Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 5 (1929)
- Issue
- 29 (19.7.1929)
- Date
- 1929-07-19
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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ig, ili 1929 gkmhindlblatt di;k iskalutischhn kli.icionsclmi.indi; zu 1.1 iiv.k; Seite 7 den um h;> ingeladenen Ehrengästen der Rclchsinncnmlnlster Herr Severin« i Oberbürgermeister Herr Döß bereilerklürt, Ansprachen zu r heil. wir Mb der mu Bei , r Anregung der Israelitischen Kultusgemeinde Dessau folgend, die von der Jüdischen Gemeinde und der Preußischen Staatsliek veranstaltete Mendelssohn-Ausstellung erst am Montag, 16. September, gemeinsam eröffne) werden. Dadurch isl die . hkeii geschaffen, daß. die gesamten Leihgaben, welche In der er Ausstellung gezeigt werden, eine ganze Woche hindurch n Dessau zur Ausstellung gelangen. REGINA RUBI N JACOB PLATTNER V K It I.OHTK >C i i rpzia SonntMj Zu Haum« den 21. Juli 19a Vurkstr. H J Unsere Gemeinde Zu Driften an die Schriftleitung \lle zur Veröffentlichung im (iemeindeblatt bestimmten Auicl Ken bitten wir in der Zeit vom 12. Juli bis B. Anglist an die Buchdruckerel August Fries, C I. Hrüderstr. S9, zu richten. Auf Vergilt ilicliung in der jeweils nächsten Nummer kann nur gerechnet we eil. wenn die Manuskripte spätestens Dienstag früh II) Uhr eilige;- dien sind. Hihsverein der deutschen Juden >\ ie w ir erfahren, sind die Herren Gemeindevorsteher Carl Goldsei iidt und die Vorsitzenden der Hingst neu organisierten Leipziger n nippe Bankier Tobias Seidel; und Dr. II. Halberstam in das Ix ralkomltee des Hilfsvereins der deutschen .luden gewählt worden. Es s( zu hoffen, daß diese so außerordentlich segensreiche Organisation auch hier in Leipzig wieder die weitgehende Förderung erfährt, die ihrer großen Bedeutung für die Lösung schwieriger Wohlfahrtspi leine zukommt. »bschiedsfeier der „Agudas Jisroel" zu Ehren des Herrn Dr. Hallermann, Leipzig Die Jugend- und Mädchengruppe der Agudas Jisroel versammelten im Sonntag, den 14. ds. Mis. in den Vereinsräumen, um sieh von Herrn Dr. I. Hallemann, dem l. Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe, tu verabschieden. Mein Ernste der Zeil entsprechend, nahmen wir einer öffentlichen Leier Abstand, und tauschten dafür einige S »den ein, die uns das herzliche Verhältnis, das Dr. H. ml) seinen udlichen Mitarbeitern verbindet, nochmals besonders nahe brachte. V stellen mit Genugtuung fest, daß sieh aus der rein sachlichen \ sit heraus eine innige Freundschaft mit dem Scheidenden eiukelt hat. Auch wir inline Menschen konnten verfolgen, wie In den Ii ten Jahren, aus einem kleinen Häuflein begeisterter Männer, eine große Schar Mitarbeiter wurde. Die viel geschmähte und befehdete \ idas Jisroel hat sieli aueh in Leipzig, wie überall, zu einem nennenden Faktor emporgearbeitet, und wir können rückschauend s;en, dal! das Eintreten des Dr. II. für uns ihn Erfolg unserer Aroeil ährlelstet hat. Es ist daher verständlich, wenn in der gemütlichen I er die Ansprachen auf den Ton der Dankbarkeil gestimml waren. N Jidem Sr. E. Herr Rabb. Rogosnitzkl in seiner Eröffnungsrede die! igkeit des Dr. H. als Erzieher der lugend gewürdigt hatte, und den I nk der Versammelten mr die hiesige Tätigkeil und die besten V mschc für ferneres Gelingen seiner neu übernommenen