Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 52 (28.12.1929)
- Article
- Dezember
- Date
- 1929-01-01
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- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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UlttfetlunQöHlattDeö 6dd]ftiaicnifraelitIfclieii(BemeinDeoerüanöea <3eton(tDOi< 1.6d>ttft(riiunoi%flrooirtttot£.^Icemadxt, Dtrttm "iVrino: 3fcac(ittf(be9tettaion4ocincin&c. Dtf<c«tt Droit: Kuben 3) Comb- Drc<octi-?l. Dejerabet 192 9 eafeuna be* 6äd)fii4en ifraelüifchen ©emeinbeüerbanbeä Unter Ottuoell aul beu in (>er Cftobctuummei 1019 bietet) ilMittcUunolblflttcl inner „«abunaeänbctuua" ab< aei>rti<ttcti neuen Hotilaul bei S •'> unb 8 Oer Sabung bei sätbttfdKtt ürnetitiiiiien ($emelnocoerbanDeä vom ... uuni 1936 ueroffentlifhen mir OicTOtil bi( gaiUC «eumim in tötet Icijtgen Bfaitung (orale btc Befanntmaebuna bei latbfifibett ($e(amtmtni(tctiuni8 übet btc Vllbung beä entbttfeben Mtaeltttfc&cu biemetitbeoetbanbes Pom u. 8eo« t ein ber LIM: l. KBgemeinc Beftimtnungen §!• Set Sädjfifche iftaelitifche (äemeinbcbcrbanb ifl eine iKeligionJ« gefeUfchaft unb bilbel eine ftöibetfchafl bei öffentlichen Stecht!. Sei -ii'. bei Betwaltung ijt Stelbcn. Sie ifraelitifcben Otcligiont« gemeinben bei ftteijtaatl Snchfen finb Untetbetbanbe biejec- Bei banbel uub bleiben Wötpetfchaften bei öffentlichen Mechtl. Set Betbanb bejraetft inlbefonbere, unter KBatyrung bei- Selb« [länbigteil bei- (Bemeinben: 1. bie Wiege becteligiöfen Sebent, 2. bie Vertretung bei gemeinfamen Bngelegenhcitcn bet fach« ftfehen iftaelitifchen EKeligiontgemeinfchafl nach aufjen, :i. bie Schaffung, Unterhaltung unb Unterftühung gemeinfatnet (Einrichtungen uub tlnftalten, 4. bie ftötbetung bet textlichen ttttb nittfchaftlichcn Stellung bei [ächftfehen iftaelitifchen fflemeinbebeamten. Wiehl tu beu ,'{n'eiictt bet Betbanbel gehötl bie SHnwirfung auf bie Betfafiung bet einzelnen Bteligtontgemeinben, inlbefonbere in |}tagen bei Ssahlteohtt, bet (äemeinbeftcuet folote bet (Seftaltung bei Shtltul« uub bec- Untertichtl. § 3. Sat (Sefchäftljaht bei Betbanbel ijt bat ftalenbetjaht. § 4. Sie Belanntmachungen bei Betbanbel erfolgen in bei 5ei.iiftfcbeti staattseitung. Set Boiftanb tann aufjetbem noch anbete blattet b.ijiii bejtiiumeu. Ii. BcfianM«ulf4wt § 6- Set Berbanbtaulfchufj befiehl aul beu bon beu ©emeinbeoct« tretungen (Borftanb unb Berorbneten) nach ben bei iiineu geltenben Borfchriften )u loäblenben SNitgliebern, einein oon bet Bereinigung bet Rabbiner im ^reiftaat Sachten ju beftimmenben ©emeinbc« rabbiner unb einem Don bei Sadjjüdten ifraelitifchen Schreibet« einigung gu beftimmenben Beßrer. § «.;ium Berbanblaulfchufj umbien aul ihrer Kitt« bie Qkmeinbe« Vertretungen Mm i r e cb e n brei, bon v e i p & t g f ceh*. bon 8 he m u i {<■ Moei Btitgliebet, bie Vertretungen bei übrigen Gkmeinben je ein SRitglieb. Jcbe Otemeinbeoctttetung n>at)(l lernet auf ihrer Kitte eine cbenfo gtofee Hngatjl bon [teUoerttetenben Hutfchufunitgliebcrn. Sic steüoertretet finb jn jebei Sifeung bec- Hulfchuffel einjulaben uub baben betatenbe, all Bettretet bon abroefenben oibentlichen SKitgltebein auefi befchliefeenbe stimme.!Bet Betbanblciulfchufj h " bal Recht, aul Inttög einer Beibanblgemeinbe Bcrfdnlichteiten mit beiatenbci Stimme |u beu Sulfchufifibungen htn)usu|iebjen, § 7- Sie Hmtlbauet ber otbentlicben unb ftcOoccttetenoen Äulfchufe« tnitgliebet beträgt jmei (^fchaftliahre. Biebermat)! ift;uiuni|t. Senn em SRitglieb cul feiner öemeinbebertretung aulfcheibet, |o erlifcht b.tmil fein Mint nieütuoidmiimitglicb. § 8. Sic iulfehufunitgliebet jiub Bettreter becgefamten Berbanbel unb finb im Kurträge nict)t gebunben. § 0. Xer ^etb.inbvuuvfduii; tritt m ber JUcgel nDjährlich jufammen. lir wirb bind) beu Borftanb mitteil fchtiftlichet Sinlabung bc lufeu. Bji mufj betufen loetben, Denn minbefteni ein Stittel bet ^ulfchufjmitgliebet e<< untet Vingabc ber (ftiflnbe beim Boiftanb beantragt. 