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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1936-01-03 · 1 (3.1.1936) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
12 (1936)
Issue
1 (3.1.1936)
Date
1936-01-03
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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3. Januar 1936 Seite 3 Bella Einhorn Fritz Weit* Verlobte Hamburg Dezember 1935 ChaniiUfah 5696 Leipzig Harburg: Januar 1936 MARGOT BERENHAUT SIEGMUND MAYER Chemnitz, Eulitzstr. 15 Verlobte Leipzig, .Oohliser Str. 16 Frankfurter Straße 6 Paula Gelb Artnr Feiner Verlobte Nordstraße 58 Leipzig — Köln Bösel Bild Leo Israelsky Verlobte Dezember 1935 Herbert Schleedorn Edith Schleedorn, geb. Morawski Leipzig, Gottschedstr. 11 Vermählte Lissabon £ Sali Spezialgeschäft für alle Mode-Neuheiten Petersstr. 5 / Markt-Ecke / Fernspr. 11731 100. Geburtstag von Mendele Mocher Sforim. Der 100. Geburtstag dieses Gelehrten und Schriftstellers gibt Veranlassung, seine Bedeutung für die heutige Generation dar/.utun. Er, der als Klassiker der modernen hebräischen und jiddischen Belletristik bezeichnet wird, hat sprachlich und künstlerisch wohl jeden jiddischen Schriftsteller der jungen Generation beeinflußt. Er war der große Er¬ Erzieher des östlichen Judentums. Wie er sich in seinen schöngeistigen Werken um die jiddische Sprache und ihre Entwicklung große Verdienste erworben hat, so auch um die Ausbildung einer hebräischen Umgangssprache, die er schöpferisch beeinflußte. Sein umtangreichstes Werk in hebräischer Sprache ist eine gemeinverständliche, Naturgeschichte „Toledot hatewa". Sehr zahlreich sind seine in jiddischer Sprache abgefaßten schöngeistigen Werke, von denen viele ins Deutsche übersetzt sind. Er schildert die kleine, enge Welt des Ghettojuden, sein ganzes I ehen in realistischer Treue und setzt dieser, zum Teil schon versunkenen Welt darin ein bleibendes Denkmal. I Der erste Jüdische Schachkongreß. Ein großes Ereignis ist zu Ende. Die Großen des jüdischen Schachlebens, die sechs l äge lang Gast des Leipziger l'.ar Kochba waren, sind in ihn' Heimat zurückgekehrt Sie werden, jeder an seinem Uit, berichten von dem, was die Schachabteilung des Bar Kochba geleistet; daß sie dem jüdischen Schach wegweisend war, daß Huc Lcilci in beispieiioser Aufopferung mit unendlicher Mühe ein Werk zustande gebracht haben, das einem bisher brachliegenden Zweig des jüdischen Sport- und Kulturlebens einen entscheidenden Auftrieb gegeben hat. Zum ersten Male wuide den jüdischen Meistersptelern, die sich seit je in allen Turnieren ausgezeichnet haben, Gelegenheit gegeben, auch einmal in einem rein jüdischen Turnier ihr Können unter Beweis zu stellen. Achtzehn klangvolle Namen HARRY ASSÜSCHKEIVITZ PAULA L. ASSUSCHKBWITZ geb. Millward London Vermählte New York danken gleichzeitig herzlichst für erwiesene Aufmerksamkeiten >oo<xxxx>ooooooooooo<x»oooofioooooooooot>ooooooooooo< Statt Karten! Für die mir anläßlich meines 70. Geburtstags in so reichein Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten spreche ich hiermit allen Freunden und Verwandten meinen herzlichsten Dank aus. Nordplatz 3. Iran fann» Calmanowüz. Nach langem schweren Leiden verschied am 25. Dezember 1935, mein innigstgeliebter Mann, mein teurer Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Keitzion Itzissohn im 47. Lebensjahre. F. in in .y ItzigBOhn geb. Braude gleichzeitig im Namen aller Hinterbliebenen. Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Leipzig und Liba u, den 30. Dezember 1935. König - Johann - Straße 20. Diese kostet 1 Mark und ist gültig für alle Veranstaltungen im ganzen Reich (ausgenommen Kulturbund- Veranstaltungen in Leipzig). Vertrieb der Karten: Ooe«hestr. 1, IV (Kulturbund) und Anzeigen-Verwaltung des Gemeindeblattes, Hain- IC ARTE? straße 16. — Lichtbild mitbringen! leuchteten auf der Teilnehmerliste; darunter drei Deutsche Meister und sieben Landesmeister, (legen kampferprobte Vertreter der älteren Schachgeneration, unter denen der Nestor der jüdischen Schachspieler, Justizrat Höflein (Bamberg), die markanteste Erscheinung war, stritt die Elite der jungen Schachgarde aus dem ganzen Reich. Die großartige Besetzung des Turniers könnte kaum übertreffen werden. Schon in der ersten Runde zeigte sich die völlige Aua Die beiden Frankfurter Haar und tp &• ■eh 'heit der Sptclstärke. I'rager gingen mit I ajarowiez (Leipzig) zuerst in Führung. Aber die Berliner und der stärkste Hamburger Vertreter rückten nach und nach auf. Der alte Rputiulci Roiensiein (Berlin) hielt aiien Angriffen mit eiserner Ruhe siand und iag vor der letzten Runde allein an der Spitze. Unter ntemraubeuder Spannung spielte sich die letzte Runde ab. Der hervorragend in Schuß gekommene, unerschrocken kämpfende Leipziger Josef Mundsztuk schlug in einer seiner glänzend gespielten Partien den bedrohlich vorgerückten Hamburger Schainowski, und Fajarowicz vernichtete in einem ausgezeichneten Endspiel die Chancen Rotensteiiis. So teilten sich «chher?- Der bunte Karren „ Künstlerhaus Donnerstag, 16. fanuar, 20.30 Uhr Das neue jjroße Programm £ : » Bilder tEin Spiegel der Zeit! » ander indischer Humor / / / / Original lUdlsdiejVolkszenen / / / / Aktuelles Chansons, Shetsdie, Zeitbild / / / Neue Texte / / / Neue Kompositionen Im Reichsverband der jüdischen Kulturbünde Neue Dekorationen / / Neue Kostüme

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