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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-10-12 · 41 (12.10.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
41 (12.10.1934)
Date
1934-10-12
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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12. Oktober 1934 OEME1NDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 5 Hamburg 20 Haynstr. 7 Annemarie ttottschalk Alfred Heilbronn Verlobte im Oktober Leipzig N 21 Delitzscherstr. 79 Mieze Diment Bruno Isaac Verlobte König-Johann-Straße 9 14. Oktober Gottschedstraße 13 Zu Hause: Sonntag, den 21. Oktober 1934 König-Johann-Straße 9 Unser geliebter Oatte und Vater Cantor Alfred Kibenschütz ist ganz plötzlich infolge Herzschlages von uns gegangen. Frau Stefanie Eibenschiitz geb. Rubin Leipzig, Pfaffendorfer Str. 54. nebst Kindern J.S.V. Bar Kochba, Leipzig e.V. 1. Hallen-Boxabend Die Elite der jadischen Boxer Mitteldeutschlands Im Ring Sonntag, 21. Oktober 1/28 Uhr abends in der Halle der Höheren Israelit. Schule, Gustav-Adolf-Straße 7 Jüdischer Frauenbund / Ortsgruppe Lelpzli daß ihm noch viele Jahre in bester Gesundheit und geistiger I Tische, sich zur Freude und vielen zum Nutzen beschieden sein mögen. Vom Kcren Hajischuw wird uns mitgeteilt: Die Verlesung der Namen der S e k u n d e n s c h e i n k ä af e r, die aus technischen Gründen erst am 17. Sept. (2 Tage vor Jörn Kippur) erfolgen konnte, hatte folgendes Ergebnis: Von den festgesetzten Erezjisroe 1»Reisen (für jede Stunde eine Reise) entfielen 3 (drei) auf Deutschland u. zw.: Nr. 3066 Ruth Perlstein, Kassel; Nr. 4781 Julius Mannheimer, Breslau und Nr. 3326b Rafael Gradenwitz, Berlin. Weitere Reisen entfielen auf die übrigen Länder. — Der Keren Hajischuw kann nur auf diesem Wege allen Käufern dieser Sekundenscheine seinen Dank aussprechen und erwartet, daß ihm a ich weiterhin das Verständnis entgegengebracht wird, das zur Erreichung seines Zieles und Zweckes notwendig ist: des Aufbaus Erez-Jisrocls im Geiste von Thora weham'ssora. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst: Freitag, den 1!. Oktober. Abendgebet 17,30 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 13. Okt her, Morgengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 17,35 Uhr, anschließend I -hrvortrag; Abendgebet 18,05 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Gemeindesynagoge. Sabbatgottesdienst. Freitag, 19. Okto- I er, Abendgebet 17,15 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 20 Oktober, anschließend U-gengebet 9 Uhr, Nachmittagsgebet 17,20 Uhr, I ehrvortrag, Abendgebet 17,51 Uhr. Gottesdienst an Werktagen in der Ez-Chaim-Synagoge. Ez-Chaim-Synagoge (Otto-Schill-Str.). Freitag, den 12. Oktober, Ahendprehet 17.30 Uhr. Sabbat: Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,05 Uhr. — Wochentag: Morgengebet ' Uhr; Abendgebet 17,30 Uhr. Ez-Chaim-Synagoge (Otto-Schill-Str.). Freitag, den 19. Oktober: Abendgebet 17,15 Uhr. Sabbat: Morgengebet 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 17,51 Uhr. — Wochentag: Morgengebet 7 Uhr, Abendgebet 17,15 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keilstr. 