Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 43 (25.10.1929)
- Date
- 1929-10-25
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 GHMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Nummer 4:i Gutschein 50% des Kassenpreises gegen Abgabe dieses Bons a ||^ | Kl J» unter der neuen Direktion Kurt Kaiser, früher Drei Linden und CT- Betriebe DAnDLKIhlA m r»r\ M MASCOTTE fKt t\r\ ocneimKunsi in nocnsierVollendung Dazu: Windmühlenstr.14 16-Tel.23543 23544 Das Programm der Attraktionen! Die Gesamteinnahmen 1938 betrugen M. M68&22, die Ausgaben M. 57452.76. Der 1' e h 1 h c t r a g von M. 2767.54 wurde aus dem Dispositionskonto gedeckt Für 5 Schulkinder-Kolonien, die von der Ferien- und Solbad- Kolonie In 1 i;i d Dörrenberg Im Jahre 1928 im Alphons-Jacobson-Kinderheim ab 3. Mal bis 16. Oktober beköstigt und verpflegt wurden, betrugen die Einnahmen aus der Sammhing des Herrn Martin Marcus M. 3073.—, von der Isr. Religionsgemeinde M. 1000. , vom Rat der Stadt Leipzig M. 400.-. Aus Spenden M. 1089.60, aus P.lterngeldern M. 3273.—, denen Ausgaben für die 5 Kolonien im Betrage von M. 8764.30 gegenüberstehen. Ein kleiner Rest von M. 71.30 konnte am 1929 vorgetragen werden. Leipzig, den 31. Dezember 1928. Isr. Wohltätigkeitsvereln zu Leipzig. Portionen-Statistik 1928. 1928 Altersversorgung | Mittelstand Volksküche a a 40 Pf. 20 Pf. 4) M ■ X Isr. Relig. durch Herrn Weigler durch Herrn Tager Hilfsverein isr. Gewerbetreibender Kinderspeisung bez. | bez. ' gratis 1 gratis Ä & il 1 ■ 40 Pf. 20 Pf. 40 Pf. 20 Pf. Oratls- Speisung von Privaten Ang is an Durchreisende ewiesene Portionen der '. Religionsgetneinde Anweis. Oratls Blaue auf De. a.d.hoh. Anweistimmte Feiersungen ze|t tagen Vom Schwesternbund f. die Kinder bewilligte Portionen ä a 40 Pf. 20 Pf. Gesamt- Ausgabi Januar 270 1164 786 226 205 70 30 _ 14 21 29 36 107 00 31 157 _ 6 14 3274 Februar 25S 1230 737 150 20") 66 35 4 41 51 56 70 — 76 43 131 3100 .März 288 1305 757 117 220 63 35 11 50 56 56 71 — 170 44 97 3412 April 201 028 624 81 141 45 12 0 31 38 30 46 m 48 52 12 2295 Mal 31t i 105 000 175 20«) 52 14 13 37 36 74 98 62 58 13 3460 Juni 269 1222 716 184 170 29 7 — 47 45 84 111 75 63 68 19 - 3109 Juli 230 1004 807 140 181 — 12 5 35 51 84 132 28 85 115 16 - 3024 August 283 1217 021 173 161 - 7 26 51 35 98 123 32 119 128 6 3420 September 341 1458 003 153 206 — 2 4 53 47 67 88 — 105 100 75 584 4186 Oktober 360 1457 1112 153 230 7 11 83 97 69 % — 115 124 77 235 4226 November 338 1054 1020 171 234 5 12 105 110 58 54 — 110 91 54 — 4316 Dezember 332 15S5 78(1 102 231 - 13 14 70 115 35 63 70 94 105 262 32 3012 1494 16028 10102 1834 2400 325 170 106 617 702 740 091 321 1146 959 010 851 0 14 41800 Unsere Gemeinde Personalnachricht 70. Geburtstag. Am 24. Oktober konnte Herr Max Rosenf eitler seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubilar hat sich in langjähriger hingebungsvoller, gemeinnütziger Arbeit innerhalb unserer Gemeinde außerordentliche Verdienste erworben. So gehört er der Gemeindevertretung seit 1903 als Verordneter an und ist damit das dienstälteste Mitglied dieser Gemeindebehörde. Außerordentliche Verdienste hat sich Herr Roscnfelder außerdem durch seine ungemein