Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 52 (30.12.1927)
- Date
- 1927-12-30
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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$,ite 5 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG 3. Jahr« Verlage« ihnersten Publikationen, literarische Zeugnisse der neuen Bewegung im Judentum und der geistigen Wiedervereinigung von «tat- und Westjuden, bezeichnet. In den nächsten Jahren erschienen im Jüdischen vertag u. a. die Zionistischen'Schriften Theodor'Herzls soziologischen Schriften Arthur Ruppihs, N. Bialik, I). Agnona samt und Ma\ Nordaus, die Uebersetzungen von Ch hebräischen Werke S. J Pinski, Schalom Asch, die deutschen l lebertragungen, Werke der modernen Palästina-Literatur, Bücher von Ruber, Bergetson usw. 1002 wurde die von Buber begründete Zeitschrift „Der Jude" in den Jüdischen Vertag übernommen. Seither .erschienen u.a. die „Denkwürdigkeiten der Qlückel von Hameln" (IS. Tausend), die hebräische und deutsche Gesamtausgabe der Schriften Achad Haams, eine deutsche Ausgabe der Werke deasost jüdischen Klassikers Mendcle Mocher Sforim, die groBe dreibändige Ausgabe der Tagebücher Th. Iler/Is, die Tagebücher und Briefe Josef Trumpeldors, lüaliks Essays, zwei humoristische Hin her von Sammy Oronetnann, der Ihhclatlas „Die Welt der Bibel" von Max Soloweitschik, biographische Werke, jud. Jugendliteratur und vieles anilere. W ohl als Höhepunkt der bisherigen Vcrlagsprmluktion dürfen zwei Moiuimentalwerke bezeichnet werden, die im Erscheinen begriffen sind: die zehnbändige, etwa 5(hi<> Seiten umfassende „Weltgeschicht< des jmlisehen Volkes" von Prof. Simon Dubnow und das vierbändige Jüdische Lexikon, herausgegeben von Dr.Ilerlitz und Dr. Kirsehner unter Mitarbeit von über 230 jüdischen Gelehrten und Schriftstellern. Heide Publikationen werden l üde des Jahres 1928 vollständig vorliegen. Amtliche Bekanntmachungen der IsraeUtischeu Religlonsgemeinde zu Leipzig Kcligionssdiule I Vor einigen Jahren ist auf das Drängen v ieler Eltern, welche int Südviertel der Stadt wohnen, die Zwciganstalt Sud unserer Religion«- schule gegründet worden. Ursprünglich von etwa vierzig Schülern besucht, ist sie jetzt auf einen Bestand von nur zwölf Schülern und Schülerinnen angelangt, so daß ihre Weiterführung vom i. April 1028 an in Frage gestellt ist, wenn die Zahl der Schüler sieh nicht erheblich vermehrt Wir bitten alle im Süden wohnt-n.le*. jüdischen I amilien, welche ihre Kinder der ReHgloMSChulC I zufuhren wollen, um sofortige Anmeldungen, dandt ober denForfbcatani der Zweiganstalt Siid citi Ucb'erhlick'gewonnen werden kann. Anme'dungen nimmt der Unterzeichnete schriftlich oder mündlich in SCinei Wohnung, König-Johann-Str. 17 (Telefon 21667, Sprechstunde täglich aufler Montag und Donnerstag von in Ii Uhr) entgegen. Der Direktor der NcligionsschuW I Gemeinderabbiner Dr. Gold ms na Aufsicht zu Pcßadi Kokmialwarcngeschafte, die zu Peflach 1027 nicht unter Aufsicht des (iemeinderabbinats gestanden haben, aber zu Peftach 1028 Aufsicht wünschen, werden aufgefordert, sich bis zum 13. Januar 1128 beim israelitischen Gemeindeamt zu melden. Ob und unter welchem Bedingungen die Aufsicht erteilt werden wird, wird den Antragstellern schriftlich bekanntgegeben. Nach dem 13, Januar 1028 eingehende Antrage werden unter a'len Umstanden abgelehnt. Leipzig, den 12. Dezember 1027. Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig. stcls greße Auswahl in allen Pre s'agen t rümpfk ALSELA Reichsstraße 4-6 3übifd>er ^rauenbunb, Ortegruppe £eip3tg ^■«■^.....j.H.n.uiiimbiiimniyiayiiisiirniisini.i±±^L <5>iensfag, ben 17. Januar 1923, 20 0lt>r im ftäotiicben Äaufbauejaal 6><G) 5Hobcrn/jübifd>c <muP O^G) fuinfüerifdjc Vcitnito.: *>err tarnet Uidjt O'Jittuirkcttbc: Vcu 5ri)n»nr\, Stonserfmoiltor am <j\\ivinchau*orcr>oltor (*i>iolinc) - 2lfrcm Äinhalb'tn.^on'iorftnciltcr am pbilbnrmonijdH-n e\->rcboitcr (tfello) $VlIa "Wlanbclbrott, miaüior) - ^rou «djäffer* ÄUSJinifthl), Berlin O)lo3soiopran) Will). Oicttlrij, tfjpcllnteiftor (SvlaDierbe,ilcifuna.) tfrliiutcnbcr -Bortrafl £\rno Wabel, Berlin 2luo bem Programm: i£. "V&iltcr •Sternbert}, Stalin: ftfroid^iuirtotf für ^nvi Violinen, 3>iolo uni> o'ollo mit ZMffoIo, unter 8«nuftnnfl eines altjübildyn Sh>lfJ*li«b*a - üBolffolm: p.iropbrajcn attiltijdjcc 29eii«a "JBtlfj. 9iettid): fyebraifcb« foilaben nott SU« £o«l«r-6cbQl« itnb onbere Äoinpojitioiicn omi }lrt>ron, IMod), Stcrnbcrrj u. 21. Eintrittskarten zum pre se vm 4 ,3 und 2. MW sind schon )eut erhältlich an der Konzertkasse d. Fa. Th. fllthoff, Jost, Petersteinweg 1, flV W. Kaufmann, Brühl 8, Qehr felber, P.rüh! 55. vjj T i I K I M i I iM