Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 51 (21.12.1934)
- Date
- 1934-12-21
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Auflage 4250 Stück ©cmcinb cblatt DER ISRAELITISCHEN REUGIONSGE-MEINDE ZU ■tl D7|fL AMTLICHES NACH RICHTEN BLATT Im I ■ Am I \i? DER GEMEINDEVERWALTUN&B SchrlMeltungi Oemcinderibbincr Oustav Cohn Leipzig Walter Blflmel-Str. 10. — Nachdruck nur mit Quellenangabe und mit Genehmigung des Veriuaera gestattet Nummer 51 - Jahrgang 10 21. Dezember 1934 Anzeigenannahme i E. Ooldfreund, Leipzig O 5, CichoriusstraBe 2a, Fernsprecht; Nr. 60771 Druck: Druckerei der Werkgemeinschalt, Leipzig C 1. Gemeindeabend Der nächste Oemeindeabend findet anläßlich der Tagung der Vereinigung traditionell-geMetzestreuer Rabbiner Deutschland* am Hontag, 24. Dezember, 7,30 Uhr abends, in der Ez-Chalm-Synagoge, Otto-Sehill-Sii alle statt. Nach einer Begruttangsantiprache durch Herrn Oemeinderabbiner Dr. Ephraim Carlebach sprechen Herr Rabbiner Dr. Unna-Mannheim über die K.age de* gesetzestrenen •Judentums in der Gegenwart und Herr Rabbiner Dr. Klein-Nürnberg über das Thora&tudium in unserer Zeit. Musikalische Darbietungen umrahmen die Vorträge. Bei der Bedeutung dieser Tagung wird erwartet, daß weiteste Kreise unserer Gemeindemitglieder sich an diesem G-meindeabend beteiligen. Ein kleiner Teil der Plätze ist reserviert, für die Karten zum Preise von RM 1.— im Gemeindeamt erhältlich sind. Zu allen anderen Plätzen ist der Eintritt unentgeltlich. Der Vontand Leipzig, den 17. Dezember 1934. der israelitischen Iteligionggemeiiide zu Leipzig. IM*» Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands ■II , wie in der vorigen Nummer berichtet, am 25. und 2b. Dezember ■ eipzig ihre Tagung ab. Unsere Gemeinde weiß die Ehre zu schätzen, die ihr mit der Wahl Leipzig) als Tagungsort widerfahrt. „Es sei dein Haus ein ^a; mclplatz für die Weisen1' ist ein aus den Sprüchen der Väter 1*1 unter guter Rat für jeden Juden, der bestrebt sein soll, eine Ri Ig hohe Atmosphäre um sich zu schaffen. Es bedarf keines Bet ettCS, daB es so betrachtet, für eine ganze (iemeinde segensvoll ist. wenn im jüdischen Geistesleben führende Männer, sc: es »ui i mir vorübergehend, sich in ihrer Mitte niederlassen und ihre Beratungen pflegen. Wohl in keiner Zeit ist ein Oedankenaustausch und eine Befatung von Rabbinern solch dringendes Erfordernis gewesen, wie w i..iscrer ernsten Gegenwart. Wir entbieten den ehrwürdigen Herren von Herzen unser Scholautn alechem mit dem Wunsche, daß es ihnen in unseren Mauern behagen und ihre Beratungen ein fruchtbares Ergebnis zeitigen Rogen. Wir veröffentlichen hiermit das genaue Programm und freuen yns, unseren Lesern mitteilen zu können, daß die Beratungen am Dienstag und Mittwoch vormittag der Öffentlichkeit zugänglich ge- ■achl sind, während zu den Vorträgen und Beratungen an den beiden Nachmittagen ausschließlich Mitglieder Zutritt haben. Es werden gewiß zahlreiche Besucher es sich nicht nehmen lassen, die '"terrssanten Vorträge mit anzuhören. I)ic Vorträge finden sämtlich im Saale des Felix-Goldmann- "einies, Elstcrstraße 7, statt. Pro gm mm für die Kabbliiorver^aninilHiig. Dienstag, den 25. Dezember. 1U I hr: llalachisches Referat: KeduschasErezJisroel Rabbiner Dr. Ochs-Königsberg 11 Uhr: Raiästinareferat: Rabb. Dr. Hoff mann - Frankfurt a.M. Palästinareierat: Distriktsrabb. Dr. Münk-Ansbach. 12' , L"hr: Betiubungsfrage: Rabbiner Dr. Jakohovits-Bcrlin. Betäiibimgsfrage: Rabbiner Dr. K Ii: in-Berlin. 16 Uhr: Mincho: 10' , Uhr: Diskussion über die Morgenreferate- 18 Uhr: Die Stellung des Rabbiners: Oberrabb. Dr. Carlebach-Altona. Die Stellung des Rabbiners: Rabbiner Dr. Hoffmann-Breslau. 19 Uhr: Standesfragen, Verhältnis d. Rabb.-Verbände Gemütliches Beisammensein. Mittwoch, den 2b. Dezember. 91.. Uhr: Pädagog. Referat: Distriktsrabb. Dr. Hannover-Würz.- burg. Pädagog. Referat: Rabbiner Dr. Carlebach-Köln (Rhi. 11 Uhr: Geistesgeschichtliche Lage: Rabbiner Dr. Altmann-Berlin. 12 Uhr: Aussprache. nachmittags: Anträge, Wahlen, allgemeine Aussprache.