Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
- Volume
- 3 (1927)
- Issue
- 20 (20.5.1927)
- Date
- 1927-05-20
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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\r 20 Seite 3 daten in religiöser Beziehung und deren Kenntnisse werden gewisse Mindestforderungen gestellt werden müssen Das Kuratorium bestimmt über die Eignung de S liftlcs tili den Beruf sowie deren Aufnahme und h.u auch über die eventuelle Verteilung der vorj. lenen Stipendien zu entscheiden. Es ist außerdem eine vierwöchentliche Probezeil vorgesehen, da unter den vorliegenden Meldungen zum ["eil au I ilchc Mm anscheinend weniger geeigneten Personen eingegangen sind. Die neugegründete Schächterschule wird einem längst gefühlten Bedürfnis abhelfen, denn bis jetzt ir man in Deutschland fast ausschließlich auf die Tätigkeil von ausländischen Schachtern angewiesen. Der Zudrang \<»n inländischen Anwärtern zu diesem für das jüdische Gemeinde* wesen so wichtigen Beruf war bisher deshalb so gering, weil die Besoldung seitens der Gemeinden bis'ang s hl*cht tvar und diese Kategorie von Beamten nicht das Ansehen b.'saß, das sie zu fordern berechtigt ist. Si.id doch die Anl ird run* gen, die das jüdische Religionsgesctz an viiberufliche Tätigkeit dieser Männer, an ihre Kenntnisse und l ähigkeiten s ■- wie an die Treue und Hingebung zu ihrem Beruf, nicht zuletzt 'in ihre religiöse Führung stellt, nicht gering, Die vornehmste Aufgabe dei neuen Schule wird es sein, den bisher hervorgetretenen Übelständen allmählich abzuhelfen und das Ansehen des gesamten Standes zu heben. Diejenigen jungen Leute, die Neigung und Eignung für das Fach besitzen und sich diesem Beruf widmen w illen, mögen sich beim Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Berlin N 24, Oranienburger Mr. 29, melden. JTA. Jüdische Musik-Tage in Franklin') n. ii. Gelegentlich der Internationalen Ausstellung „Musik im Leben der Völker", die demnächst in Frankfurt;i M. cröl net »varden soll, finden vom 2<>. 28. Juni Veranstaltungen statt, die dei historischen Entwicklung des Synagogengesanges und dem jüdischen Volkslied gewidmet sind. Es sind zerte und Vorträge unter Mitwirkung von in- und ausländischen Chören und hervorragenden Spezial-Solisten vorgesehen. Wie wir erfahren, ist die eiste Anregung zu diesen Veranstaltungen \<>n dem Ixttei u ••••e:- erm Ban et Lu t, un i unseren Leipziger Gemeiniekantoren ausgegangen. Der K- 'torenverband l >. u;* hlands hält zur gleichen '/..-'u seine diesjährige Generalversammlung in Frankfurt a. M. ab. Neue Bücher Prof. l»i C, Itesnld, \ i n arbeitet von Prof. Dr. Ii um in farbig« n Tafeln Klasing). l'rof. Dr. U. Steindorff. ii n il Babylon \ iorte Auflage, be rank. M i 100 \ ibilil ingen, därunlei •lefcld u. Leipzig 1923 (Vethagen n In. ii i n i Ii dei P Ii -i r reich 8. Mit 198 Abbildungen, darunlo >s m In arbig«'i Bielefeld n. Lciptig 1980 (Vethagen u. Klasing). i ii ■ lllU. 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In tingoahuter Hi.i n r Kii.iiir auioutvanrl und. wenn auch i. ctirfurchl mit neu Leitungen frttheroi .i.i.