rührige und erfolgreiche Tätigkeit für die Höhere Israelitische Schule erworben. Seit vielen Jahren steht er an der Spitze des israelitischen Schalvereins, der die äußere Organisation dieser Lehranstalt obliegt. Der Jubilar hat in den vielfachen Sorgen und Schwierigkeiten, die zu iberwinden waren, nie versagt und darf mit freudigem Bewußtsein einen erheblichen Teil des Verdienstes an der Erhaltung; der Schule Mr sich in Anspruch nehmen. W ir erfahren, daß der Jubilar zur Zeit unpäßlich ist. So sei an - Stelle ganz besonders der Wunsch ausgesprochen, daß dem Jubilar recht bald völlige Wiederherstellung seiner Gesundheit gestalte" möge, in der bisherigen geistigen und körperlichen Frische noch recht viele Jahre sein gesegnetes Wirken innerhalb der Gemeinde fortzuführen. Verkauf von Handarbeiten jüdischer Frauen Die diesjährige Handarbeitsausstelliing des Schwesternbundes der Leipzig-Loge beginnt mit dem 20. November. Anmeldtingen von Plauen, die sich an der Ausstellung beteiligen wollen, nimmt Frau Fanny Roscnthal entweder telephonisch (234 88) oder am Montag, d. 2s. ds. nachm. 2 4 V b r in ihrer Wohnung. Atiens.tr. 19. persönlich entgegen. Neue Gedenkbuch für Moses Mendelssohn. Herausgegeben vom Verbände der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur in Deutschland. Herlin 1929. (Verlag M. Poppelaucr.) Anläßlich der 200. Wiederkehr des Oehurtstagcs Moses Mendelssohns hat der Verband der Vereine für Jüdische Geschichte und Literatur an Stelle seines Jahrbuchs ein Gedenk buch herausgegeben, das eine Reihe interessanter, das Leben und die vielseitige Wirksamkeit Moses Mendelssohns beleuchtenden Aufsätze enthält. Auf ein Geleitwort von I. E I - bogen folgt eine Schilderung Max Frcudenlhals über die D c s s a u e r Jugcndcindrückc auf den späteren Philosophen. Uebcr seine Philosophie schreibt Albert I.cwkowitz, über seine Bibelübersetzung Franz Rosenzweig, über die Kompositionen einzelner Psalmen nach seiner Ucbcrtragung Leopold Hirschberg. Ein Aufsatz des berühmten Lcssingforschcrs Franz Munckcr s. A. bespricht Mendelssohn! Anteil an der deutschen Literatur, Paul Michaelis schildert seine starke Wirkung auf die französischen geistigen Kreise und Fritz RciBncr die auf französische Politiker. In die Zukunft weist der Aufsatz von Simon Hemfeld über Mendelssohns Einfluß auf das Judentum, und Juda Bergmann bespricht die Stellung unserer Gegenwart zu Moses Mendelssohn. Das Buch, das im Verlag von M. Poppelauer, Berlin C 2, erschienen ist, ist gut ausgestattet und enthält außer einer Notcnbeilagc eine Abbildung der Mendelssohn-Büste von Jacob Pleßner. Dr.Adolf Altmann (Oberrabbiner in Trier), Sinn und Seele des „Höre Israel". Eine Studie. Sonderabdruck aus den „Jeschurun" H. 11/12. Die ungemein feinsinnige Studie will aufzeigen, welche Momente dein uralten Bekenntnisworte des Judentums den bedeutungsvollen Charakter eines grundlegenden Glaubenssatzes gehen. Sie findet ihn in dem Worte: Höre! Am Sinai hat Israel gehört. In diesem Hören ist ihm die Erkenntnis vom Dasein Gottes und seiner Einzigkeit zum Erlebnis geworden. Gott kann auch durch Sehen erkannt werden, aber ..das Klangliche steht unter den KTOlkWERCI"( Kakao Schokolade i Pralinen