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Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1938-02-18 · 7 (18.2.1938) · p. Seite 3

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt und Nachrichtenblatt der Gemeindeverwaltung der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
14 (1938)
Issue
7 (18.2.1938)
Date
1938-02-18
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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18. Februar 1938 / Nr. 7 JODISCHES OEME1NDEBLATT LE1PZ1Q Seite 3 Moooooooooooooooooooooooooooeoooooooeeooooeooea Statt Karten ginü )(ctlfuS 000000000ooooooooo? Jjruno Flörsheim Verlobte Xeipzig €mpfang Sonntag, den 20. februar 1938 Xeipttg 12 bis /* Uhr, bei Xandesberg, fjafjendorjer Strasse 1ä, 3. JVoc/r —a——aaaaaaaaaaaaaaa—aa—— «nnnnoooooooooooocxaoononoooooe Beitina Kfltz Jakob Schartenberg Bremen Verlobte Leipzig Cl Fraiiz-Liszt-Straße IIa Neumarkt 31133 Erna Luttinger Walter Hasnes Verlobte Leipzig, 19. Februar 1938 oooooooooooooocCbcoooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo Dr. jnr. Werner Hocliheimer Hella lloclilieimer geb. Rodenberg; Vermählte — 15. Januar 1938 Frankfurt a. M.; Leipzig (O. Kwestei); Berlin; Kobe (Japan) Me Versicherungen audi XrankenoerstdierungIII mit freier Arztwahl durch die (üeneralagentur Wolf Oindsberg UottnclicdstraHHe Xr. 30, Fcrnaprecher Kr. 27£lb in Deutschland die Zentralstelle für die jüdische Auswanderung geschaffen, die in engster Zusammenarbeit mit den wie bisher selbständig bleibenden Waudcrungsorganisatiouen die einheitliche Lenkung und planvolle Förderung der Einzel- und der Gruppeu- Wanderung gewährleistet. Der Wanderungsausschuß wird der jüdischen Öffentlichkeit über seine Arbeiten Berich! erstatten. In den Waudcrungsausschuß wurden zugcwählt: Die Herren Jakob Levy, Dr. Leo Löwcnstciu und Josef Schmeidler. Damit sind alle in der Reichsvertretung der Juden in Deutschland zusammengefaßten jüdischen Organisationen auch im WanderungsausschuG vertreten. Unsere Gemeinde Die Chewra Kadischa der Frauen gibt bekannt, daß ab Montag, den 21. Februar, wieder in der Zeit von 3—6 Uhr im Sozialamt, Humboldtstraßc 13 pt., genäht wird. Um zahlreiches Erscheinen wird dringend gebeten. Nachricht des Sozialamtes. Zu Ostern werden in allen vom Sozialamt durchgeführten Kursen wieder Plätze frei, die neu besetzt werden können. Ls handelt sieh um einen dreijährigen Schlosscr- Lchrkurs, einen dreijährigen Tischler-Lehrkurs, einen einjährigen Haushaltuugskurs und eine einjährige gärtnerische Vorlehre. Anmeldungen können im Büro des Sozialamts, I lumboldtstr. 13, erfolgen. Nähkurse. Anschliellend au die gutbesuehten Zuschueidekurse sollen Kurse für Maschinen- und Hand nähen eingerichtet werden. Sie finden vorlaufig zweimal in der Woche von 2U—22 Uhr im Nähzimmer der Haushaltungsschule, Humboldtstraße 13, statt. Der Preis von Mk. -1,5'.) für sechs Abende muH im voraus entrichtet werden. Schriftliche Anmeldungen erbeten an die Leiterin der Kurse, Krau Kegina Wolkowitz, Nordstralie -19. Agudas Jisroel Jugendgruppe. 22. Januar 1938. Vor der agudi- Stischen Jugend Leipzigs hielt Herbert Sonn, Halberstadt, ein Referat über „Agudismus unserer Jugend". Dei scheinbare Widerspruch, so (Ohrte er aus, der zwischen diesen beiden Faktoren besteht, resultiert nur aus einer falschen Auffassung vom Agudismus. Wenn mau darunter das schematische Übernehmen und Konservieren Nächste Ausgabe: cfltessenummer und erste <&urimnummer! Mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vater, Bruder, Schwager, Schwieger- und Qrolivater Hartin Lencziiiski ist nach schwerem Leiden im 54. Lebensjahre von uns gegangen. In tiefstem Schmerz: Itrrtn LenczinHki geb. Adler Kita Abraham geb. Lenc/inski Joachim u. I ritt. I<enczhiftbi Sax Abraham Joücf LenczinHkl und Frau geb. Posener Willy Rose w Uz. und Frau geb. Lenczinski Die Beerdigung hat bereits stattgefunden. Riesa Elbe Berlin Johannisburg (Südafrika) überkommenen jüdischen Kulturgutes versteht, dann allerdings wird es schwerfallen, für eine solche Aufgabe Jugend zu gewinnen. Dann widerstrebt dem all das, was Jugend jugendlich macht, das „stürmische und drängende". Agudismus richtig verstanden jedoch braucht gerade das Streben nach Ganzheit, die Bereitschaft zu voller Hingabe au die Sache, wie es nur die Jugend besitzt. Soll dem jüdischen Volkskörper wieder seine eigene „organisierende Seele" die Thon in ihrer vollen (icltungskraft und -breite einverleibt werden, so müssen sich alle Glieder des Körpers erst wieder vollsaugen mit jüdischem Wissen. Lernen und wieder Lernen heißt es dann für die, die nicht in einem dem Muster westeuropäischer Staaten nachgebildeten Staat das jüdische Ideal selten, sondern in dem Staat, wie ihn die Thora nach ihrer eigenen Gesetzlichkeit formt. — In der auf das Referat folgenden Generalversammlung der Agudas Jisrocl-Jugcndgruppe wurde über den Stand der agudistischeu Fonds berichtet sowie über die Schiurim, Arbeitsgemeinschaften und Vortragsabende der Jugendgruppe. In der darauffolgenden Vorstandswahl wurden folgende Herren gewählt: Max Knegsjnann, Heinrich Biberfeld, Simon Spiegel. In den Arbeitsausschuß traten ein: Moritz Berliner, Josef Lolnger, Salonion Schwarzmann, Max Spiegel. Gottesdienste Gemeindesynagoge. Freitag, 25. 2. 1938, Abendgebet 17.45 Uhr mit Predigt. Sonnabend, 2(>. 2., Morgengebet 9 Uhr, Jugendgottesdienst 15.15 Uhr mit Predigt, Nachmittagsgebet 17.55 Uhr, anschlielicnd Lehrvortrag, Abendgellet 18.27 Uhr. Oottesdienst au Werktagen in der Lz-Chaim-Synagogc. Synagoge Ez. Chaim, Otto-Schill-Straße. Freitag, 25. 2., Abendgebet Ii.4t) Uhr. Sonnabend, 2b. 2., Morgengebet 8.30, Minchoh 17 Uhr, Ausgang 18.27 Uhr. - Wochentag: Morgens 7 Uhr, abends 17.30 Uhr. Synagoge „Ohel Jakob", Pfaffendorfer Str. 4. Freitag, 25. 2., Abcndg. 17.45 Uhr, anseht. Lehrvortrag des Herrn Rabb. Rogosiritzki. Sabbat, 26. 2., Morgeng. 8.'3U Uhr, Minchag. 17 Uhr, Abendg. 18.29 Uhr. — Wochentags: Morgeng. 7 Uhr, Abendg. 17.45 Uhr. Talmud-Thora-Synagoge, Keüstr. 4. Freitag, 25. 2., abend 17.45 Uhr, anschließend Bibelerklärung von Herrn Dr. Lipschütz. Sonnabend früh S,30 Uhr, Mincha 17 Uhr, anschließend Mischnajit, Ausgang 18.27 Uhr. — Wochentags früh 7.15 Uhr, anschließend Mischnajit, abends 17.45 Uhr, anschließend Chaje-Odem. Personenstandsnachrichten Geburt: 1. I ebruar I9'38 Heinrich Voos und Frau Flora geb. Rothschild, Leipzig, Brühl 1511, eine Tochter „Doris". Todesfall: 8. Februar 1938 Itzig Meier Rosner, Nordstraße 23. Neue Bücher Pentateuch und Haftaroth. Hebräischer Text und deutsche Obersetzung. Mit Kommentar von Dr. Joseph Herman Hertz (Oberrabbiner der jüdischen Gemeinden des Britischen Reichs). Erster Band: Genesis. Berlin [1937] (Jüdischer Verlag). Als Beseitigung eines oft und schmerzlich empfundenen Mangels in einer in jeder Hinsicht gelungeneu Form kann diese neue Ausgabe des Pentateuchs gekennzeichnet werden. Seitdem der mit Übersetzung und kurzem Kommentar versehene Pentateuch von Herxheim er vergriffen ist, wurde oft von solchen Synagogenbesuchern, die die alten hebräisch geschriebenen Kommentare nicht zu lesen imstande sind, der Wunsch nach einem Werke laut, das bei der Thr>ravorlcsung im Gottesdienst oder aber auch beim Bibellesen im Hause die Möglichkeit verständnisvollen Lesens vermittelt. Das bietet mm in ausgezeichneter Weise diese Ausgabe des gelehrten Oberrabbiners der britischen Judenheit. Vorzug dieser Erklärung ist die Verbindung der neueren mit der alten Deutung der heiligen Bücher und die Berücksichtigung der modernen Probleme, mit denen der luutige Mensch sich beim Lesen der Bibel auseinandersetzen möchte. Im allgemeinen sind die Bemerkungen in eine knappe Form gefaßt; überall da, wo es gdt, zu einer besonderen Frage Stellung zu nehmen, ist, wenn auch wiederum recht gedrängt, alles Wesentliche

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