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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1932-11-18 · 27 (18.11.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
8 (1932)
Issue
27 (18.11.1932)
Date
1932-11-18
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 QEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIOIONSOEMEINDE ZU LE1PZ1Q 18. November 19$ 81 Wir beehren uns hierdurch anzuzeigen, daß die ftarmtttwah unteres Sohnes Kurl am Sonnabend, dem 19. in der Synagoge Qollschedslraße stattfindet. Heinrich u. Martha Qrenilzer Qohliser Sir. 18 geführt. Dali sich hierbei niemand der Jugend versehließen wird, darf als selbstverständlich angenommen werden. Schließlich findet am 11. Dezember, morgens 11 Uhr, im Königspavillon eine Filmveranstaltung zugunsten des Jugendhauses statt, bei der jüdische Jugendfilme, u. a. eine Darstellung des Jugendhauses, geboten werden. Die Eintrittspreise sind minimal. Alles Nähere dazu wird noch bekanntgegeben. Amtliche Bekanntmachungen Gärtnerei des neuen Friedhofes. Es wird darauf hingewiesen, daß Blumen- und Qrabschmuck zu handelsüblichen Preisen stets zu haben sind. Bei größerem Qrabschmuck empfiehlt es sich, rechtzeitig durch Fernsprecher 538 89 Bestellungen EU erteilen. Die Qräber werden jetzt gegen Frost eingedeckt. Falls hierfür noch nicht die Gebühren entrichtet sind, bitten wir, diese umgehend an die Kasse des neuen israelitischen Friedhofs — Postscheckkonto Leipzig Nr. 4932 — zu zahlen. Soweit Aufträge zum Eindecken gegen Frost noch nicht erteilt sind, bitten wir, diese schnellstens bei gleichzeitiger Zahlung der Gebühren, deren Höhe sich nach der verlangten Ausführung richtet und über die die Friedhofsverwaltung Auskunft gibt, aufzugeben. Leipzig, den 15. November 1932. Der Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Aus dem Gemeindeamt Gottesdienste (iemeindesy nagoge, Gottschedstr. 28. Sabbatgottesdienst: Freitag, den 18. November, Abendgebet 16.30 Uhr, mit Ansprache des Herrn Rabbiner Cohn anläßlich des 25jährigen Berufsjubiläums des Herrn Rabbiner Dr. Goldmann: Sonnabend, den 19. November. Morgengebet 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15.15 Uhr mit Predigt (Rabbiner Cohn): Nachmittagsgebet 16.30 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Cohn): Abendgebet 17.04 Uhr. Morgengottesdienst an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen 8 Chr. werktags 7.30 Uhr, Abendgottesdienst 16.30 Uhr. üemeindesynagoge, Gottschedstr. 28: Sabbatgottesdienst: Freitag, den 25. November, Abendgebet 16.15 Uhr, mit Predigt (Rabbiner Dr. (ioldmann); Sonnabend, den 26. November, Morgengebct 9 L'hr, Nachmittagsgebet 16.25 Uhr, anschließend Lehrvortrag (Rabbiner Dr. Goldmann): Abendgebet 16.58 Uhr. — Morgengottesdienst an Sonnimd bürgerlichen Feiertagen 8 Uhr, werktags 7% Uhr, Abendgottesdiens, 16.15 Uhr. Personenstandsnachrichten. Barmizwas: Am Sonnabend, dem 19. November 1932: Kurt Grenitzcr, Sohn des Herrn Heinrich Grenitzer und Frau Martha geb. Rabinowitz, Qohliser Straße 18, in der Gemeindesynagoge. Am Sonnabend, dem 26. November 1932: Rolf Calmanowitz, Sohn des Herrn Carl Calmanowitz und Frau Recha geb. Strauß, Qohliser Straße 13, in der Gemeindesynagoge. Trauungen: Am Mittwoch, dem 23. November, 3 Uhr nachmittags, Fräulein Judith Bromberg. Springerstr. 11, mit Herrn Michael Magazanik aus Bukarest, in der Wohnung Springerstr. 11. Austritte aus der israelitischen Religionsgesellschaft seit dem 7. 4. 32. Nach geltendem sächsischen Recht bedeutet der Austritt aus der israelitischen ReUgionagesellschaft den Austritt aus dem Judentum: Kemaß Ziffer 16 der Bestattungs- und Friedhofsnrdnung der Leipziger Gemeinde hat der Austritt aus dem Judentum den Verlust des Anrechts auf Beisetzung und auf eine etwa früher erworbene Grabstelle zur Folge. Konsul Wilhelm Meyer, Schwägrichenstraße 4. Frau Caroline Constanze Meyer. Schwägrichenstraße 4. Joset Wachtel, Oetzsch-Markkleeberg, Lößniger Straße 23. Kommerzienrat Alex Blancke. Straße des 18. Oktober 17. Kurt Wachtel, Kaiserin-Augusta-Straße 33. Schapsa Broner, Oststraße 14. Hildegard Klara Brasch, Härtelstraße 6. Margarete Steiner. Kaiserin-Augusta-Straße 36. Vereine Betr. Redaktionsschluß. Nachdem unser Gemeindeblatt wieder wöchentlich erscheint, ist Redaktionsschluß regelmäßig Dienstag, 10 Uhr. Es wird zur Erleichterung unserer Arbeit darum gebeten, daß Manuskripte möglichst frühzeitig, im allgemeinen aber im Laufe des Montag bei der Schriftleitung eingereicht werden. Für Manuskripte, die später als Dienstag, 