-i m ii unserei rage, wenn er einen li.uk neu iui j Euriurcbl auou vor dan unermüdi, i.n Siück aui d r tiefe her.orhoion und sc...... in der Deutung der runde vorwärts i ii im aer roenr :> iriuuM Die vorliegenden br( unisse einer überwältigenden Leistung, ui . uracol liat. Ktin Gejüaefer Kann daran vorübergehen rtin i •.»».. min Interesse aber wrseukeu wir Juden ui.- ui ii. -.- kuiiitrocuKinäler. u. su| otau i .n das Land der biblischen l rgeschichte, Uabel, die Stadl u.ii dem gewaltigen Turmkau, die Ueiroats- Ma n Atuauaim i i: rluiiue i von bezi bungen gewinnen Anschaulicbkeil mm Ii die /.runu. —■ der Kultur, uer lleaumchte, des Ueistosleben», ute luei xur nai i.mtg gelangen, .\ameii und Begebenheiten, um die l.inul Ubeiii lei...... und diu Ott genug, weil unverständlich, ins Heien der ruti . v«>rwi »«in worden ivareu, bnden ihre Bestätigung «ui i ittreu Sunt, n emuer Auiitetluttg hai bisucr du* Forschuns* m Agypieu Uber uiu; ..'i, haneu uie Quell* n u.rii. den Pharaotieu uitd dei fesselt una aucli mos.; i ihm ihr verkuüpil ist, i Bedeutung eral 11 (aUI barachaft Palästina?1 und politiKhen Wechscllx-zi;. leb ei Leben nicht auch erfuhren uiuUlu, Su greil phien, um unsere Im iui (ieiaUüw eil lieh > ni»ickei Inn et uiii um mi gröll ir siiiitiai-b. uiu<-wiihbi.eii M-iiiniea lechm ästhetischen tieituU \>hi gröBtein Ausnaal hervorragend ausgeführt« u Bildern beglt iiul gewährt eine seltene Lebendigkeit. BQcltern sahlrcichc Li sit. .ii .i itarslelluiig«! v iruteu Uber ui . iseug in «Ins i ii, weil die 'i\ i. durch >ic saht iui ii. \\iibftite < gyn "ii-;, be der .inj andei i sein Mim Lan lu i - feii «\ ii gerne /.a doi Bibol gebracht. Noch hnithlscliaii Israels unter nid Kanaan, t ud dennoch i der Bibel so mannigfach ■ r.i' Einzelheiten in ihrer auch bei der engen Nach »ii i n wiitschaftlichen und k<nun n. als duii iiraeliU- \il it&rkste Beeinflussung len vorliegenden Monograler ICuiluion, innerhalb deren Israels su verlieh n du i tu bereichern. Und wir i reu i>' bei Uü f> m di in einer so mutierrlerstcllung einen rein rmitte n. Eine Fülle von den -u werlrollen Text w ir «Qnschen den beiden ■er. —u — Prof, Dr. K. HeHla. Kinleitung in las Alte Testament, Vierte, ueu Ii arbeitete Auflage. L i sjg 1988 (Quelle u. Meyer). 1 u iu de« Einleitungen in das Alle l'e tamenl gebührt dieser vorliegt .1 len ein besonderer Plala, Sellin il hl in vorderster Reihe unter den alltcslamcntlicben Gelehrten. Von sen n so autschlufireichen Forschungen über das ilte Sich m hallen wir i"tnerxei( in diesen Blättern berichtet. Ei bedarf keiner Hervorhebung, dao wir unsere heiligen Bücher mil anderen Augen sehen »\> der evangelische Tl.....log«. Aber nicht nur mit Interesse, M ildern auch um Kutten sollen wir uns auch mil ihren Darstellungen befassen. Denn m<- eröffnen uns doch aehr wertvolle Einblicke in die Betrachtung*unserer Schrift. — Sellin hat neue wisscnschaflliche Wege beschritten. Die altere, von WelUuuuen geführte, Sehnte hat mil ihrer QucUenanalyse Israel zu stark los-elöst er Umwelt. Sellin hat die alt-israelitische Literatur in die altillem in die babylonische und altagyptische, hinein- ■i i uberzeugend nach, da8 das Alte Testament .-Ui von orientalische, vor gestellt, und er «! AiiLiUri üoeh iööOuo aui LÄGE# i i —i C3 >■ CD ZD <z CD O CD CD er. ui CX3 CT _J CT < rc ft$i;:£m:**g&r ieitu n& BEZUOSrXEIS l'.V) MONATLICH IM POSTBEZUG .?.•« LJX601L. BLSU.LLGliLD CO m 30 ägl.ch übnrt :occoc aufläge. CD rn