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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1928-03-09 · 10 (9.3.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
4 (1928)
Issue
10 (9.3.1928)
Date
1928-03-09
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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SehV 0 OEMElNDEbLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSOEMEINDE, LEIPZIO ■igsten Italien), Frankreich nur bis 1300, die Pyrenäen-Halbinsel bis 1500, Osteuropa erst seit 1500. Deutschland hingegen gab vom Jahre 1000 an bis in die neueste Gegenwart hervorragende Thoragroßen; nur im 16. Jahrhundert versagt Deutschland vollständig, dem gleichen Jahrhundert, in dem u. a. im Osten ein Maharschal, ein Roma, ein R. Josua Falk Kohen (Sema), ein Lebusch und ein Maharam Lublin Werke von nachhaltigstem Einfluß verfallt haben.— So bietet die Tabelle allen denen, die sich mit der rahbinischen lieber^ Beferong befassen, bequemen Ueberblick und manchen interessanten. Einblick. —n. „Das Zelt", Zeitschrift für die jüdische Jugend. Februar 1928, 2. Heft. Verlag B. Heller, München. Aerausgegeben von Dr. A. Aeller und Dr. J. Seide unter Mitwirkung von Oberlehrer S. Dingfelder und Studienrat A. Schaalmann. Auch das zweite Heft dieser neuen Zeitschrift für die jüdische Jugend legt Zeugnis ab für ihr Streben, durch die Uebermittlung jüdischer Kenntnisse und die Beschäftigung mit jüdischen Stoffen eine Belebung des jüdischen Bewußtseins in der heranwachsenden Gene, ration herbeizuführen. Ein Aufsatz über jüdische Forschungsreisende in alter und neuer Zeit, ein Auszug aus dem Reisewerk des berühmten Benjamin von Tudela, eine kurze Betrachtung über den Chamischo osser besch'wit, die Fortsetzung der historischen Erzählung „Mariamne, die letzte Humonäerin" und schließlich ein im wesentlichen üjdi» sehe Gegenstände behandelnde* Frage- und Antwortspiel vermögen, indem sie die Aufmerksamkeit der jugendlichen 'L eser ohne ausgesprochen lehrhafte Einstellung in Anspruch nehmen, zu diesen: z'. cherlich allseitig erwünschten Ziele beizutragen. Das gut ausges'..' tete und reich illustrierte Heft enthält daneben noch eine ganze Anzahl anderer spannender Aufsätze und Artikel und ersetzt so — eir besonders hervorzuhebendes Verdienst — gleichszeitig jede andere allgemeine Jugendzeitschrift, wobei zu bemerken wäre, daß bisher ohnehin kaum eine deutsche Jugendzeitschrift existiert, die jüdischer Einstellung auch nur einigermßen tnatsprechen knönte. (,,Das Zelt'1 ist durch die Post zu beziehen; Preis RM 1.20 vierteljährlich.) Hermann Cohens „Schriften zur Philosophie und Zeitgeschichte'' Unter diesem Titd erscheint soeben eine zweibändige Sammlung aus dem Schatze Cohenschen Denkens. Herausgeber sind, im Auftrage t*SNS*B*SP&SVi9&iO&^ A ■ a I l •1 H * ■ ■ I« •| fl ij {• u | •I fi «C"~ C"~, "i"C> OC C"C COO"''S'C.'C^~'C'C. | f l 0 fi i) Ii I B s l Offeriere: I nos n^s Ai/ 1 Palästiiiii-W»*ine WCIxlGr 1 süß und gezehrt . . I Ungar-Weine Leipzig TauchacrMraß Telefon 24<it>o Rheinu. Mottel-Welne 22 Jellersiuasser Versand audi nach auswärts 1 .Man verlang« Offerte R Ihrige Vcrireler werden arininoirrren L2 MLKONNTEN MQ| B&UNSWICK- COM €L€CmOLÖGafi H©N©[rC©^D ■ ©D€©ß &eZIMMERMAMMsc STR.NT 5 der Hermann Cohen-Stiftung der Akademie für die Wissenschaft de9 Judentums Prof. Albert Görland und Prof. Ernst Cassirer. Die „Schriften" bilden eine schöne gemeinverständliche Ergänzung zu den schweren Büchern Cohenscher Systematik. Die vier Teile: Systematisches, Politisches und Zeitgeschichtliches, Persönliches, Rezensionen enthalten neben manchem bereits verstreut Gedruckten) auch viel Ungedrucktes und Verschollenes. So die längst vergriffene und viel gesuchte Abhandlung: Das Prinzip der InfinitesV mal-Methode und seine Geschichte. Der Akademie-Verlag Berlin W 35, Lützowstr. lo hat das zweibändige Werk gediegrt ausgestattet. Amtliche Bekanntmachungen der Israelitischen Rehgionsgeineinde zu Leipzig Barmizwah-Vorbereitung Zur Barmizwa-Vorbereitung werden seitens der Gemeinde unentgeltlich besondere Lehrgänge abgehalten. Für die in der Zeit vonc '. Oktober 1915 bis 31, Dezember 1915 geborenen Knaben beginnt der Lehrgang am 1. April 1928. Nur wer daran teilgenommen hat« wird als Barmizwa in der liemeinde^vnagoge zugelassen. Anmeldungen bis 31. März 1928 im Gemeindeamt, Löhrstr. 10, I. Von der Teilnahme können auf Antrag der Eltern solche Knaben befreit werden, welche bereits ihren Religionsunterricht privat durch einen von der Gemeinde angestellten Lehrer erhalten. Auch dfcs« Kinder sind zur angegebenen Zeit zu melden. Leipzig, den 28. Februar 1928. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. Im Anschluß an den Unterricht in unserer Religionsschule II ist ein Barmizwa-Vorbereitungsunterricht eingerichtet worden. In diesem Unterricht sollen vor allem das Erlernen der Tonzeichen (Neginoth) für die Thora- und Prophetcnvorlesuiig geübt und dl«-. 1 (Heute # und immer •v BULGARSA KPtON ZIGAQETTF. N FABRIK* BU LGAPi A* DQESD m..

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