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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1928-12-29 · 52 (29.12.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
4 (1928)
Issue
52 (29.12.1928)
Date
1928-12-29
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Dezember 1028 GEMEINDEBLATT DEN ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE ZU LEIPZIG Seite 5 Vi Idung von Sterbefällen Jeder Sterbefall ist unverzüglich dem Gemeindeamt, wenn dieses chlossen ist, dem Bestattungsordner, Herrn Brau de, Möckern- , c Straße .', Fernsprechnummet 53241, zu melden; sollte dieser nahmsweise nicht erreichbar sein, so nimmt die Meldung, solange Stelle des Synagogeninspektors nicht besetzt Ist, der Friedhofswalter ilcs neuen Friedhofes an ilcr Delitzscher Landstraße, Herr - in ein, Fernsprechnummer entgegen, Leipzig, den 7. Dezember \'>2s. her Vorstand der Israelitischen Religlonsgemeindc zu Leipzig. B rmizwa'Vorbereitung Zur Barmlzwa-Vorbereitung werden seitens der Gemeinde un- Igeltlich besondere Lehrgänge abgehalten, Ihr die in der Zeil vom Juli 1916 Iiis 30, September 1916 geborenen Knaben beginnt der hrgang am I. Januar 1''-"'. Nur wer daran teilgenommen hat, rd uls Barmlzwa in der Gemeindesynagoge zugelassen, Anmeldungen bis 31, Dezember 1928 im Gemeindeamt, Löhraße 101. \'(in Jer Teilnahme können auf Antrag der Eltern solche Knaben Ireli werden, welche bereits ihren Rcligionsuntcrrichl privat durch leu von der Gemeinde angestellten Lehrer erhalten. Auch diese tider sind zur angegebenen Zeit zu melden. Leipzig, den 2s. November 1"'.?*. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. (ottesdienst an Sonntagen Ab 23, d. Mts. findet der Morgetlgottcsdicnsl au Sonn- und biirirlichcn Feiertagen bis auf weiteres um 8 Uhr statt. Leipzig, den II. Dezember I<>2s. Der Vorstand der israelitischen Religionsgcmeittdc zu Leipzig, Aus dem Gemeindeamt Wochen-Zeittafel s. Dez. 1928 bis 3. Jan. 1929 - 15. bis 21. Tewes 5689 Wohltahrtsbriefmarken 1 *)2S 1928 Dezember Tewcs 5689 Freitag 28. 15. Sonnabend 29. 16. S. Waj'chi Sonntag 30. 17. Montag 31. 18. 1059 Januar Dienstag 1. \9. Mittwoch i 20. Donnerstag 3. 21. I iemeindesynagoge Sabbatgottcsdicitst: Freitag, -'s. Dezember. Abendcbet 16,15 i hr: Sonnabend, ."». Dezember, Morgengebcl 9 Uhr, Machmittagsgebel 16,30 Uhr, anschlieBcnd Lehrvortrag (Rabbinct Cohn), Abendgebet 17 Uhr. Morgengottesdiensl an Sonn- und bürgerlichen Feiertagen 8 Uhr, wochentags 7..<n l lir. Abendgottesdienst 16,1,5 Uhr. Synagoge Beth Jehuda (Färberstr. 4) Jeden Sonnabend Nachmittag -1 Uhr sprich! Herr S c Ii u s c Ii a n 0 her: Die moderne I'ihclforschuiix. M Central - Theater ■ _ I -Betriebe ^1 ■ I ■ Anton Schneider Seit 15, November l1'-'* werden von der Deutschen Nothilfe wieder Wohlfahrtsbriefmarken ausgegeben, deren Erträge zur Linderung materieller Notstände Im ganzen Reichsgebiet dienen. Insbc* sondere zur ergänzenden Fürsorge für Kinder, alte Leute und Erwerbsunfähige. Es werden ausgegeben: 5 I'(.-Marke zum Verkaufspreis von 10 PI. Wappen von Hamburg, s Pf.-Markc zum Verkaufspreis von 15 Pf. Wappen von Mecklenburg-Schwerin. 15 Pf.-Markc zum Verkaufspreis von 30 Pf. Wappen von < lldenburg. 25 Pf.-Markc zum Verkaufspreis von 50 Pf, Wappen von Braunschwelg. 50 Pf.