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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-06-03 · 22 (3.6.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
22 (3.6.1927)
Date
1927-06-03
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Mr. 22 GEMEINDEBLATT DEft ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 5 Personenstandsnachrichten a) Qeburten: 16. Mm Max.Sigall und H.lsa Sahina neb. Lehrfreund, HauptznllamtstrahV 5, einen Sohn. ' 19; Mai KÖ7. Siegfried Sacht und Dina geb. Merkin, Nordstr. 58, eine Tochter „Judith Jutta". 22. Mai Itf'JT. Kurt Schlesinger und Sophie Johanna Helene geb. Lewinsohn, Friedenstraße 0, einen Sohn „Manfred". 22. Mai 1*J27. Israel Salomon l.awner und Sara Ryfka %vb. Teitelhaum, Keilstr. 4, einen Sohn. 25, Mm 1(I27. Samuel Moses Eisenberg und Clara Minna verw. Hänfling geb. Eierger, HumboldtstraBe B), eine Tochter „Jutta". b) Karmi / w a Ii: 11. Juni W21. Manfred Heilbrunn, Sohn des Herrn Leopold lleilbrunn und Frau Minna geb. I leilbrunn, Zeitzerstraße 9. Unsere Vereine I Q| die in dieser Rubrik erscheinmden Berichte usw. übernimmt die Schrnltlcitung nur die preßgesel/hchc Verantwortung. Misrachl DeIegiertentagung des Misrachi-Deutschland. Kur/e Zeil nach der 25jährigen Jubiläumsfeier der Misrachi Weltorganisation fand am 15. und Ib. Mai die Delegiertehtagung des Misrachi-Deutschland, in Herlin'statt. Dr. Wolfsberg-Berlin, Vorsitzender des Zentralkomitees, begrüßte die anwesenden lo Delegierten der Städte: Berlin, Hamburg, Köln, Breslau, Leipzig (I. B. Sachs, w. Qildingorin, J. Folmann), Chemnitz, Mannheim, Königsberg u, a. Nach dem Bericht über die Tätigkeil des Zentralbüros, wies Dr. W. auf die Notwendigkeit des Weit erbest ehe ns des Qeneral- Sekretariats hin. Fr führte u. a. aus, daß der Delegiertentag Anträge für den im August stattfindenden Zionistenkongreß zu stellen hätte. Dr. Rabin-Breslau referierte über das Thema „Das Erzielt ungsw erk des Misrachi". In sachlichen und klaren Erläuterungen entrollte ei ein Bild von der gegenwärtigen J age in Palästina. Im Zusammenhang damit, behandelte er das Problem des jüdischen Schufwerkes im allgemeinen und das des Misrachi im besonderen. Man erkannte deutlich, dal! Dr. Rabin der Politiker ist, der die Annäherung des Misrachi und der Agudah herbeizuführen sucht. Er denkt dabei in erster I inie die gegenseitige Unterstützung und Förderung in bezug aul das gesetzestreue Schulwerk zu erwirken. Das Endziel sei die Schaffung einer einheitlichen thora treuen Schulorganisation. Der Referent verlas hierauf die Anträge der Ortsgruppe Breslau betr. Verständigung mit der Agudah, und bat um deren Annahm*. -Den Wortlaut dieser Resolutionen /u Veröffentlichen, halte ich für ZU verfrüht, da "die Besprechung derselben den ein/einen Ortsgruppen überlassen worden ist. Dr. Max Michael«Berlin referierte über die Fragen der m i s r a c Ii i s t i sc h e n Qaluthpolltlk. Dem Misrachi obliegt es in der nicht Jüdischen Politik des (ialuth einzuwirken. Ais Beispiele dafür führte er das Reichs-, Arbeits- und Schulgesetz an. Die Annahme des ersleren