Arbeil aus. r prochen hatte, gaben die Herren Merkin, Heer. Kraus und Dr. I.ips itz als Vorstandskollegcn und Freunde der Verbundenheil mil II. in ernst-mahnenden und humorvollen, dankerfüllten und betten Worten beredten Ausdruck. In seiner Erwiderung dankte H. itir soviel Liebe und Freundschaft. Er betrachte diese Feier, In als Dank iiir pflichtgemäße Arbeit, sondern als gemeinsame Auft derung an uns seihst zum weiteren Fortschreiten auf diesem Wege Zusammenschlusses des jüdischen Volkes auf dem Hoden der ittro. Die Leier, die von Thauroworten und jüdischen Gesängen chflochten war. machte auf die Anwesenden einen liefen Linlek. W ir rufen Herrn Dr. Hallemann, der das Amt eines Walsenisverwalters in Fürth übernimmt, herzlich zu: nox 121 33"n n^s I;tr. Aufsicht üher Milch und Butter Um Irrtümern, von deren Verbreitung' wir Kenntnis erhallen, zu segnen, sei ausdrücklieb darauf aufmerksam gemacht, daß die ter Aufsieht des orthodoxen Rabbinats stehenden Heiriehe für Milch J Hinter, nach wie vor der Aufsieht unterstehen. HERMANN HOCHMANN TONI HOCHMANN GEB. MOSKOWITZ VERMÄHLTE Lelpilg-SchleuBii |m ju|j iy,9 "I* danken gleichseitig für die Schnorrslratk- 24 1 rechts uns erwiesenen Aulmerksamkeilen Erklärung! Bei einer Plenarsitzung der Israelitischen Religionsgemeinde 'iahen die hiesigen Herren Rabbiner den Antrag' gestellt, sie bei Kultusfragen zur Beratung zuzulassen. Ich halle gegen diesen Antrag Stellung genommen. Bei der Begründung habe ieh inner anderem mieli geäußert, da es eine Herabsetzung fiir die Qemeindeverordncten bedeuten würde, ialls die Herren Rabbiner zur Beratung zugelassen werden. Diese Aeußerung soll iiir die hiesigen Herrn Rabbiner beleidigend gewirkt haben. Erkläre hiermit mein Bedauern, mil diesem Ausdruck die Herren Rabbiner beleidig! oder verletzt zu haben, Elias Seiinger. Warnung! Herr Max R 11 b i n . vor welchem schon wiederholt in diesem Blatt gewann worden Ist, hat wieder in letzter Zeit Versuche gemacht, (ielder für Irgendwelche studentischen Zwecke zu sammeln. Wir möchten nochmals darauf aufmerksam machen, daß er zum Sammeln nicht befugt Ist. Jüdische Studentenhilfe zu Leipzig. Amtl. Bekanntmachungen der Israelitischen Religionsgemeinde, Leipzig Steucrordnung Die in der Gemeindesitzung vom 21. Mal 1929 beschlossene, vom .Ministerium für Volksbildung genehmigte Steuerordnung für das Qcmclnderechiiungsjahr l">" (I. April 1929 bis 31. März 1930) liegt vom lull bis 2, August 1929 werktäglich von 9 h* Uhr im Gemeindeamt, Löhrstraltc Uli, zur Einsichtnahme iur die Gemeindemltglleder aus. Der Wortlaut der Steuerordnung Ist, abgesehen von den veränderten Jahreszahlen, der gleiche wie im Vorjahr. Leipzig, den 15. Juli IM.»». Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Blumenverkauf für den neuen Friedhof Die Friedhofsbesucher werden darauf aufmerksam gemacht, daß die von der Gemeinde In eigener Verwaltung betriebene Gärtnerei unseres neuen Friedhofes ständig eine größere Auswahl von Blumen und Pflanzen bereithält, die zu handelsüblichen Preisen verkauf! werden. Leipzig, den 28. Juni 1929. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemcinde zu Leipzig. INGER Nähmaschinen in altbewährten Güte Weitestgehende ZaMunösei'leicrvterunQen; Mäßige Monatspaten SINGER NÄHMASCHINEN AKTIENGESELLSCHAFT Singmr L8de* Ob^nU