Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 48 (30.11.1928)
- Date
- 1928-11-30
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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4. JahrJanJ, Nr, 48 30. November 1928 mttaMtö dzr Israelitischen Amtliches NdxhrIckten yidt tytr demeiMdeverwilfuM tie l iqionZqe meindz & totg (tKIAK If Uu G-ttCitdiblatt «'scheint wochentlicn amFreitaf Dt» liltsilledera o».i Keligionsgemeinde w.rd et un- ,-»ig U1U h durch die Post zugeatellt R* :-•»•*•» llr Nientaitqlieder monatlich 60 Pfennige. Anzeigenannahme! W. T«!oh«r, Cleckenstiafle 11, 1»!ep'.ion 14449. SkJiiltiMtuig: Cetr.it.«- -ai- QtuMi <^ri Ltipiig, Leittstr i0, le-ef -it« .%«i. Druck und Vailtg; 7v Taucher, t-eio/ig, Ci't.iünsr II, 1 Tlei-'ion I444v. An M)GMpt*!l*; Die 4 jtsrclte.!« tim-Zeile 20 Hin Fi- ■l(i*D- und Uaina Ä»z3:g»n 10 Hg. Umichlaqseiten ut.d IfKl-natrate nat.ii oea:>nt1. Tarif. - Für den [nafl rafmtttl: J. Kühne, Bauhof;... 9 (Telephon 14449, Die Schnf'leit'i. jj ibernimm* für die untei dem Natt«- dea Verfaeaers eracheinenden Beitrage und die V»i einsnachnchten nui die praBgeaetzlicha Ve'antwartunf. Nachdruck nur mit Vueilenanqabe cri.1 Gcachroigunr des Verfassera geatattat. Bekanntmachung! Mit dem heutigen Tage ist die Herausgabe des „Gemeindeblattes'' in meinem Verlane eingestellt. Es erscheint an Sie iu dessen in derselben Form eine neue Wochenschrift unter dem Tite1: „leipziger Jüdische Wochenschau** die ebenfalls sämtlichen jüdischen Einwohnern Leipzigs und Umgebung unentgeltlich per Pust zugestellt wird. Säm liehen Inserenten danke ich hiermit für ihre bisherige Unterstützung n:ei; es Verlages und entbinde sie jeglicher 'usertionsveipllichtungen am Gemeindeblatt Ich b.ite, die Insertionsaufträge auf die .Xeüiixigev* JücliKchc 11 o<*hens»cii«u** übertragen zu wollen, die für gute Wirksamkeit bürgen witd.!>a ich, wie einem Teil unserer Leser schon bekannt sein dürfte, 3' , jähr? lang das „GemeindeMatt" ohne einen finanziellen Beitrag der Gemeinde hergestellt habe, beantragte ich nach Abiaul des Vertrages be der Gern;id erwaltung mir wenigstens einen Teil der Postgebührei zu vergüten. In der daraufhin einbei lenen Sitzun .hnte mar. dies ab und zog evor, mir an Stelle eines Zuschusses das Vertrag . alb der kurzen Zeit von 4 Wochen zu kündigen und die Zeitung in nichtjüdische Hände zu Übergel . . Man stelle sich vor: ein eingeführtes Geschält, wie es das „Gern r v <■ -i . kurzi'istig zu kündigen. Der Schaden, der mir daraus erwachsen ist, beiäuli sicr seh htch Eint ( rdi I sc ten< abschlüsse, die ich nun einbüße dann die dafür im voraus ausgezahltenProvisione; kurz, gesagt: ein Schaden meiner ganzen Existenz. Deshalb habe ich mich entschlossen, d-e „Leipziger Jüdische Wochenschau" '<n< Leben zu rulen. Dadurch w<-rdc ich in der Lage sein, den Inhalt, der bisher m „Gern i.del I " von einem wesentlichen Teil der Leserschaft bemängelt wurde, nach dem Wunsch unserei Leser entspi chet . Iter. Gleichzeitig wird durch diese Tätigung das Interesse der Inserenten gestei rt; ■ nes;il rch die erhöhte Wirksamkeit der Inserate, andernteils durch die Möglichkeit, den Insertionsplatz nach Wahl des Inserenten ZU bestimmen, was bisher infolge vertraglicher Vereinbarungen mit dem Genuiiuii.imt i;d t v n:. ai dourt-hf r.r ar war. Sämtliche jüdischen Vereine und Verbände werden gebeten, ihre redaktionellen Verölfentlid unger, die in der „Leipziger Jüdischen Wochenschau" kostenlos zum Abdruck gelangen «Verden, an m< iren Verlag (Glock-nstraße II) zu senden. Ferner bitte ich die Lc pziger jüdischen Geschäftsinhaber, sowie auch Vereine, bei Erteilung von Inseratenaufträgen mein neues Unternehmen zu unterstützen. Auch diejenigen, für die eine Insertion r.idii in Frage kommt, bitte ich um Weiterempfehlung der „Leipziger Jüdischen Wochenschau" in ihren Bekannte; kreise'i, wofür ich im Voraus bestens danke. W. Jeicher