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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1933-03-24 · 12 (24.3.1933) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
9 (1933)
Issue
12 (24.3.1933)
Date
1933-03-24
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seit« 4 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG 24 März 1933 —BiOXULTBA Rlnmr Atom: £«52 ZAHNPASTA w~" Sauerstoff- Wirkung III IIK Hill MIHI II II......lllllUtMIIMII iiiiiiiimmhi 1 Statt Karten! Wir beehren uns hiermit, alle Verwandte, Bekannte und 1 Freunde zu der am Sonnabend, den 1. April 1933, vorm. 9 Uhr, in der ] Synagoge Ez Chaim, Otto Schillstraße stattfindenden Barmlzwah-Feier 1 unseres Sohnes JULIUS ergebenst einzuladen. Moses Lopata und Frau § Empfang von 'M2—2 Uhr. Leipzig, BöttchergaOchen 9 fl.l.llll'nmil.....tllll.....linMMMOHMMOMIIllllM.inilMIMMMnilMlllUinillUH.IUllunillMllllMllllllM.lllllllllllMMI.MIII.I.niMIIIIHIIIIIIIIIIIIUIMI Leipziger Fischhalle, Reichsstr.34 L Heyne Nachf. Fr. Berweger — Telephon 24424 Täglich: Lebende Karpfen, Schleie, Hechte, Weißfische, Forellen, Lachs usw. sowie die frischesten Seefische auf Eis, delikate Matjes - Heringe. ■......ihm.....• ......II.....IHK IlMMIIMIIIIIIIilllHtHHH.....I HHIHlimtlltlttHIMIHMIMMIMIMIMHHHItMMH 1 Zu der am Sonnabend, den 1. April 1933, in der Kolomca - Synagoge, j I Berliner Straße 4, stattfindenden Barmlzwah-FAler I unseres Sohnes SIEGFRIED erlaube ich mir, hiermit höflichst einzuladen, s | P. Vogel und Freu Bertha Vogel, Kurze Straße 5. Empfang 12—2 Uhr. ] Tinil.............m.......ihimi um Hill III im,.....um.......■.....II imitii III ■• II imi.........*imt.........im......i................iiim.............(.........i.....• Tätigkeitsbericht der Agudas-Jisroel-Frauengruppe. Im Winter* halbjehr 1982/83 entfaltete die Gruppe eine rege kulturelle und praktische Tätigkeit. Es hielten verschiedene hiesige und auswärtige Redner Vorträge. Herr Rabbiner Rogosnitzky, Herr Wolf S. Jacohson- Berlin, Herr Dr. Lipdchiitz, Herr Rabbiner Foldmann, Herr Rabbiner Dr. Carlebach. Sämtliche Veranstaltungen waren außerordentlich 0-,it hi'sucht und fanden lebhaften Beifall bei den Zuhörcrinnen. Außer den Üeferaten fanden Vortragszyklen in Abständen von je 14 Tagen statt. Frau Merkin gab Erläuterungen zum Buche „Koheleth", und Herr Dr. LipscbUtz hielt an Hand des Schulclian Aruch einen Dinim-Schiur. 1 besonders interessant und aufschlußreich für unsere Mütter war der \<>n Frau Alice Kohn geleitete Diskussionabend Uber das Thema: „Was geben wir unseren Kindern zu lesen." Erwähnt sei noch der Bericht von Frau Steinmarder über das Buch „Jude, wohin?" von l.ondres, der ebenfalls einen Abend ausfüllte. Auf praktischem Gebiete sind verschiedene Kommissionen in Tätigkeit, die sich ihren Aufgaben mit großem Eifer widmen und sehr guto Erfolge erzielen. Anfangs März wurde ein offizieller Vorstand gewählt, der sich aus drei Mitgliedern zusammensetzt Aufgabe dieses Vorstandes wird os sein, nicht nur dos bisher Geschaffene fortzuführen, sondern auch die Gruppe weiter auszubauen, um den Gedanken der Agudoh in immer größore Kreise zu tragen. Aufruf des (Jesamtarchivs der Deutschon Juden. Das Gesamtarcliiv der Deutschen Juden erläßt folgendon „Aufruf": „Ein neues Quartal und damit sicherlich ausgedehnter Wohnungswechsel steht vor der Tür. Es ist zu vermuten, daß auch diesmal wieder viele Familien durch Verkleinerung ihrer Wohnung gezwungen sein werden, sich von alten, liebgewordonen Erinnerungsstücken zu trennen. Zur Rettung solchen Materials, soweit es sich zur Überweisung an ein Archiv eignet, bietet sich das Gesamtarchiv der Deutschen Juden dar. Es ist gern bereit, alte Fa.mil ienpapiere und Briefe — besonders Briefe aus der Kriegszoit — sowie zeitgeschichtliche jüdische Verhältnisse behandelnde Dokumente» zur Aufbewahrung, unter