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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-09-16 · 37 (16.9.1938) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
37 (16.9.1938)
Date
1938-09-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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r». September 1Q38 / Nr. 37 JÜDISCHES GEMEINDEBLATT LEIPZIG Seite! C Freunden und Bekannten zur gcfl. Kentnisnahme, daß~^ die Trauung Hilde Berger/Dr. Kroch verschoben werden mußte__Jean Berger r Alex WoKf Dr. med. Charlotte Wolff geb. Beri Vermählte Berlin Leipzig '^Trauung: Sonntag, IS. September 1938, 15 Uhr, Springer»», iö 1 r Irene Calmanowit/ Sigi Schächter Verlobte Leipzig, (iohliMf Str. 15 l September 1°38 Berli J Bethaus „Bikur Cholim", Eisenbahnstr. 9 Karten-Ausgabe bis zum Feste v. 6—S Uhr früh sonst bei Herrn Hutterer, Bussestr. 5 a. Bernstein-Schul, Eberhardstr. 11 wir haben für I die Feiertage noch ca. 20 Plätze zu vermieten. Vergebung von I 5 6 l Ihr im Schul. I Fülle dann auf (irund dieser Überlegungen den gelben F rag cbogen, den Du schon bei der Anmeldung mitbekommst, mit Schreibmaschine in zweifacher Ausfertigung genau aus. Beachte hierbei besonders die Fragen nach Deinen Verwandten im Ausland; verschaffe Dir ihre genauen Adressen und alle sonstigen Angaben über sie. W ä h r e n d il e r B erat u u g unterstütze den Berater durch kurze, klare und absolut wahrheitsgemäße Angaben. Der Berater ist Dein Freund, zu dem Du, wie zu einem Arzt, absolutes Vertrauen haben darfst und mußt Bleibe insbesondere streng bei der Wahrheit bei Deinen Auskünften über Deinen Beruf und Deine Vermögensverhältiüsse. Jede Ungcnaiiigkeit kann Dir selbst zum schwersten Schaden gereichen. Verl a n g e v o m B e r a t e r nichts Unmögliches, sondern bedenke, daß der Hilfsverein nur im Rahmen der hier und im Einwanderungsland geltenden gesetzlichen Bestimmungen helfen kann, und dali hiervon abgesehen auch die finanziellen Mittel des Hilfsvereins sehr beschränkt sind. Halte Dir vor Augen, dali jeder Fall anders liegt und nur individuell bearbeitet werden kann, d. h. unter genauer Berücksichtigung seiner beruflichen, gesundheitlichen, finanziellen und sonstigen Besoitderheiten. Auch die Transfer« und Einwanderungsbestimmungen wechseln häufig. Berufe Dich also nicht darauf, daß ein anderer angeblich vor Dtr bevorzugt worden sei; niemand im liilfsvereiu will Dich benachteiligen, sondern man will I >ir mir helfen. Nach der ersten Berat u u g halte Dich au folgende Regeln: Telefonische Anfragen sind strengstens zu v e r m e i d e n, denn der Berater, dci gerade einem anderen Rat erteilt, wird darin gestört, und Dir kann der Berater ohne Vortage der Akten oft keine richtige Auskunft geben, so dal! durch Telefongespräche oft Mißverständnisse entstellen. Richte deshalb alle Anfragen schriftlich an den liilfsvereiu. Unsere Gemeinde Rabbiner Israel Fricdmann 60 Jahre alt. Am 24. FHul (20. September) vollendet der s^-it nahezu 20 Jahren in Leipzig wirkende Rabbiner Israel Fricdmann sein 60. Lebensjahr. I in Urenkel des berühmten „Riz.iners'' (dessen Namen Israel er ja lisch trägt) und Glied der hochangeseheneii und verbreiteten Sada- .oraer Rabbinerfamilie, sammelte Rabbiner Friedmann in Leipzig eine leraeinde um sich, die in Liebe und Verehrung zu ihm aufblickt. In bescheidener Zurückgeiogenheit entfaltet er sein segensreiches Wir- Am 17. und 19. September 193 8, 2030 Uhr im Kulturbund-Theater DER NEUE WU Ein Tonfilm des Keren Kajetneth Lejisrael ANSPRACHEN: 17. 