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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-11-04 · 44 (4.11.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
44 (4.11.1927)
Date
1927-11-04
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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3. Xilwno., Hr. *H h november 1927 r^#! .-<x I ▼ ^■^41 UB laTnflftm ^w/Z/cÄe^iVAcÄr/cÄ^wiW^^^ . ^gM-tA Vezr GeMeirtdeverwälfurttf^^ ^^119 rr as cremend b Ut crs.'ieirt wöchentlich am Fre-tac;. G, . M'g i»d , der S*e; „ ouajem-mde wird «j un •Btgattn - j:eh die Koai zugestellt. Be/utape'. ' ir Nie . -nugiiede: monatlich 60 Ptennige. Anzeiaer. <» nähme: V. Tel;htr, CllocV-mstraDe 11, Teiephnn 144«. ' hnf l? 'jtüiif. t :era j. . av - o .k. Le^i^, i Stustr. C *el;r .»• 2*41. D'Uw« und vertag. V; Tcirh-r, 1 e;.i..,. Mocaanatf. II, Telephon 4449. An- «iac.r. teiie DM 4 qrapaltene mm-.>1e iO Mg. Fa miiieijnd kleine Amuger. 10 Pfg U r a ihlagseitan und Tentins-rMe nach besi nd Tarif. - Fü Jen inse- »»•enteil: J. Kühne. Reichelatr. 7 (Telephon 14449). Die Sohrtffltltung QbttBlinnil fear ,:'.:er lern Nartie*. dea Vtrlajsers arachatntndan B: trr. e u.a dia V« einsnachr.chten nur die prei'.-je^eirlicHe Vtra&tWOrtung NaoMfUCk nur mit QuaUwaagaba end Genehm.g-nc >ies Verfassers .test.it et Gern ^ndesstziang am Montag, 7. November 1927, HB Uhr im Sitzungssaal des israelitiscl-ien Gemeindeamtes, Löhrstraläe 10 I Tagesordnung: l. Ausschußwahlen. 2 Wahlstimmreitel. 3 Besch ußfassung aui die Verhanolut gen des Ausschusses zurRe* geiung des orthodoxen Religionsunterrichtes (Ahawas Thora) 4. Besetzung 2.t Lehrerstellen der Religionsschule Ii. 5. Besetzung der Friedhohverwalterstelle. ti. G.-meindeblatt. 7. Zuwendungen und Vermächtnisse. 8. Verschiedenes Gegebenenfalls: 9 Einrichtung eines besonderen Feldes aul dein neuen Friedhol für Bestattungen nach orthodoxem Ritts. Anschließend: Nichtöffentliche Sitzung. Da die Haustfire des Gemeindehauses um 20 Uhr geschlossen wird, werden die später kommenden Besucher der öffentlichen Sitzung gebeten, stark tu klingeln, worauf ihnen ge. ijffnel wird. Das unbekannte Heiligtum Von Rabbiner Gustav Cohn i. Wie machet HeiHgtum steht unbekannt unter den Menschen. Da gehen de vielleicht Tag für Tag vorüber, i'ir Auge |! et an ihm vorbei Sie brauchten mir einmal, zweimal hinzubl kken, mit aufmerksameni Auge, um zu sehen: da ist etwas, was wert ist, betrachtet ZU werden; und sie wurden ein Heiligtum entdecken. Aber sie eilen vorbei und erfahren nichts von dem Hohen und droben, das da mitten unter ihnen gepflegt wird. Doch schlimmer: wie manches Heiligtum wird entweiht, mit Hohn und Verachtung bewoi en, weil es unbekannt bleibt, weil die Menschen, deren Au^e es nur streifte, nie da/u kamen, es ken len ZU wollen. Wieviel Streit und Hader unter den Menschen wachst ans .soll Item UnbekanntseinI Nicht immer verrat das AcuBere eines Bau* Werks, welche uncrmclilichcn Schätze es birgt; wie oft steckt in /erlassenem Kleide ein wertvoller Mensch! Und wie oft wurden menschliche (icRcnsät/lichkcitcn schwinden, wenn man sich bemühen Würde, dies Unbekannte kennen zu lernen: man wurde Heiligtümer entdecken, in denen ehrfurchtsvolle Sehen heiligen Frieden schallt. — Von einer Entdeckung eines Milchen „unbekannten Heiligtums*' spricht ein Buch*), das größte Beachtung verdient. Niehl allein, um vielen den Schleier von den Augen /ti nehmen, damit auch -ie dicsis Heiligtum sehen, sondern darüber hinaus den Oedanken auszubreiten, dall wir Menschen mehr Ausschau hallen nach Heiligtümern, die uns noch unbekannt sind. 2. Von einem Wanne stammt das Buch, der so von ungefähr in eine Synagoge trat, an einem Ncilah-Alu nd. und - den w"eg zum Juden- •) Alme* Paliiere: Das unbekannte Heiligtum. Aus dem Französischen von /. Holm. Mit e nem längeren Vorwort von Rabh- Dr. L. Ilaeck. 288 Seiten, holzfreies Papier. In Qanzleinen gebunden. Dritter Band der ersten Jahres reihe. - Der Heine-Band. Eine jüdische Buchgemeinde, Berlin W' l inkstralic 39.

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