ermöglicht den gesetzestreuen Juden in Deutschland, seine ausfallende Sonnabendarbeit am Sonntag zu leisten. Durch die Annahme des Reichssehulgeset/es verpflichtet sich der Staat, (Uhler für die religiösen Schulen, worunter auch die jüdischen fallen, aufzubringen. Nach den äußerst interessanten Ausführungen und Diskussion dieser Referate wurde die Sitzung des ersten Tages geschlossen. Dr. Lazarus Barth-Berlin eröffnete mit einem Bericht über die zu gleicher Zeit stattfindenden Antwerpener Tagung des Welt-Misrachi, den 2. Sitzungstag. Kurt Blumenfeld, der Vorsitzende lies Zionistischen Zentralkomitees Deutschlands, begrüßte im Namen seiner Organisation den Delegiertentag, und wünschte ihm guten Verlauf. Vor Schluß der Tagung gelangten die am vorhergehenden Tage eingegangenen Anträge zur Abstimmung. Unter den Resolutionen befanden sich die Förderung der Haehseharah Arbeit, Eintragung in das goldene Buch. Jugendarbeit in der Diasporal! u. a. Das ntugewahtte Zentralkomittee mit Dr. Wolfsberg an der Spitze hat sich die Aufgabe gestellt, mehr Propaganda für den Misrachi zu treiben und besonderes Augenmerk auf die Ualuthpolitik zu richten. Kadimah An die jüdische Jugend I eipzigsl An die judischeu l 11ern! Der „Kadimah", Ring jüdischer Wander- und IM'adfinderbünde wendet sieh an die jüdische Jugend I eipzigs und an alle, die au jüdischer Jugendarbeit Interesse haben und ruft sie zur Mitarbeit auf. schaffen, es i^ilt unter Ablehnung politischer und parteilicher Tendenzen die Jugend zusammenzufassen. — Gleichgültigkeit und Ober- Fs gill die Finheitslront der jüdischen Jugend Deutschlands zu fUchUchkeil machen sich unter unseren jungen Menschen breit, besonders indischen Dingen gegenüber. Jüdisches Wissen und jüdisches Verantwortungsgefühl Schwindel dahin. Es i-l an der Zeit, dem energisch zu steuern. Wie kann das geschehen- Nicht durch isolierte Arbeit des I inzelnen, nicht durch Bunde, die abgeschlossen von der Umwelt im kleinen Kreise wirken oder deren Arbeil judische Dinge I Sonntag, den 12. Juni 1927, 11 Uhr vormittags Vorführung des neuesten Palästina-Films , Unsere lugend in Palästina,; im Könlfjspavillon, Promenadenstr- 8 Ansprache Dr. Kanowitz, Berlin i Eintritt: Htwacbscne Mk. 1.—, Jugendliche Mk. 0.50 Karten Vorverkauf: Sekretariat. Keilstr. I. Zigarrengeschäft üebr. Feiher, Brühl 54, Preifimann, Nikolaistr., Buchhandlung Kaufmann, Brühl8. ZIONISTISCH Ii VEREINIGUNG, LEIPZIG _ __ u ______________#___(______ _ ^....._ (| i s* a< llotelpeiion j Bad Harzburg Fernsprecher 71 Fließendes Wasser arklifliis "ltf3 r.t 50 Zimmer Bäder in jeder Eta,?e Zentralheilung Eigene Synagoge Volle Pension von M 8 50 an mit berühmter Verpflegung Hohe lullige Speise- und GeseUsdiaftssäle 1 lalbetstadtcr Kabbinatsaulsidit Wunderbare La^e an Wald und Promenade, sowie Kasino undStadtpark r aLseLa — SPtZIAlGFSCNAFT F«jft STRUMPF WAR mas r. « t •> I lührf nur Qualitätswaren in eilen Preislagen in ausschließlich 1. fehlerfreier Wahl Buie beachten Sie meine beiden Schautet .ffer Reichssfraße 4—ö, Specks Hof

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