-Markc zum Verkaufspreis von I. M. Wappen v on Anhalt. Ferner vvird von der Reichspost eine amtliche Bildpostkarte mit eingedruckter B Pf.-Markc zum Verkaufspreis von 15 Pf. zur Ausgabe gebracht. Endlich werden Markcnhcftchcn zum Preise von 1.50 M., enthaltend vier s IM.-Marken und drei 15 I't.-Marken, ausgegeben. Die Wohlfahrtsbriefmarken sind vollwertige amtliche Postwertzeichen, '^iilti^ zur Frankatur aller Postsendungen nach dem Intimi Ausland. Der Postvcrkaui dauert Iiis zum 31. Jantiai 1929. Gültigkeit der Marken zur Frankatur erlischt am 30. Die Zentralwohlfahrtsstclle macht alle jüdischen und Vereine darauf aufmerksam, dali in diesem 80% des Reinerlöses der vertreibenden Organisation für ihre eigenen Wohlfahrtszwcckc verbleiben, Sie spricht die dringende Bitte aus. sich nach Kräften an dem Kauf der Briefmarken zu beteiligen, um dadurch die Anteilnahme der luden an den allgemeinen «rollen Wohlfahrtsaktionen erneut zum Ausdruck zu bringen. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß ein Teil des Erlöses der durch die Israelitische Religlonsgemeindc verkauften Briefmarken der Gemeindelürsorge zufält. Die Briefmarken sind bei der Buchhandlung M. W, Kaufmann, Brühl 8, sowie an der Kasse des Gemeindeamtes (Löhrstr. 10 Ii zu beziehen. Die postalische April 1929. t Irganisationcn ihr statt <iit"„ Neue Bücher . Die jüdische Idee und ihre Träger". Beiträge zur Frage des Liberalismus und Nationalismus. Schriftenreihe der „Jüdischen Rundschau". Verlag „Jüdische Rundschau", Berlin W 15. Preis M. o.'i". 64 Seiten (im Buchhandel beziehbar). Anl.iiilkli der im Sommer 1928 in Iteiiin abgehaltenen /weiten Wcltkoufercni für das Liberale Judentum ver.inl.iUti die „Jüdische Rundschau" eine An/.ilil von liernfeneii indischen Persönlichkeiten, von denen die meisten in der religiösen Erncuerungsbewcgung des Judentums Iflhrend sind, sich zur Frage der Beziehungen neuiudlscher Religiositit cur Bewegung der lldischen Volksrenaissancc zu aullern. Männer, wie Leo ßaecka David Baumgardt, Martin Ruber, Ismar Blbogen, Max Ulk, Max QrOnewald, Max Josef, Maurice L. Perlzwcig, Ernst Simon, Malwin Warschauer, Max Wiener und Ignati Ziegler umrissen in formvollendeten Beiträgen ihre Stellungnahme ZU diesem Problem. Die in der jidiseben Well und in der indischen Wissenschaft hoch Keseli.it/teii Autoren variieren. Kcstut/t aal eine Fälle Von tiefen Erkenntnissen, den Kardinalsatz, dal dir legitime Trauer der Oedankenwell des Judentums nur das Indische Volk ist. und d.iit erste Voraussctzunt Mb Erstarkug und Crueucrung religiösen Judentums ein erstarktes und selbsthewuätes ndisebes Volkstum ist. Aller den Beiträgen der zenannten Autoren enthüll die KvfälliK ausgestattete typographisch mustergültigeMniscIiüreBcitriie von Felix Weltsch und Robert Weltsch, die bei anderen Anlassen zur Frage des Indischen Liberalismus abschrieben wurden. Die Vorrede stammt aus der Feder von Kurt Blumcnleld, welcher betont, dal Judentum als reine Bourgeois* Religioa keine Entwleklungskeimc tut Entfaltung brincen kann, und dal! schöpferische Entwleklung des indischen Qeistes verknüpft sein mult mit einem starken jüdischen \ nlkslebCB In PaläStil a. C.T.-CflSlnO das eleganteste Tanz-Cabarett Der aroße Erfolg! Künstlerische Leitung : Direktor Kurt Kaiser

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