8 io. Jen Botfi^ fö^tt ber Boifibenbe bee- Betbanbel, bei feinet Be« binberung fein SteQbeittetet, bei beffen Be^inbetung bei Beifib^et be>> Bbrftanbel unb bei beffen Behinberung ein Dom Hulfchufj ,iu mä^lenbel SNitglieb. Bei allen übftimmungen entfebeibet, foweit nicht etual anbete! beftimmt tjt, einfache lUieluhett ber abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ber ttnttag all abgelehnt, "i'ei BaUen gilt <ikgciuahlt, iuer mehr all bie Qälfte ber üb-- gegebenen Stimmen erhalten lj.u. ftomml eine foiche äKet)ri)eit nicht guftanbe, fo entfchcibel eine engete SBahl (mifchen beu beiben Bewerbern, litelche bie meiften Stimmen erhalten h.U'eu. Bei Stimmengleichheit entfeheibet bao Sol. § it Set Berbanblaulfchuf] ijt hefchlufjfäbig, menn minbefteni jebn ftimmbeiechtigte SKitglieber anroefenb imb. 5ft biefe Befehluß' fähiglett nicht borhanben, fo iji mit berfelben lagelorbnung eine iu>eite Sitzung anjuberaumen, bie ohne iKüdficht auf bie;{ui)i bet Stfchienenen befcblufifähig iftj Ijtecctuf ijt bei ber Sinlabung be fonbeil (ingutoeifen. § 12. liin etulfchuhmitglieb tann (ich bind) ein nnberel, und) butch ein fteQDertretenoel mitteil fchtiftlichet vollmacht bettreten laffen. § 13. Set Betbanblauifchuf) lann über alle cTngelegenheiten bec- Bei banbel beraten uub befchließen. 9i ijt inlbefonbere guftänbig für l bie jährliche [Jeftftellung beceaulhaltplaiicl, •J. bie Bi&fung uub Siichtigfptechung ber ^aulhaltrechnung, .:. bie 'i'ejdtiunttijjung üi'er viuju .hine unb Tilgung bon Anleihen, 4. bie Befchlu^faffung über bie )u erhebenben Betträge uub aul« gufdj i e ibenben Ste ue c n, 5. bie Befchlufjfajjung über Senbecung bei Satzung, (i. bie Befcblufifaifung tii'er fonftige ihm Dom Botftanbe Dotgelegt« (ikgenftänbe. 8 14. Befchläffe üi'er Die in S 18 ,'iifjei :!, l unb S bezeichneten Q)egen iiiiitbe bebitrfen einer Wihrljeit von jinci 'Srittel ber abgegebenen stimmen. Befchlüffe über vrtoeiterung bec- 3mcdel bec- Berbanbel bebflrfen ber vinftimmigteit. 8 15. Ter Betbanblauifchuf] regen [eine Qkfchäftlführung bind) eine ran ihm sti befchliefjenbe (Beichäftlorbnung, III. ^oritnnb. 8 10. Ter Boiftanb bec- Berbanbel beftebl iiucbem Borfibcnbcn, beut itelliertreteubeii 4>orit^enben uub einem Beifiber, tueidte Dom ^eriMnbc-iiuc-jdnij; iiuc- [einet Witte auf Ittel (Kefchäftliabce s\e .i>iti)it merben. Sei Bornbenbe unb ber peOoettietenbc Boriibenbc tollen in Srelben, bei Beifüget in Seipjig braunen; im Bebinbe;unglfaDe fauu ber IVifiner jtd) bind) ein mibe reo Üluc-jd)iir,mit ititeb Dertreten (äffen. Sem Boiftanb gehötl feinet ein bon ber Beteinigung ber .Kabbinei im gfrciftaal Sachjen ju beftimmenbei (Bemeinberabbinei uit beratenbet Stimme an. 8 n. '.'nidi Vil'l.ntf ihrer vimtc-;eu führen bie Borftanblmitgliebet thie Aemtet fo lange foit, biebie ncugenrählten ihre Kerntet angetteten haben. Biebetnrahl ijt juläffig. Scheibe! ein Botftanblmitglieb aul feiner QtemeinbcDcrtrctung iul, fo erlifcht fein Vinn all Botftanblmitglieb. § 18. Ter Boiftanb beitritt beu Betbanb nach innen unb aufjen, er flätungen für beu Betbanb loetben Dom BotRbenben abgegeben Jm übrigen regelt ber Boiftanb feine Qkfchäftlführung felbft.