Steinweg 45. e) S p e i s e Ii ä u s e r: Chmelnitzky, Reichsstraße 22, Manelis, Nikolaistraße 36. Die von den beiden Vorgenannten ausgeführten Festlichkeiten stehen auch außerhalb ihrer Speisehäuser unter der rituellen Aufsicht unseres üetneinderabbinats. II. Nur zu Pcssach stehen unter Aufsicht: a) K o I o n i a I w a r e n g e s c Ii ä f t e : Josef Beer, Keilstr. 2; R. Berliner, Nordstraße 21; K. Bienenstock, Wettiner Str. 13; Ii. Diamant, Humboldtstraße 26; B. Dzialoszynski, Tauchaer Straße 15; S. I elber, Nordstraße 41; J. üaidelmann, Ranst. Steinweg Q U, S. Jamschon, Jakobstr. 15; Josef Kober. Hindenburgstraße 601; Ch. Krimer, Ranst. Steinweg 30: F. Mindnwnik, Nordstr 40; A. Tomarkin, Fregestr. 231; B. Wetzer, Jacohstr. 15. b) Kaffee und Tee: W.Stern, Lilienstraße 27; nur Tee: E.Marcus, Ranstädter Steinweg 33; nur Wein: Q. Katz, Thoinasiusstraße 13. c) Selterswasser eigener Fabrikation und Wein in Originalfüllungen der Finna W. Bernhard-Berlin, A. Weigler, Wittenberger Str. 10. d) Das Großhandelsgeschäft von J. Tempel, BIücher«traße 6—8; im Einzelverkauf sinu dort Waren nicht erhältlich. Leipzig, den 17. Februar 1936. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Änderung von Fernsprechanschlüssen. Die Dienststellen unserer Gemeinde sind unter folgenden Rufnummern zu erreichen: Allgemeine Verwaltung Nr. 23602 (wie bisher) Wohlfahrtsamt Nr. 21382 (wie bisher) Sozialamt Nr. 12938 (wie bisher) Gemeindesynagogc (Inspektui Braude) Nr. 23602 ab 19 Uhr Nr. 17034 Oberkantor Lampel benutzt Nr. 12938 Bestattungsgehilfe Rietrkowski benutzt nach Dienstschluß Nr. 17034 Neue Nuiiiüici ucy'Vciw.-Dii. Kai^cuaiciii bei Tige Nr. 23602 nach Dienstschluß Nr. 2I3& (die frühere Nr. 20640 ist in Wegfall gekommen). Gemeindeverwaltung nach Dienstschluß: Nr. 17034 on<6"> A miiolrliinrr von ^rorhpf :il!fMi ...... w. jiw vviauHi COtli'H'f" ff n e r* •*!!! .NIC 33889 •">•>£. •> I bei rfww t refegenhett L Iii V. ii I VI C III I l K 11V U« I > riM Ni 'Ul U.4. .......... ..... , ^emaeht, daß Sonnabends und Sonntags das Gemeindeamt geschlossen ist; es wird gebeten, an diesen Tagen >un dem Anruf 21382 nur bei unaufschiebbaren i allen Gebrauch zu machen. Lediglich an Eintnpf-Sonntagen und an Sonntagen der Pfundsammlung fcrt das Wohlfahrtsamt j f\ _ 1 4 I \%yft lalaP Wor \T» «r*^»v»n#» Ol 2 Qf wm». arrrt!r*K«irt _ M » 4 ■ *■••»*•.■ mW* . » «i.» I ** w*- »■w. S *-•»••*-«». " " — ' Anmeldung votl Trauungen. Um die für die Vornahme de: religiösen Trauung erforderlichen Angaben rechtzeitig und zuverlässig zusammenzustellen, soll in Zukunft ein Fragebogen ausgefüllt werden. Vordrucke der Fragebogen werden im Gemeindeamt verabfolgt. Die Fragebogen müssen ausgefüllt spätestens eine Woche vor dem Tennin der Trauung dem Rabbiner, durch den sie vollzogen werden soll, eingereicht werden. Es ist deshalb zu empfehlen, die Fragebogen rechtzeitig anzufordern, damit nicht durch die Beschaffung gegebenenfalls erforderlichei Zeugnisse eine Verzögerung hervorgerufen wird. I eipzig, den 31. Dezember 1935. Der Vorstand der israelitischen Rcligionsgenieinde zu Leipzig. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgoilc^dienst: Freitag, 21. Februar 1936, Abendgebet 17,45 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 22. Februar 1936, Morgengebet 0 Uhr, Jugendgottesdienst 15,15 Uhr mit Predigt; Nachmittagsgebet 17,51) Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 18,21 Uhr. Gottesdienst au Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Gemeindesynagoge. Saobatgottesdienst: Freitag, 28. Februar 1036, Abendgebet IS Uhr. Sonnabend, 20. Februar 1936, Morgengebet 0 Uhr, Nachmittagsgebet 18 Uhr, anschließend Lehrvortrag, Abendgebet 18,32 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schiü-Str. Freitag, den 21. Februar. Abendgebet 17,45 Uhr. Sabbat, den 22. Februar, Morgengebet 8,30 Uhr; Minelia 17 Uhr; Ausgang 