4. Freitag abend 17,30 Uhr. Sonnabend früh 8,30 Uhr; Mincha 17 Uhr; Ausgang 18,06 Uhr. Wochentags früh 7 Uhr, abends 17,30 Uhr. 1. Veranstaltung dieses Winters Montag,den 15.Okt., iö.30Uhr im Jugendheim,Eisterstr. Frau Lotte Spitz: „Lernzeit für ionische Fronen" (Anregungen aus einer Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Dr. Martin Buber und Dr. Ernst Simon) Da die Anregungen dieser Arbeitsgemeinschaft für unsere Winterarbeit ausschlaggebend sind, wird um das Interese aller jüdischen Frauen gebeten. Zu unseren weiteren Veranstaltungen werden aus Ersparnisrücksichten keine Einladungen versandt. Wir bitten daher auf unsere Ankündigungen im Qemeindeblatt zu achten. Personenstandsnachrichten B a r m i z w a : Am Sonnabend, 13. Oktober, Manfred Nomis, Sohn des Herrn Benno Nomis und Frau Toni geb. Sigal, Waldstraßc Ha, in der Ez- Chaim-Synagoge, Otto-Schill-Straße. Aus dem Gemeindeamt Mit Ende des Monats September hat Herr Dr. Fleiß sein Amt als Mitglied des Gemeindevorstandes und Dezernent des Sozialamts wegen Übersiedelung nach Palästina niedergelegt. Für seine aufopfernden und erfolgreichen Dienste im Interesse unserer Gemeinde spricht ihm der Vorstand auch an dieser Stelle den herzlichsten Dank aus. Aufruf! Diejenigen jüdischen Kollegen, praktischen Ärzte, Fachärzte und Wissenschaftler, die innerhalb der „Gesellschaft der in Deutschland lebenden Juden zur Förderung der Erbpflege" in Berlin und im übrigen Reich mitzuarbeiten gewillt sind — die behördliche Genehmigung zur bevorstehenden Gründung liegt bereits vor —, werden gebeten, sich bei Frauenarzt Dr. W. Nußbaum, Leiter der Arbeitsgemeinschaft für jüdische Erbforschung und Erbpflege, Berlin W 57, Potsdamer Str. 92, zu melden. Bei Anfragen Rückporto. Betriebsordnungen. Aus gegebener Veranlassung wird nochmals darauf hingewiesen, daß nach $ 26 des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit in jedem Betriebe, der in der Regel mindedestens 20 Arbeitnehmer beschäftigt, vom Betriebsführer eine Betriebsordnung zu erlassen ist, bei deren Aufstellung die vom Treuhänder erlassenen Richtlinien zu beachten sind. Die Anfertigung der Betriebsordnung hatte bis zum 1. Oktober zu erfolgen. Betriebsführcru mit mehr als 20 Arbeitnehmern, die solche Betriebsordnungen noch nicht erlassen haben, wird daher anheimgegeben, den Erlaß umgehend nachzuholen. Es wird dabei darauf hingewiesen, daß die Vorschrift nicht nur für gewerbliche, sondern für alle Betriebe gilt. Ausbau des Rcchnungs- und Revisionswesens bei jüdischen Körperschaften und Organisationen. Von dei Pressestelle der Reichs* Vertretung der deutschen Juden wird mitgeteilt: Bei allen jüdischen Körperschaften und Organisationen zwingt die Not der Zeit täglich von neuem zur Prüfung und Entscheidung, ob und in welchem Umfange die alten Institutionen in der bisherigen Weise weiterarbeiten können. Allerorts besteht die Notwendigkeit zur Einsparung, Um- Stellung und Neuorientierung nach finanziellen, wirtschaftlichen und organisatorischen Gesichtspunkten. Die Reichsvertretung der deutschen Juden ist sich der Bedeutung dieser Aufgabe bewußt und hat daher gemeinsam mit den großen jüdischen Organisationen in der F. W. I. (Der Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden m. b. H.) eine Stelle geschaffen, die in der Lage ist, bei den erforderlichen Maßnahmen beratend und prüfend tätig zu werden. Seither schon durchgeführte Revisionen haben erwiesen, daß auf personellem und sachlichem Gebiete, sowie durch organisatorische Sonntag, den 561. Oktober er. Konsertdirektlon A. Ehrlich Pünlrtl. 8.30 Uhr abends im Künstlerhaus Nikischpl.2 KlPSSiSChef 0|l6r£tt6l1Db6nil scher Külsn""'''^"^"!^!: 1 rnu Eisner. Sopran ) Mitgl. d. Berl. 1 Solis und Duette aus Operetten;| Harry Waiden, Conference. II Einlaß: 7.30 abends. Stuhllax Kuttner, Tenor I Kulturbundes. I Offenbach, Strauß, Lehar u. a. m. j| Alfred Simon, am Flügel. || reihen. Kein Oetränkezwang Kartent.M. 1.-,1.50o.2.- (bcld.num.)b. Kiuinunn,Brühl; Kiufh.Brühl; Wlllner,Nordstr.»;Zellntr'tRest.; Mandl»: wietepsky, BrühlS2; Konzertd. Ehrlich. Karljtr. I6:s.a.d. Abcndk.

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