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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1929-01-11 · 2 (11.1.1929) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
5 (1929)
Issue
2 (11.1.1929)
Date
1929-01-11
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Seite 6 (ii:Mi:iNi)i:iii.ATi dhk iskaeli tischen relic.ionsgemeinde zu Leipzig Nllllli: Nobel Jahrzeit im Zeirej'Misrachi! Sonntag, den 24. Teweth, anlftBIlch der Jahrzeit des unvergeßlichen Frankfurter Raws, versammelte sich die hiesige ZelreJ- Misrachi-Qruppc zu einer Internen Veranstaltung. Bei dieser (iclegenheil begann eine Arbeitsgemeinschaft mll dein Lernen eines imun Talmud-Traktates. Später sprach man Ober die Bedeutung dieses großen Führers und freundes der indischen Jugend. Nach einigen Midrasch-Worten wurde von einem seiner früheren Schüler Rabbonlm-Kaddlsch gesagt. Die Führerschaft des Zeiret-Misrachl beschloB, von letzt ab anläßlich der Jahrzeil einen öffentlichen Vortrag über eine Ittdischc Kulturfrage zu veranstalten, den möglichst ein bedeutendes Mitglied des Nobelschen Kreises hallen soll. Das ehemalige Israelitische Krankenheim. Nach Auflösung des Krankenhelmes in der König Johannstraße hat der Schatzmeister der allen Stiftung „Israelitisches Krankenhaus", Herr Martin Marens, dem Vorstande der Israelitischen Religionsgemeinde die Schlußabrechnung übergeben, welche einen Vermögensbestand von rund M. 6200, aufweist. Dieses Vermögen wieder /um gleichen Zweck verwenden muH. für den es ursprünglich bestimmt war. Zur Vermögensübergabe ist noch die Genehmigung des Sächsischen Ministeriums des Inneren erforderlich, nach deren Eingang ausführliche Mitteilung folgen wird. Inzwischen wird auch Beschluß über die Verwendung des Vermögens herbeigeführt werden. Aus dem Gemeindeamt Wochen-Zeittafel bis 17. Januar 1929 — 29. Tcwes bis 6. Sch wat 5689 1929 Januar Tcwes 5689 Freitag 11. 29. Bch'wM Sonnabend 12. l. S. Wocro, Sonntag 13. i Neumondstag .Wontag 14. 3. Dienstag 15. 4. Mittwoch lö. 5. Donnerstag 17. 6. (iemeindesynaxoxe Sabbat gottesdienst: Freitag, II. Januar, Abendgebet 16,30 t lir um Predigt (Rabbiner Cohn): Sonnabend. 12. Januar, Morgengebel 9 Uhr, Nachmittagsgebet 1'',+» I hr. anschließend Lchr- \ortrag (Rabbiner Colin): Abendgebet 17.13 I hr. Morgengottesdlcnsl an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen 8 L'hr. wochentags 7,30 i lir. Abendgottesdiensl 16,30 I hr. Personenstandsnachrichten a I Mar in i /. w a. In der Krakauer Synagoge (Berliner Straße). Am Sonnabend, I». Januar, Schaia Sternheim, Sohn des Herrn Mendel Sternhelm und Frau Schcindel geb. Silbermann, KattaarinenstralJc 19. in der Qemeindcsynagoge (Qottscbedstraße). Am Sonnabend, 1'». Januar, II.ins Meyer, Sohn des Herrn Ja Meyer und der verstorbenen Frau Gertrud Mey er geb. Staub, Kartenstraße in. b) Todesfalle, i. Januar 1929 Hr. phil. Emino Löbl, Kalser-Wilhelm-Str, in. Januar 1929 Bfim Iwanow, Poetenweg in. Winterkur auf Norderney Das Kind e i - E r Ii o I u n k shel in d er Z i o n - Log e ui Norderney hal seil seinem Bestehen vielen Tausenden von indem während der warmen Jahreszeil Erholung und Kräftiguni bracht. Das Jahr 1926 .'7 brachte eine erneute Vergrößerung, in ist es möglich, Inn Kinder aufzunehmen. Das Wesentliche an di Neu- und Umbau ist die Einrichtung einer Badeanlage lür « Seebäder und der Einbau einer Zentralheizung, Dadurch ist die lichkeit geschaffen worden, \\ inte i k u i e n einzurichten. Diese auszubauen isi eine dringende Notwendigkeit für dl holungsuchenden Kinder. Immer mehr komm) die Ärzteschaft zu der Überzeugung, daß die Winterkur für Bronchialasthma, chron Katarrhe der Bronchien und aller Schleimhäute, Skrofulöse. Racl Iis, Knochen- und Qelenktuberkulose, allgemeine Schwäche und Nei tät, bei Neigung zu Erkältungen usw. von tan/ besonderem Vortc si Auch die Behörden, die sieh für die Kräftigung der heranwacl den Generation in «an/ besonderer Weise einsetzen, empfehle Winterkuren an der See: sie fordern sie, indem sie durch ihre traucnsärzte Kinder in einer Zahl, die von Jahr /u Jahr Steigt, il Kinderheime auf Norderney entsenden. Das Kinderheim der Zion-Loge selbst bietet unter der nie: bewahrten Leitung wie in der Sommerszeit auf (irund der eing geschilderten technischen Einrichtungen einen «an/ hervorrag« Aufenthaltsort. Versäumnisse im Unterricht können durch den i rieht, den eine in der Anstalt ständig anwesende geprüfte Lehl erteilt, wettgemacht werden. Die mit dem Neubau geschaffenen Tagesräume sind nach dernsten pädagogischen Erfahrungsgrundsätzen ausgestattet; bieten den Kindern einen angenehmen Aufenthalt in familicnhi Gruppierung. Hie Verpflegungssätze werden le nach der Länge des Kuram haltes bzw. unter Berücksichtigung etwaiger Bedürftigkeil der zunehmenden gestaffelt. Hie Zion-Loge hat den lebhaften Wunsch, ihre Anstalt i v. a u /. e J a Ii r im Interesse kur- und pflegebedürftiger Kinder geöl /il halten. Hie Loge bittet d a Ii e r d i e Eltern, die I s e n d e s i e I 1 e n . ins b e s o n d e r e a b e r a il e Ii die Ar/ sie in ihrem Bestreb e n, dies c W Interknren a u s b a ii e ii. zu unterstfll i e u. Anfragen erbeten an das Kinder-Erholungsheim < Z Ion■ L o «e. II a n ii over, K ii r ne r st r. 5, Durch d;is plötzliche Hinscheiden von Herrn Dr. Emmo Löbl sind wir in tiefe Trauer versetzt. Br war sein I.ebcn bog ein vor bildlicher Pionier auf dem Wege de.' VCiederaufrkhtune des jüdischen Volkes, ein getreuer Mitarbeiter, dessen Angedenken wir in hohen Ehren halten werden. Zionistische Vereinigung Leipzig Dr. Werner Bloch, Berlin über sprieht am Montag, den 14. Jan. ly2y, abends 81 : Uhr, im „Kautm. Ver e ins haus•', Schulstratie 5 „Palästina und die Jüdische Dusend" Jüdischer Turn- und Sportverein Bar Kochba / Jung-Jüdischer WanJerbund / KaJimah, Uun I Um pünktliches Erscheinen wird gebeten jüdischer Pfadfinder / Zionistische Studentengruppe / Zionistische Vereinigung Leipzig

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