18,21 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr: Abendgebet 17,15 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Str. Freitag, den 28. Februar, Abendgebet 17,45 Uhr. Sabbat, den 29. Februar, Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,32 Uhr. Wochentag: Morgengebet 7 Uhr; Abendgebet 17,45 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag, den 21. Februar, 17,45 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,21 Uhr. Sonntag früh 7,30 Uhr. Wochentags: Früh 7,15 Uhr, abends 17,45 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Kcilstr. 4. Freitag, den 28. Februar, abends 17,45 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,32 Uhr. Sonntag früh 7,30 Uhr. Wochentags: Früh 7,15 Uhr; abends 17,45 Uhr. Synagoge „Ohcl Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 21. Februar, Abendgebet 17,45 Uhr, anschl. Lehrv. von Rabb. Rogosnitzki. Sabbat, den 22. Februar, Morgengebet 8,30 Uhr; Minchagebet 17 Uhr, Abendgebet 18,22 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag. 28. Februar, Abendgebet 17,45 Uhr, anschl. Lehrvortrag von Herrn Rabb. Rogosnitzki. Samstag, 29. Februar, Morgengebet 8,3U Uhr; Minchagebet 17 Uhr; Abendgebet 18,33 Uhr. Wochentags: Morgengebet 7 Uhr; Abendgebet 17,45 Uhr. Personenstandsnachrichten Geburten: 25. Januar 1036 Josef Kalter und Frau Erna geb. Eisenberg, Frit/ächcstraße 11 pt., eine Tochter „Rahel". 25. Januar 1036 Josef Zucker und Frau Lea geb. Kaz, Pfaffcudorfcr Straße 34, eine Tochter „Rahel". 29. Januar 1936 Kurt Peckel und Frau Frania geb. Kalter, Funkenburgstraße 10, einen Sohn „Abraham Adolf". B a r m i z w a : Sonnabend, 29. Februar 1936 Artur Klughaupt, Sohn des Herrn Max Klughaupt und Frau Clara geb. Fischer, Wettiner Straße 5 in fl«»r { lfMmMrwIeGvnricrncri» III V»..* J - ......... .„^ .-n T.J..UII.. t wu\.aifiiiv. 12. Februar 1936 Hugo Goliner, Merseburger Str. 15III. 13. Februar 1936 Joseph Herzer, Nürnberger Straße 33 III. 14. Februar 1936 Ottilie Posnansky, Berlin. 16. Februar 1936 Isidor Tschopik, Gräfestraße 36. 16. Februar 1936 Esther Riwka Kapusta, Weißenfelser Str. 42. - _ _• _ _. ~\____• _ _j „ i__ ä, rtüfi Oti!t? .CC-?«"!??v5- A&ttfei&toUa iüi jüdische Erwachsenenbildung. Die rresse-Äbiei hing dci Reichsvertretung teilt mit: In den engeren Mitarbeiterkreis der miiietsieiie für jüdische Erwachsenenbildung ist Dr. Ludwig Feuchtwanger - München eingetreten. Auswanderungsschule — Handwerkliches Lehrzentrum. Nach einer Mitteilung der Presseabteilung der Reichsvertretung der Juden in Deutschland hat der Präsidialausschuß zwei Projekte geprüft, die im Dienste der Auswanderung stehen sollen. Die in Aussicht genommenen Neugründungen der „Jüdischen Auswanderungsschule" und „Handwerkliches Lehrzentrum zum Gedächtnis von Ludwig Tictz", das in Palästina geschaffen werden soll. Der Rräsidialausschuß hat seine Zustimmung zur Inangriffnahme beider Projekte gegeben und die Unterstützung beider Vorhaben aus Mitteln des Beiufsui.:jchichtungsetats beschlossen. Wir entnehmen darüber dem ITA-Dienst weiterhin noch folgendes: Die Geschäftsstelle der Jüdischen Auswanderungsschule, Berlin w 15, Kurfürstendaniui 2(K) (Dr. Bruno Sommerfeld) teilt mit: Bewerber um die Aufnahme in die Jüdische Au8WSnderungSschule bzw. deren Eltern werden gebeten, bis spätestens 25. Februar bei der Geschäftsstelle Fragebogen anzufordern. Ls kommen in Betracht Jungen und Mädchen von 15—17 Jahren, sowie Praktikanten und Praktikantinnen von 17 -23 Jahren Facharztbezeichnungen. Aus einer Notiz des Ärztedezernats der Reichsvertretung der Juden in Deutschland geben wir folgendes bekannt: In neuerer Zeit entsprechen Anzeigen jüdischer Arzte in der jüdischen Rresse nicht immer den Vorschriften, die von den zuständige:: ärztlichen Dienststellen darüber ergangen sind. Danach ist es unzulässig, andere Facharztbezeichnungen iu wählen, als sie