Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 4 (1928)
- Issue
- 12 (23.3.1928)
- Date
- 1928-03-23
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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OfcMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RF.LKilONSGLMl 1NDI , LtIP/Ki Seite 5 Leipzig; Erau Bettina Brenner Leip/ig; Rechtsanwalt Dr. (ioldberg, Hauen und Herr S. Schocken, Zwickau. Alle Anfragen sind zu richten an den Verband der jüdischen Jugenrlvereine Deutschlands, Düsseldorf, Haroldstr. 4, I, oder an den Arbeitsausschuß z. Hd. von Frau Elsa lürschel, Dresden, Wiener^ straße 85. ■ Sechste Landeskonferenz des deutschen Hechaluz Die sechste Landeskonferenz des deutschen Hechaluz, an der sich etwa 350 Delegierte und Oiste beteiligten, wurde in Zossen bei Berlin am X März durch eine Feier unter künstlerischer Leitung und Beteiligung der Frau Perkai und des Herrn Teomi vom Valästina- Theater eröffnet. Herr Dr. Martin Rosenhlüth begrünte die Konferenz im Namen der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Herr Bc- «ari überbrachte die Ciriille des Welthechaluz. Der Rechenschaftsbericht des Merkas stellt fest, dal! der deutsche Hechaluz sich xahlenmältig und in der Uualitätsaushildung trotz der Einwanderungssperre und trotz der schwierigen Lage im Zionismus unversl' erhalten hat. Es befinden sich etwa 4M) Chawerim in landwirtschaftlicher und fachlicher Ausbildung. Eines der Hauptprobleme der Konferenz war die Nachwuchsfrage, über die nach dem Referat „Jugend und Hechaluz" von Herrn Schaffner eine Debatte sich entwickelte. Herr Benari schilderte die Arbeitstage in Palästina. Die Konferenz nahm die folgende Resolution an: „Der Hechaluz bringt seine Oentlgtuung über die Besserung der Lage in Palästina und die Minderung der Arbeitslosigkeit zum Ausdruck, protestiert gegen die Vorfälle in Petach-Tikwah, fordert eine Intensivierung der Hachscharah-Ausbildung, Fortsetzung der nationalen Kolonisation, Schaffung einer Lehrsicdlung für den deutschen Hechaluz, sowie die ungeschmälerte Erhaltung der organisierten jüdischen Arbeit innerhalb der Privatwirtschaft. 15000 bis 20000 Staatenlose in Berlin Der Verliand der Staatenlosen in Berlin hielt im Nollcndorf-Kasino eine Versammlung ab, in der die Schaffung einer Zentralstelle, die alle in Berlin lebenden Staatenlosen es sollen ihrer zwischen 15(100 und 20000 sein — erfallt, beschlossen worden ist. Der Referent führte aus, dall sich der Völkerbund mehrfach mit der Frage beschäftigt und IL a. die Schaffung eines neuen Passes erörtert habe, daQ jedoch bisher eine positive Regelung der Angelegenheil nicht erfolgt sei. Die Staatenlosenfrage ist eine Frage des Minderheitsrechtes der Nachkriegszeit, deren Lösung nur durch Auswertung der ii> den Friedensverträgen festgelegten Bestimmungen erfolgen könnte. Die Untersuchung der Nationalitätenfrage soll durch das zuständige Konsulat erfolgen und die letzte Entscheidung einem internationalen Schiedsgericht vorbehalten bleiben. rr Oscar lRiiclhtteir T\ JuiiweUer Ger rundet 1872 Fernspi ec her 13474 Petersstrarie 15 Hohmarns Hof Neumarkt 1h Passende Geschenke im Gold und Snllbe«1 JJ Unsere Gemeinde Voriiaj^reihe: Der jüdische Prophetismus Der fünfte Vortrag des Herrn üenicindcrahhiner Dr. tioldmann in der Reihe der jüdische Prophetismus behandelt die Propheten und Priester; der Prophetismus und die religiöse Entwicklung, Der Vortrag findet am Mittwoch, den 28. März 1928, pünktlich 20 Uhr im Konferenz/immer der Höheren Israelitischen Schule, Gustav*» Adolf-Straße 7 statt Israelitischer WolihätiKkeiiSvcrcin ru Leipzig Abf. Solbadkolor.ie Dürrci.bcrx (Arten* Jacobsohn-Kinderheim) Das Kinderheim wird am 1. Mai c!s. |s eröffnet. Ks w-rrdea Kolonien hinausgeschickt. Anmeldungen für sämtliche Kolonien wanden entgegengenommen im Gemeindeamt, l.öhrstr. to p\ am Montag, den 26. März 1<)28, von 10 11 Uhr vormittags. Spätere Meldungen können nicht berücksichtigt werden. v;r°^#m«*,. v■■ ■,-> Wv -*v;-^Ä?</ pB ^immei* 3*3 '■ *,M6i&«Ä BULGA "Sie unerrei '.. ia>_^ t ^aaak>^aaY t aWHaVaal mä¥ Mi 0*m*r9 Jfeje^S * Mm 'ZlGAßETTE N FABBIK* BULGAPIA* »,x>^^Ti«i. *?r,™ J f jj^ * .'A-fiiskä&- .J:'isi.^:.rÄ^v TK&m^ EgEtip BES E^jg---- jg Ij ^| I ^^Zionistisch.: Vereinigung Leipzig^ ^tf^H BL^v MfinffAn s-f*--.-» IV!±i r»-v nnnbfl tt l'hr im I MM MO 6L6CT&OLß'GRQ H©M©K©RD ©D€©IN) JUL TlkJaaaair Daaaal AM |~SCHiller- HEW/iJLmWUWfi^ str.n'5 / Montag, den 12S. März, pünktl K I hr im Zoologischen Garten [Pfauensaal] Generalversammlung Tae.eM.rdi wie 1. Tktigkeiiaberidll 2) Beridil der Fonds u. Institutiooin 3) a) Kassenberidu b) Heridtt der Revisoren 4 ) Entlastung des Vorstandes 5) Neuwahl d. Vorstandes G.) Statutenänderung §17 7.) Anträge ui.d Verschiedenes I Um recht zahlreichen Besuch bittet DER VORSTAND %