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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig · 1927-04-08 · 14 (8.4.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig
Volume
3 (1927)
Issue
14 (8.4.1927)
Date
1927-04-08
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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*lr. 14 GEMEINDEBLATT DER ISRAELITISCHEN RELIGIONSGEMEINDE, LEIPZIG Seite 9 I 3 »^^♦<^^<^<^»<»»»»»»»»»»»»»«»»»»»»»»»»»»»» AUCH 1927 i(t bie ßerüde toieber „große Qflobe" 311 Ball- und Kostümfest! 6ie finbon cnf jüctenbc QHobelle au» Federn - Haar - Saida - Metall Friseur Schneider Ecke Frankfurter und Leibnitzstraße *0«d«i!) unb D«rPiuif. maßige prciic 6gbenett>erfe 6<f?aufcn|ter <fr+«4»fr«>^««4*4*4*W«4«44*^44>0*4MW4+«444"C<4 * l ^^nRrBwwnsrrsfSTrsTRRTKsmrsRWTRHBHBr!^^ Versicherungen aller Art Siegmund Cohn Elsfersfraße 2.4 . Fernspr. 15QÖ6 . Für die kommenden FESTTAGE empfehle ich zur Ergänzung und Neuanschaffung, sowie für Geschenkzwecke meine GROSSE AUSWAHL in Tafelbestecken, Aufsätze, LeuchterfBrotkörbetKidduschbecherusui. zu bekannt billigen Preisen. S. Erlbaum, Juwelier Gegr. 1911 ReicllSStl'. 18-20 Tel. 16375 ruu Telephon Nr. 24333 12137 peinigt und färbt schnell und preiswert Teppiche» Portieren Herrenu. Damengard. Nächste Filiale: Salzg&ßchen Nr. 6 — 76 — KU er verrieben war, mürbe fr mit ben iNaubeln, Die bie üMutter mit £Viu«d)en gefchält unb jermahlen Hatte, unb mit Kein unb $imt uenuifcht. Unb nun ftauö Düä fertige (Xt)arofe<* mit all bem anbeten auf bcm »ebertifdj. Sie Schmerlen Ijatten nicht nad)gelaf> •Jen: wenn man ihn auch rul)ig ftclien ließ, io taten boch bie SBunben fehr weh. Aber er wollte wenigften$ noch fo lange leben, bis er gefehen hatte, aat mit ihm ae< •jdjehen würbe. Darum hielt er auS. Vater, IMutter, SRiriam, .fränschrn unb $mnna CaÜeu um ben Sebertifd). tWebete mürben gefprochen, Kein würbe geturnten unb bie* unb jeneä fleflrffen. Der Apfel im üharoje*? werft e, bau ba eine fdjöne feierliche Stimmung herrfd)te. Unb wenn er ju ben Stinbern hin« lugte, ba begegnete er immer ihren iehnfuchtäponrn iUicten. Da mürbe aud) ihm fo wohlig, unb fnft per» aa$ er feine »Chinesen. Unb aUs bann ber öater mit feinem ^öffelcben etwa4 iljarofeo auf eine SRaue tat, unb ber Apfel merfte, bau, nun fein VSnbe gefommen fei, ba hatte er fein fangen mehr unb feine Unjufrtebenbeit, bau ti aud) fein Weichtet" fei, oerjehrt |U werben: ja er freute fid), bafj er in fo fd)öneiu frommen Branche oermenbet würbe, ba« feine deftimmung war, ben 3Menfd)?n fromme .."yreube ju bringen. — üJcit befonberem Vergnügen ajjen an biejem Seher« ubenb bie Sfiuber oon ihrem SbarofeC.----- 3nna Sohn Sluflbfmtg beo Silbcnrritfcls au* i>tr. 1H 1. Iii üben Li. Aha*oero$ 2. «hob 13. Riffan :t. iJaraf 14. Vabulouieu 4. sBethuel 15. islfana 5. 3fai 16. hintue •». 3ernfa(em 17. Simon 7. Cbabja 18. Abel 8. lihajaren in. flanier 9. Vernum 20. ttufari 1«. Kran 21. Abaiia u. Rabat 22. Sofef ^ür unfere ^ugent>- monatliche Cöeilaae 5um „(Scmcinbobfaff ber 3fraelitijd?en 'ftcliatonegcmcinbc 311 £eip3ig" Nr. l!» Knril 1927 <** umv einmal ettt$fyftl. (Sine "}3cf)acb=<Scfchichte ■«^Yhr werbet lieber benfen: ,.li"vS gab wohl mehr alt j einen Apfel". Aber pafit auf: eö gab nur einen Kofel, ber ba* erlebt hat, Wal id) jetft erzählen will. (iä war ein Apfelbaum, ber wunberfdjöne rofarot« ^litten trug, liine einzige Sölüte war ganj bunfelrot. Sie faß ganj oben an ber Spi&e, unb all bie anöereu blirften nicht ohne ein bischen Weib auf ihre anberä ge» artete Sdjwefter. Unb wenn fie mit ihr fpradjen, bann gutfte wol)l auch ein wenig Oon btefer 9Ri|aunft au<5 ihren Sorten herauf. Aber ber Jon ihrer ÜHebe war bort) immer £>0(harbtung, ja etwa« wie Ehrfurcht. Da3 blieb uidit ohne Üinflun auf bie bunfelrote ÜMiiie. iie war rigentiid) burdjau'5 befdjeiben. Sie liäite gar nidjt gewult, ban üe enoaS befonbere* war: hatte sar nidjt gemerft, bat"; fi« fid) immer mehr redte unb ftrrdte nnb balb faft nod) einmal fo gron war, alt alle Ihre Sd)weftern. Rur burrb bie Krt, wie fie mit i! v umgingen, ging in ihr ein ©anbei uor fid». SKancbe anbere wir« vieüfidtt ganj hodjmütig geworben bei all ^:: fd)meid)elbaften Sorten, bie fie ju hören betam. %o& war ja bei ihr nicht ber galt Aber bie Reuaierbe frwadjt« in ihr. wa<> wohl aud ihr werben wntbe. SSi« ^^e anbeten würbe iie ja wohl wadHcn unb umt Äpfel r«if«n, Aber ob ihr ein befonbere* 9d)idiül ^l•;.'^ie^en fein wurbe?---- @0 (am bann ber ."perbft. Unfer 8anm hatie alle feux BlAten verloren: bod) au« ben fluten waren hübidje rot« Ariel geworben. Auch bie bunfelrote Wüte hatte tut in einen Ariel perwanbelt: ber übertraf bie anberen al« an Schönheit.

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