Wahrung der Eigentumsrechte der Besitzer, zu übernehmen, und bittet, skfa gegebenenfalls umgehend mit ihm in Vorbindung zu setzen." Die Anschrift des Archivs lautet: Gesamtarchiv der Deutschen Juden, Berlin N. 24, Oranienburger Straße 28. Amtliche Bekanntmachungen. SchulschluBfeier der Religionsst-hule I. Am Sonntag, 2. April 1933, findet vormittags 11 Uhr, pünktlich, die Si-hulschlußieier in der Uemeindesynagoge statt. Hierzu werden alle (lemeindemitglieder eingeladen. Leipzig, den 1". März 1933. Der Direktor. Rabbiner Dr. G o 1 d m a n n. Offeriere noQ^y-ws SELTERWASSER Weine und Sliwowitz A. Weigler, Wittenberger Straße 19 / Tel. 58115 Da nur eine beschränkt« Anzahl Flaschen vorhanden ist, wird die warte Kundschaft! erboten, dir Bestellungen rechtzeitig aufzugeben. Fortbildungsunterrieht an der Rcligionssohule I. Kür alle Schüler, welche das 14. Lebensjahr vollendet haben, wird seitens der Gemeinderabbiner Unterricht in allen Fächern der jüdischen Religionswissenschaft erteilt. Auch solche jugendliche Personen, welche bereits die Schule verlassen haben, können an dem Kursus teilnehmen. Unterrichtet wird jüdische Geschichte, jüdische Religionswissenschaft im weitesten Sinne und hebräische Sprache. Bei der Festsetzung der Themen sind die Gemeindorabbincr bereit, Wünschen, die geäußert werden, Rechnung zu tragen. Zur Besprechung der Themen und der Stunden versammeln sich alle Teilnehmer an diesem Fortbildungskursus am Mittwoch, den 19. April, nachmittags 17 Uhr im Israelitischen Gemeindeamt, Löhrstraße 10, II (Sitzungszimmer). Schriftliche Meldungen können gerichtet werden an diu Gemeindorabbiner Dr. Felix Goldmann, Leipzig C 1, König Johannstr. 17, und Gemeinderabbiner Gustav Cohn, Leipzig C 1, Löhrstraße 10. Leipzig, den 22. März 1933. Der Vorstand der israelitischen Keliginnsgemeinde zu Leipzig. Wochengottesdienst. Ab 2. April 1933 beginnt der Morgengotlesdicnst an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen um 7,30 Uhr, an Werktagen um 7 Uhr. Leipzig, den 20. März 1933. Der Vorstand der israelitischen Keligionsgemcinde zu Leinaig. Aus dem Gemeindeamt. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, 24. März, Abendgebet 18,30 Uhr mit Predigt (Rabbiner Dr. Goldmann); Sonnabend, 25. März, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 18,40 Uhr, anschließend Lchrvortrag (Rabbiner Dr. Goldmann); Abendgebet 19,13 Uhr. Morgengottesdienst an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen 8 Uhr, werktags 7,30 Uhr, Abendgottesdienst 18,30 Uhr. Gentcindesynagoge. S a b b a t g o 11 e s<l i e ns t: Freitag, 31. März, Abendgebet 18.15 Uhr mit Predigt (Rabbiner Cohn); Sonnabend, 1. April. Morgengobet 9 Uhr, Xachnüttagsgcbet 18.55 Uhr, anschließend Lehrvnrtrag (Rabbiner Cohn); Abendgebet 19.25 Uhr. Morgengottcsdiciist an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen 7.30 Uhr, werktags 7.00 Uhr, Abendgottosdionst 18.45 Uhr. F.z-Chaim-S.vnagoge (Otto-Schill-Straße) und Talmud Thora Synagoge (KeiLs-traße): Froitag, den 24. März 1933: Abendgebet 18.30 Uhr; Sabbat Morgengebet 8.30 Uhr; Mincha 17.00 Uhr; Ausgang 19.13 Uhr. — Wochentag: Morgengebet 7.00 Uhr; Abendgebet 18.30 Uhr. SMf*f**t»Uo* *» ****** OÄWtsffl »™5Sä Re - SüMffifartteiWHMlibwn'* %*MflMfywMOfa%to - Martha Müller, sei itr RIc-Lml-Gold-FOIIfeder O. Ml 6. NU Mabtr #7. Juknb.nkn 4 S. Fi rn*. Nmumarkl I Floßplsti St, III. Telephon 33512 Mas Slegelbaum Uhrmacher, NordstraBe 26 Kein Laden, daher billig ntaium Emei Pfaffend. Str. W. Ecke Yorkttr. Tiglichi Leb. Karoten. Schleie. Hechte, Wt Mische, Seefische, jed. Tag frisch, ebenso wie Marinaden u. Räucherwaren. Lieferung fretHaus. Fernspr.147 36 Fortzugshalber verkaufe Möbel u. hebr. Bücher billig. Gottscheds*. 22 III, I. Zimmer gut möbeliertcs. 25 Mark. Ehren steinst raBe 44 I, m. 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