Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 10 (1934)
- Issue
- 11 (16.3.1934)
- Date
- 1934-03-16
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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C \i Auflage 4250 Stück ßemeitiö cblottr DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGE-MErlNDE- ZU I XII X)7\CL AMTLICHES NACH RICHTEN BLATT LL I ■ Em I ^7 DER GEMEINDEVERWALTUN0■ Schriftleitungi Oemeindcrabbiner Oustav Cohn Leipzig Walter Blümel-Str. 10. — Nachdruck nur mit Quellenangabe und mit Genehmigung des Verlassers gestallet Nummer 11 - lahrgang 10 16. März 1934 Anzeigenannahme i E. Ooldfreund, Leipzig 0 5, CichoriusstraBe 2a, Fernsprecher Nr. 60771 Druck: Druckerei der Werkgemeinschaft, Leipzig C 1. Warum brauchen wir die jüdische Schule? Am Dienstag, den 20. März 1934, 830 Uhr abends findet in der Turnhalle der Höheren israelitischen Schule, Oustav- Adolf-Straße 7, ein Gemeindeabend statt. Es sprechen die Herren Dr. Abraham Adler Dr. Ludwig Lehrfreund und Dr. Paul Zander über das Thema: „Warum brauchen wir die Jüdische Schule?" Alle Gemeindemitglieder, insbesondere die Eltern schulpflichtiger Kinder sind herzlichst eingeladen. Leipzig, den 12. März 1934. Oer Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Neuannahme von Schülern und Schülerinnen Die Neuanmeldungen von Kindern zu allen Klassen der Volksschule und der Höheren israelitischen Schule erfolgen auch noch in nächster Woche. Die Kinder sind zunächst beim Schuldirektor, Herrn Gemeinderabbiner Dr. Carlebach, am Dienstag, 20. u. Mittwoch, 21. MSrz, von 10—12 Uhr, im Schulgeb. d. Höheren Israel. Schule, Gustav-Adolf-Straße 7, anzumelden. Die Annahme erfolgt durch die Schulverwaltung an den gleichen Tagen von 11 — 1 Uhr im israelitischen Gemeindeamt, Walter-Blümel-Straße 10, I. Leipzig, den 12. März 1934 Der Vorstand des israelitischen Schulvereins e. V. Der Direktor Gemeinderabbiner Dr. Ephraim Carlebach Der Zusammenschluß der jüdischen Jugend Deutschlands Dr. Friedrich Brodnitz, Berlin, Vorsitzender des Rcichsausschusses der jüdischen Jugcndverbande. Die jüdische Jugend I hutsi hlands hat sich schon im Jahre 1°24 im „Keichsausschuß der jüdischen Jugendverbi n d e" einen organisatorischen Halt geschaffen, der sich in der Arbeit der letzten Jahre aufs beste bewahrt hat. Sie ist mit diesem Zusammenschluß einen Weg gegangen, den die großen jüdischen Organisationen und Institutionen jetzt in der Reichsvertretung der deutschen Juden nachgegangen sind. Sie ging dabei von dem Qedanken aus, die gesamte jüdische Jugend, ohne irgendeinen Eingriff »i die innere Arbeit und Richtung der Bünde vorzunehmen, zusammenzuschließen zu gemeinsamer Vertretung und einheitlicher Arbeit in sozialen Aufgaben. Heute ist dem „Rcichsausschull der jüdischen Jtigendverlxinde" die überwältigende Mehrheit der organisierten jüdischen Jugend angeschlossen. Aussichtsreiche Verhandlungen mit den noch Außenstehenden lassen hoffen, daß in Kürze die gesamte organisierte jüdische Jugend ihre Vertretung im RdchsausschuB sehen wird. Der „Reichs!USSChuB der jüdischen Jugeitdverbände", der früher in Form einer Vertretervereinigung aller größeren Jugendorganisationen organisiert war, hat vor einigen Monaten eine Umgestaltung erfahren. An die Stelle des zu großen üremiums ist ein kleiner Führerrit getreten, in dem alle wichtigen Richtungen vertreten sind, der aber bei der Kleinheit des Kreises ein praktisches Arbeiten sichert. Fr besteht aus dem Vorsitzenden Dr. Friedrich Brodnitz, dem Geschäftsführer Ernst Stillmanu, sowie fünf Spartenführern. Die hündische Sparte wird durch üeorge Pape (Bonim), die Sportsparte durch Dr. Hans Friedenthal (Makkabi), die Sparte für Berufsumschichtung durch Dr. Epstein (Verband der jüdischen Jugendvereine), die religiöse Sparte durch Heinz KellerUta n n