9. Dr. David Schlossberg, Berlin 19. 9. Rabb. Dr. Herm. Ostfeld, Göttingen Chor und Bundesorchester des Makkabi Hazair Vorverkauf Buchhandlung Kaufmann, Speisehaus Klein, Zellners Restaurant, Zigarrengesch. Rosen, Zionist. Ortsverband, Keilstr. 4. Tel. 10211 Zigarrengeschäft Preismann, Nikolaistraße u. im Büro d. Jüd. Kulturbundes, Goethestr. 1 Eintritt nur gegen gültigen KB.-, RoderZOL- Karte, sowie gegen besonder. Filmausweis für 20 Rpf. erhältlich im Kulturbundbüro Karten zu —.80 bis 1.50 RM, sowie Filmausweise auch an der Abendkasse erhältl. KOL-NOA, Institut für jüdische Filmarbeit Bücher, wie □•nno .nnuna ^in^o Ritualien, wie p'sn crrvVo und Käppchen rechtzeitig einkaufen bei M. W. Kaufmann/ Brühl 34-40 ken, ist vielen, die sich in ihren Nöten nie vergeblich an ihn wenden, zu einem stets zugänglichen Berater geworden, der ihnen aufgeschlossenen Sinn und herzliches Verstehen entgegenbringt, ihnen Trost in ihren Sorgen gibt und ihr Qottvertrauen wieder stärkt. Auch an dieser Stelle sei dem Wunsche Ausdruck gegeben, dali es Rabbiner Friedmann vergönnt sei, noch viele Jahre in bester Gesundheit seiner ihn verehrenden Gemeinde Stütze und Führer /u sein. irvViyD 7»tPon^ nat'tp ctrirn mVw tfrt am T»H nx uk ca-iaa .^msn xiin"' yenn wai n:r curyi nxa TS bbzn roie1? Hebräische Sprachschule. Der neue Kursus für Anfänger findet rcgelmälSig Dienstag und Donnerstag von '21 —22 Uhr in der Jüdischen Schule statt. Anmeldungen werden noch im Sozialamt entgegengenommen. Der Jüdische Kulturbund Leipzig e.V. teilt uns mit: Jedes bis /um 19. Oktober ll)3S neu eintretende Mitglied hat freien Eintritt zu unserer Theaterveranstaltung ..Arm wie eine Kirchenmaus1' am 20.Oktober 1938. Von der Rabbinischen Lehranstalt „Jeschiwa" (Hoffmannschen Jeschiwa) zu Frankfurt a. M. Das Wintersemester an der Rabbinischen Lehranstalt (lloffmaniischen Jeschiwa) beginnt am Mittwoch, den 26. Oktober (1. Marcheschwan). Anmeldungen für alle vier Abteilungen (Vorbereitungsklasse, Unter-, Mittel- und Oberstufe) werden schon jetzt entgegengenommen Der Unterricht erstreckt sich auf: IViitateueh "»< Kommentaren, biblisches Schrifttum, Mischna, Talmud mit Kommentaren, Decisoren, Hebr. (iramiuatik, Neuhcbräisch (Lektüre und Konversation), Jüdische Geschichte, I'alästinakunde, Englisch. Für den Lehrgang in der Vorbereitungsklasse werden schulentlassene Knaben und Jünglinge aufgenommen, d c auch geringe Vorkenntnisse in den jüdischen Fächern besitzen. Anmeldungen mit genauen Altersdaten und Angabe der jüdischen Vorbildung sind möglichst bald, jedoch bis spätestens *). Oktober, an das Kuratorium der Rabbinischen Lehranstalt .Jeschiwa", FÜR DIE KRIEGSOPFER Sonntag, den 18. September 1938 ■ Haussammlung ■ Jeder muß geben

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