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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1934-07-27 · 30 (27.7.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
10 (1934)
Issue
30 (27.7.1934)
Date
1934-07-27
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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27. Juli 193 Seile 5 Krystall - Palast Trianon - Qarten Donnerstag, den ä. Aug;. 1034. nachm. ab 3—7 Uhr GroUeN jfidtacu. Kinderand Familien-Fest mmm verbunden mit buntem Künstler-Programm von 3-5 Uhr: Kinderspiele - Kinderauf fährungen - Kaspertheater 430 „ Festumzug für Qroß und Klein._ Jede« Kind erhalt ttettchenke von 5-7 Uhr: Das prominente K.ttnntler-l*rog;ramiii Walter Lewens.......Der Liebling aller Leipziger . . . . Doris Wilamowska.....Die charmante Operettensängerin . . Benno Bullo........Die berühmte Cirkus-Musikalnummer Jak Ma nasse . . . . . . Der urkomische Jongleur-Akt . . Dredesu. Pratschz.....Artisten in höchster Vollendung. . Die Nensation: Das dress. Zebra, außerd. das berühmte Simony-Ballett. Die Veranstaltung findet bei jed. Witterung statt. - KintrittMpreise: Erw. 50 Pfg. Kind. 30 Pfg. - Qesamtleitung Reg. Albert Lastmann Vorverk.: W. Kaufmann, Brühl, Willner, Nordstr. 29, Bäckerei Schmeidler, Wilepski, Brühl 52, Kaufh. Brühl. 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So wird dieses Werk, für das Max Liebermann das Geleitwort schrieb, zu einer kleinen jüdischen Kunstgeschichte, die mit Absicht neben den bekanntesten Künstlern Deutschlands, Palästinas u. a. Länder junge, weniger bekannte Kräfte berücksichtigt hat. Die überwiegende Zahl aller Arbeiten wurde hier zum ersten Male veröffentlicht, einige Arbeiten sind eigens für diesen Kalender geschaffen worden. Der Reinertrag für diesen Kalender, der zum Preise von RM. 2,50 in Buchhandlungen, hei den Vertriebshelfern, bei der KQilttlerhUfe und im Jüdischen Museum Berlin oder beim Verlage zu haben ist, fließt der Künstlerhilfe zu. Die Arbeitsgemeinschaft für jüdische Erbforschung und Erbpflege (Leiter Frauenarzt Dr. W. Nußbaum). Berlin W57, Potsdamer Str. 92, deren Arbeiten auf den verschiedenen einschlägigen Gebieten bereits weit fortgeschritten sind, bedarf zu weiteren Forschungszwecken der Feststellung alteingesessener Familien. Aus diesem Grunde ergeht folgender Aufruf: Familien, die bereits um das Jahr 1800 in Deutschland ansässig gewesen sind, werden gebeten, sich bei der obigen Arbeitsgemeinschaft unter Angabe ihrer genauen Adresse zu melden. Diese Meldungen sind im Interesse der wissenschaftlichen Erforschung des deutschen Judentums dringend erforderlich und erwarten wir, daß die Nennungen ohne Ausnahme erfolgen werden. Brillen-Anpassung hl.«. Arbeiten ™™ Artikel fachmännisch gewissenhaft H. Fi*eIi er Gerberstraße 28 Neue Bücher. Mißverstandene und mißdeutete Talmud- und Soharstellen. Ein Wort zur Aufklärung in den eigenen Reihen 1934. Herausgegeben von der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums e. V. Die sogenannte „Ritualmordnummer" der „Stürmer" hat, wie zu erwarten war, eine kleine Abwehrliteratur von jüdischer Seite ausgelöst. Unter den Schriften, die zur Abwehr jener Angriffe erschienen sind, wird die obengenannte ihre eigene Bedeutung, ja ihren Eigenwert über den eigentlichen apologetischen Zweck hinaus behalten. Ein hübsches Bild gebraucht der Autor zum Schluß, das auch den ganzen Wert der Schrift charakterisiert: Man hat einem Besitzer Steine in den Garten geworfen, und, indes er nun auf dem Boden kauert, um Schutt und Steine abzutragen, findet er einen Schatz. Es ist dem Verfasser dieser mehr aus Liebe als aus Erbitterung geborenen Schrift weit mehr um den Schatz, als um die Steine zu tun, und darin liegt das Eigene und Besondere dieser Aufklärung. Er geht nicht an die Sache heran wie ein Arzt ap eine fremde Wunde, die ihm nicht wehtut, sondern es ist ein Schrei aus dem verwundeten jüdischen Herzen. Einleitung und Nachwort sind flammende Appelle an die eigenen Reihen, unsere Jugend, daß sie zu den Quellen gehe und selber urteile. Und zwischen Geleit- und Nachwort die apologetischen Ausführungen sind nichts anderes als ein Versuch, jene Quellen zu erschließen, durch einige Proben den Willen und die Lust anzuregen, sieh noch mehr in die Quellen zu vertiefen; alles in allein ein Versuch zur Aufklärung in den eigenen Reihen. Der Verfasser, eine in Lehre und Leben bekannte Persönlichkeit, hat diese Broschüre nach einem von ihm gehaltenen Vortrag auf allgemeinen Wunsch niedergeschrieben, und der Hermon-Verlag gab der Schrift die schöne und würdige Form und die Freie Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums e. V. übernahm den Vertrieb. Reicher Absatz und allgemeines Verständnis werden ihnen die Mühe lohnen. uomlO.Julibisli.Rug' Bauft|au8l i rieh! Kommende rechtzeitig! Wi BtütU B« DAS HfluS IN DEM MÖN GEHN KAUIT ipjxg tri

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