10 Uhr, eintreffen, kann eine Veröffentlichung nicht mehr garantiert werden. Besonders wird darauf hingewiesen, daß sämtliche Manuskripte ausschließlich an die Schriftleitung zu richten sind, da sonst Verzögerungen nicht zu vermeiden sind. Die Schriftleitung. Statt Karten 7 : Kien unseren heben Freunden und Bekannte» leilen wir nur auf diesem : Wege mif. daß die Strrmlxwob unseres Sohnes Salo s.Q. w. am \ 26 Wovember 1952 in der Synagoge. Ollo-SchÜl-Slt. um 9 Uhr morgens \ \ slaltiindei. \ SIE SPAREN GELD) Lassen Sie ihre Steuersachen nur durch Speziallsten erledigen. Ich bin Spezialist' Kommen Sie betreffs Steuer und Buchhaltung in Ihrem eigensten Interesse vertrauensvoll zu mir. Steuerberater Habermann Fernruf 53521 j Frauenverein Ruth. Die seit einiger Zeit eingeführten Luxus-I Ablösungstelegrammc erfreuen sich einer immer größerer.! Beliebtheit. Es dürfte wohl kaum noch ein Leipziger jüdisches Haust geben, das nicht schon bei Glückwünschen irgendwelcher Art von dieser wirklich praktischen Einrichtung Gebrauch gemacht hat: denn trotz vornehmer künstlerischer Aufmachung ist solch ein Ablösungstelegramml billiger als ein Reichstelegramm. Da jeder Absender wie auch Empfänger dieser Telegramme weiß, daß hier zugleich ein gutes Werkl getan worden ist, dürfte es wohl nicht mehr lange dauern, daß jeder I nur noch diese Art von QlückwunschUbermittlung benutzen wird. Esl versteht sich von selbst, daß die aufgegebenen Telegramme pünktlich I und gewissenhaft dem Empfänger ausgehändigt werden. Die nach auswärts gehenden Telegramme müssen spätestens einen Tag vor der An-[ kunftszeit aufgegeben werden. Die Formulare sind in den jüdischen Buchhandlungen und Lebensmittelgeschäften erhältlich. Sonst genügt auch ein telephonischer Anrtiij bei allen Vorstandsdamen. Preise der Telegramme: innerhalb Leipzigs! 0,80 M., auswärts 1 M. Vereinigung ehemaliger Schiller und der Freunde der Höheren Israelitischen Schule zu Leipzig (Arbeitsbericht über das Winterhalbjahr] 1931/32). Die VeS. kann auf eine sehr ertragreiche Tätigkeit im vergangeneu Winterhalbjahr zurückblicken. Die Konstituierung des Vereins] war Notwendigkeit geworden, nachdem die schlechte Zeit vielen Schulentlassenen keine Arbeitsmöglichkeit im geschäftlichen Leben mehr gab und so ein Zusammenschluß all dieser das geeignetste war, um freund-[ schaftliche Beziehungen und gemeinsame geistige Weiterbildung unter-1 einander zu pflegen sowie zur ideellen Unterstützung der sehr schwer I um ihre Existenz ringenden Schule. So zeigte sich auch an unseren I Abenden die beste Anteilnahme. Sie erfaßte alle wissenswerten und! interessierenden Qebiete. Zahlreich und selbstlos stellten sich uns junge! jüdische Künstler zur Verfügung; mehrere Herren vom Lehrerkollegium! referierten. Für unsere musikalischen Abende interessierten sich viele! fernstehende Kreise, Künstlerinnen und Künstler von Namen. Aus der! Anzahl des Gebotenen sei nur einiges besonders erwähnt. Wir brachtet! Vorträge über: „Jugend und Sexualität", „Vorgeschichte des Wclt-[ krieges", „Problem China—Japan", einen Dichterabend mit eigenen I Vorlesungen (Ernst Friböse, Rolf Ita Ii ander, Erica Wassermann), einen! Melodramenabend sowie mehrere heitere Vorlesungen und Vorträge.! So hoffen wir im kommenden Winterhalbjahr weiter auf rege Beteiiif gung und werden unser nächstes Zusammensein hier in Kürze bekannt-1 geben. — Unsere nächste Zusammenkunft findet am Mittwoch, dem! 23. November 1932, um 20 Uhr, in der Aula der Höheren Israelitischen! Schule statt. Rat für hebräische Arbeit unter der Jugend* Am Montag, dem 21. No-I vember, 8.30 Uhr, rindet im Jugendheim ein von Herrn Lehrer E. More-[ Derech geleiteter hebräischer Unterhaltungsabend In Form von Fragen | und Antworten statt. m über 15 Saftet «I (»etoaftrt*» B| f>m**»m* einreitemttt«! UiW tn^gu1.. 1 iggejg «»wt. f Mtl«lo.«»*fc.a.Sn*. I Sie stcKane!^ jährioefifiiiirtma 3iifigen! itra HADASSAH MATANA AZUMAH PflANZEN-tMMoBINB Smpfang 12 Vi Uhr ff. Garlebach a. Frau CeipzigG 1. CorUingstt. 151 Diese drei flusuxihl- Qualitäten entsprechen den höchsten ^orterungen.die ein streng rituell geführter ftoushatt an die von ihm betätigten Speisefett stellen feaiuismuoN hinsirMldi ihrer Gute und vielseitigen'Oer wendungsmöglicrüzeit.als auch ihrer streng koscheren -Hersteilunastueis«, DR JOSEPH CARLE BAC H flll.Fabr. lD***d*uts<r* nahrunfttmmft^Drrk« m.rxfl.Nitsburg Wh, Vertretung u Lager: Fa.I.Tempel,Leipzig, BlQcherstr.11.Tel.25240] it»»«et»»ttt*«t«»**

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